: Sandra Brown
: Ihr zweiter Tod Thriller
: Blanvalet Verlag
: 9783641301958
: 1
: CHF 9.90
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 464
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wie weit würdest du gehen, um Gerechtigkeit walten zu lassen? Der brandneue Thriller von Bestsellerqueen Sandra Brown!

Zach Brigder steht vor einer schweren Entscheidung. Der einst gefeierte Quarterback muss über das Schicksal seiner Exfrau Rebecca entscheiden, die nach einem brutalen Angriff ins Koma gefallen ist. Sollen die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt werden? Da kontaktiert ihn Kate Lennon, die zuständige Staatsanwältin für Rebeccas Fall, mit einer dringenden Bitte: Sie möchte unbedingt erreichen, dass Rebeccas Angreifer so schnell wie möglich wieder inhaftiert wird. Zach verspricht, ihr zu helfen, zumal er die toughe Staatsanwältin verboten attraktiv findet. Doch noch ahnt er nicht, zu welchen Mitteln Kate für ihr Vorhaben greifen will – oder welch mächtige Gegenspieler sie hat. Als er erkennt, wie brenzlig die Situation ist, erscheint es fast schon zu spät: Kate und Zach können nur noch um ihr Leben fliehen ...

Genießen Sie weitere spannende Stunden mit Thriller-Königin Sandra Brown und lesen Sie auch »Dein Tod ist nah« und »Verhängnisvolle Nähe«!

Sandra Brown arbeitete als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel«auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der »New York Times«-Bestsellerliste erreicht! Ihr endgültiger Durchbruch als Thrillerautorin gelang Sandra Brown mit dem Roman»Die Zeugin«, der auch in Deutschland zum Bestseller wurde. Seither konnte sie mit vielen weiteren Romanen ihre Leser und Leserinnen weltweit begeistern. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Kapitel 1


Als Zach Bridgers Leben auf den Kopf gestellt wurde, saß er gerade auf den Cayman Islands an einer Poolbar, trank ein kaltes Bier und entspannte zu Jimmy Buffetts »Cheeseburger in Paradise«.

Es war erst halb neun Uhr morgens, aber sein Date der Woche hatte einen idealen Sonnenbadeplatz für den Tag ergattern wollen und ihn darum in aller Frühe aus dem Bett gezerrt. Andere Gäste in dem protzigen Resort hatten offenbar den gleichen Gedanken gehabt. Im Freiluftrestaurant hatte sich schon eine Schlange vor dem Frühstücksbüfett gebildet, und auch die Bar machte gute Geschäfte.

»Ist das nicht Ihre Ex?«

Zach hatte gerade genüsslich die Auslage von gut geölten Frauenkörpern inspiziert, drehte sich jetzt aber dem Barkeeper zu, der mit seinem Ziegenbärtchen zu dem Fernseher hin nickte. In der rechten oberen Ecke des Bildschirms, direkt hinter der Schulter der Nachrichtensprecherin, war ein Foto von Rebecca zu sehen.

Zach reagierte sowohl auf die Frage des Barkeepers als auch auf das Bild mit einem undefinierbaren Grunzen. Er konnte die Frau, die mit ihren dunklen Augen die Kamera betörte, nicht mit dem Wort »Ehefrau« in Verbindung bringen. Es wollte ihm nicht in den Kopf, wie er ihr je ewige Liebe, Ehre und Treue hatte schwören können. Beide hatten ihr Gelübde gebrochen. Allerdings hatte er Rebecca danach mit einem ansehnlichen Haufen weltlicher Güter überhäuft.

»Die fünf Jahre seit unserer Scheidung waren die besten meines Lebens«, sagte er lapidar.

»Kann ich nachfühlen.« Der Barkeeper ließ ein seelenverwandtes Grinsen aufblitzen. »Seit meiner sind es drei Jahre.« Er nahm Zachs Plastikbecher, füllte ihn mit Bier auf und sah dann kurz über die Schulter auf den Fernseher, auf dem inzwischen ein anderes Bild von Rebecca zu sehen war. »Seit Neuestem hängt sie mit einem Eishockeyspieler ab. Einem von diesen Typen ohne Vokal im Namen.«

»Der arme Kerl«, sagte Zach.

Der Barkeeper lachte leise. »Ich glaube, sie haben sich schon wieder getrennt.«

»Ich hab den Überblick verloren.«

Zack hatte Rebecca nicht mehr persönlich gesehen, seit sie nach ihrer Scheidungsverhandlung aus dem Gericht gestöckelt war – sie durch den Haupteingang, um sich den dort wartenden Paparazzi zu zeigen, während er von seinem Anwalt durch einen Hinterausgang geschleust worden war, um der Presse zu entgehen.

Gelegentlich hörte er ihren Namen zufällig in einer dieser hyperaktiven Promi-Shows. Gewöhnlich wurde sie als glitzerndes Accessoire am Arm eines Mannes gezeigt, der gerade in den sozialen Medien trendete.

Der Barkeeper wischte einen nassen Fleck weg. »Offenbar haben Sie damals ihren Appetit auf Berufssportler geweckt.«

Zach hob zustimmend sein frisch gezapftes Bier.

»Wir sollen uns bei prominenten Gästen zurückhalten. Kein Gedöns machen, Sie wissen schon. Aber ich muss Ihnen sagen, ich bin ein Riesenfan von Ihnen.«

»Haben Sie einen Stift?«

»Äh, ja, sicher.« Der Barkeeper zauberte einen Kugelschreiber hervor. Zach zog eine Cocktailserviette aus dem Halter auf der Theke und kritzelte ein Autogramm darauf.

Mit einer schnellen Wischbewegung ließ der Barkeeper die Autogrammserviette verschwinden. »Danke, Mann.«

»Kein Problem.«

Zach hatte eben das Glas zum Trinken angesetzt, als er sah, dass sich die Bilder im Fernseher verändert hatten. Jetzt wurde ein Livevideo gezeigt, das von einer Drohne oder aus einem Hubschrauber übertragen wurde. Die Kamera kreiste über einem anscheinend extrem weitläufigen Grundstück, das rundum von Streifenwagen und Krankenwagen umstellt war. In dem Textband unten am