: Stefanie Lahme
: Strand, Korb, Mord - Der tödliche Buchclub Ein Wangerooge-Krimi
: beTHRILLED
: 9783751724050
: Die ermittelnde Buchhändlerin
: 1
: CHF 1.80
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 272
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Endl ch ist Theda zurück auf der Nordseeinsel Wangerooge - Meeresrauschen und salzige Brisen, danach hat sie sich gesehnt. Doch schon bald wird aus dem Insel-Urlaub ein neuer Kriminalfall. Denn als Theda mit ihrem Freund Hinnerk eine Lesung besuchen will, ist der Buchhändler Herr Bartmann in heller Aufregung: Der Autor ist spurlos verschwunden!
Theda und Hinnerk machen sich auf die Suche nach dem Autor - und finden seine Leiche. Wer ermordet einen harmlosen Autor auf dem Weg zu seiner Lesung? Und was hat der zusammengeknüllte Zettel bei dem Toten zu bedeuten? Eigentlich will Theda solche Fragen und die Suche nach dem Mörder der Insel-Polizei überlassen. Aber als plötzlich der Buchhändler Bartmann ins Visier des Täters gerät, kann Theda nicht länger stillsitzen ...
Buchhändlerin Theda und Krimi-Autor Hinnerk ermitteln in ihrem zweiten Fall auf Wangerooge. Das perfekte Urlaubsbuch für alle Nordsee-Fans, die humorvolle Küsten-Krimis lieben.
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.



<p>Stefanie Lahme, geboren 1970, lebt und schreibt im Münsterland. Sie liebt Bücher und liest, was ihr in die Finger kommt. Wenn sie nicht schreibt, findet sie Inspiration für neue Schreibprojekte bei Joggingrunden durch den Wald, beim Tauchen und Reisen - am liebsten nach Irland und an die Nordsee. Sie ist Mitglied bei Delia, der Vereinigung deutscher Liebesromanautoren, und PAN, dem Phantastik-Autoren-Netzwerk.& t;/p>

Kapitel 1


Die besten Dates finden in einer Buchhandlung statt.

Jedenfalls konnte sich Theda keinen passenderen Ort vorstellen, um an ihrem ersten Abend zurück auf Wangerooge das Wiedersehen mit Hinnerk Graf zu feiern. Schon seit Wochen freute sie sich darauf. Nach ihrem Urlaub im Frühsommer auf der Nordseeinsel hatte sie sich von dem Krimiautor verabschiedet und war seitdem mit ihm in Kontakt geblieben. Nicht über Mails, WhatsApp oder Skype, sondern auf die altmodische Art: Hinnerk hatte ihr Briefe geschrieben. Anfangs war es ihr gar nicht so leichtgefallen, seine kühne Handschrift zu entziffern. Doch mit jeder seiner mal nur kurzen, mal seitenlangen Nachrichten hatte sie sich mehr daran gewöhnt und sich gefreut, von seinem Autorenleben auf Wangerooge zu erfahren. Zugleich war ihr Wunsch größer geworden, sich endlich auch wieder einmal auf die Insel zu begeben. Und nun, da die Sommerblumen im Garten ihrer Tante Clara der von Heidekraut dominierten Herbstbepflanzung gewichen waren, hatte sie es geschafft. Zwei Wochen auf Wangerooge lagen vor ihr, und sie hoffte, möglichst viel von dieser Zeit mit Hinnerk verbringen zu können.

Natürlich auch mit Tante Clara, wie sie sich mit dem Anflug eines schlechten Gewissens vornahm.

Prüfend musterte sie sich im Spiegel. Für die Thriller-Lesung hatte sie sich für einen schmal geschnittenen Rollkragenpullover, schwarz, mit dünnen silberfarbenen Streifen, und eine ihrer eleganteren, ebenfalls schwarzen Stoffhosen entschieden. Nun fuhr sie sich probeweise durch die Haare. Vielleicht doch lieber hochstecken? Was würde Hinnerk besser gefallen? Und warum war ihr das wichtig? Sie mochte ihn, wirklich, und während ihres Sommerurlaubs hatte es ein paar Momente gegeben, die darauf hingedeutet hatten, dass sich mehr als Freundschaft zwischen ihnen entwickeln könnte ... Aber verliebt war sie nicht in ihn. Ihr Herz klopfte jetzt nur schneller, weil sie sich auf den Abend mit einem Freund freute, den sie