: Angelina Bach
: Herzklopfen in der zauberhaften Teestube in Cornwall
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751730280
: Wohlfühl-Liebesroman-Reihe an Englands Küste
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 315
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Bessie ist schockiert. Eine Immobilienfirma plant, einen Luxushotelkomplex direkt neben ihrer Teestube zu errichten. Das würde nicht nur das Aus für die kleine Teestube bedeuten, sondern auch die Existenz der anderen Dorfbewohner bedrohen. Der Kampfgeist im Dorf ist geweckt, und so schmieden Bessie und ihre Freunde einen Plan, um den Bau vielleicht doch noch zu verhindern.
Und als ob das nicht schon Aufregung genug wäre, steht eines Tages Liam in Bessies Teestube. Ihr neuer - und äußerst attraktiver - Vertreter für Kaffeebohnen. Bei jedem seiner Besuche fühlt sie sich mehr zu ihm hingezogen. Ihm scheint es genauso zu gehen. Und dennoch spürt Bessie, dass er etwas vor ihr verheimlicht ...
Ein Roman für die Seele - wie ein Urlaub an der rauen und doch zauberhaft schönen Atlantikküste. Wieder mit vielen leckeren Rezepten zum Nachkochen wie zum Beispiel Ingwerkekse, Butterhuhn oder Salted-Caramel-Fudge-Törtchen
»Herzklopfen in der zauberhaften Teestube in Cornwall« ist Band 2 der Feel-Good-Reihe rund um ein gemütliches Dorf und seiner schrulligen, aber herzlichen Bewohner.
Alle 3 Bände der Reihe:
Neuanfang in der verträumten Pension in Cornwall
Herzklopfen in der zauberhaften Teestube in Cornwall
Glücksgefühle im wunderbaren Lädchen in Cornwall

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>Hinter dem Pseudonym Angelina Bach verbirgt sich ein Autoren-Team bestehend aus der Schriftstellerin Veronika Lackerbauer und ihrem Mann Martin Lackerbauer. Veronika schreibt schon seit ihrer Jugend und konnte sich in verschiedenen Genres einen Namen in der Kleinverlags- und Selfpublishingszene machen. Seit 2020 schreibt sie - dem realen Grauen der Pandemie geschuldet - hauptsächlich Liebesromane.<br>Ihr Ehemann hilft ihr, inhaltliche Lücken mit zündenden Ideen zu stopfen und davonhoppelnde Plotbunnies einzufangen. Außerdem hat er als"Chef-Recherchator&qu t; eine Antwort auf so gut wie jede noch so knifflige Recherche-Frage.<br>Wen sie nicht gerade gemeinsam neue Schauplätze für ihre Romane erkunden, arbeiten und leben sie mit ihrem Sohn und einer ganzen Reihe von Haustieren in Niederbayern.<br>Weiter Infos zu den Büchern von Angelina Bach und Veronika Lackerbauer finden sich auf der Seite www.veronika-lackerbauer.de.& t;/p>

Kapitel 1


»Hast du kurz Zeit?« Bessies beste Freundin Elena sah sie bittend an. »Es ist wichtig.«

Es war Wochenende und die Terrasse der kleinen Teestube hoch oben über den Klippen war rappelvoll. Im Sommer verirrten sich manchmal so viele Touristen in das kleine Dorf an der englischen Ärmelkanalküste, dass man schon nicht mehr von einem Geheimtipp sprechen konnte. Aber die Bewohner, von denen etliche vom Tourismus lebten, beschwerten sich nicht, im Gegenteil.

Bessie wischte sich ein paar Schweißtropfen von der Stirn. Die Tische in der Sonne waren alle versorgt, sie konnte sich kurz ihrer Freundin widmen. Was sie wohl Dringendes zu berichten hatte?

Bessie zog Elena am Ärmel zu einem kleinen Tisch am Fenster. So hatte sie die Terrasse weiter im Blick.

»Schieß los«, forderte sie Elena auf.

Bessie sah in das schmale, ein wenig sonnengebräunte Gesicht der jungen Deutschen, die ihr in dem etwas mehr als einem Jahr, das sie sich nun kannten, so wichtig geworden war, dass es sich anfühlte, als kannten sie einander schon ein Leben lang. Eigentlich erstaunlich, dass man selbst mit knapp dreißig noch eine neue beste Freundin finden konnte.

»Es ist so weit!«, Elena verkündete es, als wäre damit alles gesagt. Ihre Augen leuchteten, und ihre Wangen überzog eine feine Rötung.

Sie war wieder zu Bessies Teestube heraufgelaufen. Elena besuchte Bessie häufig auf ihren Runden, wenn sie joggen ging, um »ihr Hirn auszulüften«, wie sie immer sagte.

»Was genau? Ich fürchte, du musst ein wenig konkreter werden«, erwiderte Bessie gutmütig.

Elena packte so plötzlich nach Bessies Händen und hielt sie fest, dass diese erschrocken die Luft anhielt.

»Ich glaube, ich bin schwanger!«

Jetzt verstand Bessie die Aufregung. »Oh, das ist ja wunderbar! Seit wann weißt du es?«

Elena griff in die Tasche ihrer Softshelljacke und zog einen länglichen Gegenstand heraus, den sie Bessie unter die Nase hielt.

»Ein Schwangerschaftstest?«, fragte Bessie sicherheitshalber, obwohl sie die beiden Streifen auf dem Display deutlich erkennen konnte. »Hast du den gerade gemacht?«

Elena nickte eifrig.

Bessie nahm ihr den Test aus der Hand und betrachtete das offensichtliche Ergebnis. »Weiß Damian schon davon?«

Dieses Mal schüttelte Elena den Kopf.

»Dann bin ich die Erste, die die frohe Botschaft überbracht bekommt?«

»Du weißt doch, wie er ist …«, sagte Elena.

Natürlich kannte Bessie Elenas Freund Damian. Sie kannte ihn schon weit länger als Elena. Als die im letzten Jahr zum ersten Mal ins Dorf gekommen war und sich Hals über Kopf in den im ganzen Dorf beliebten Junggesellen verliebt hatte, war Elena sogar davon ausgegangen, dass Bessie selbst Interesse an ihm habe. Doch das war nie der Fall gewesen. Bessie mochte Damian sehr, aber mehr wie einen Bruder. Sie freute sich für ihn und Elena, dass sie sich gefunden hatten und trotz anfänglicher Schwierigkeiten nun so glücklich miteinander waren.

»Macht er sich noch immer so viele Sorgen?«, wollte Bessie wissen.

»Andauernd. Seit wir angefangen haben, ernsthaft über die Familienplanung zu sprechen, schwankt er zwischen Begeisterung und Panik. Er denkt, dass mir oder dem Baby etwas passieren könnte.« Elena seufzte, sie ließ sich den Test von Bessie zurückgeben und steckte ihn wieder in ihre Tasche.

»Das ist aber ja auch verständlich«, entgegnete Bessie. »An seiner Stelle würde ich wahrscheinlich auch so denken.«

»Aber nur, weil damals bei seiner Schwester etwas schiefgegangen ist, heißt das doch nicht, dass das bei uns auch wieder passiert.«

Damians Zwillingsschwester Daisy saß im Rollstuhl und litt an Spastiken, nachdem sie bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen hatte. Obwohl sie stark beeinträchtigt war, kannte Bessie keinen fröhlicheren und liebenswürdigeren Menschen als Daisy.Schon allein deshalb hätte Damian, der seine Schwester innig liebte, keine solche Angst zu haben brauchen, dachte Bessie.

»Er wird sich schon daran gewöhnen. Ich gratuliere dir jedenfalls herzlich!«

Elena strahlte von einem Ohr zum anderen. »Danke dir. Ich hoffe, es bewahrheitet sich. Ich muss gleich einen Termin bei einem Frauenarzt ausmachen. Kennst du einen? Ich hab