: Ivette Grafe
: Gartenplanung so einfach wie noch nie Der perfekte Weg zum individuellen Wunschgarten
: GRÄFE UND UNZER
: 9783833890673
: GU Gartenpraxis
: 1
: CHF 17.10
:
: Garten
: German
: 176
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
 Der perfekte Garten für mich!    Nach einem Hauskauf ist das Budget für den Garten und die Gartenplanung leider oft begrenzt, dafür ist aber die Lust auf Selbermachen groß. Und so werden viele junge Familien zum ersten Mal zu Gartenbesitzern und gleichzeitig zu Selfmade-Gartengestaltern.   Kleiner Garten - große Wünsche   Die erfahrene Gartenplanerin Ivette Grafe aus Berlin kennt die Bedingungen auf den meist kleinen Neubauflächen, sowie die Wünsche, Ansprüche, Sorgen und Bedenken von unerfahrenen Gartenbesitzern bestens. Mit diesem Buch zur Gartenplanung will sie motivieren und Berührungsängste vor dem neuen Thema nehmen.    Nur keine Panik bei der Gartenplanung!   In klaren und übersichtlichen Teilschritten zeigt sie, wie man bei der Planung am besten vorgeht, was zu beachten ist und ganz wichtig: dass es auf diese Art und Weise richtig Spaß macht. Die Themen sind optisch eingängig und schnell erfassbar aufbereitet.    So kommt jeder zu seinem persönlichen Wohlfühl-Garten   Das Besondere: Sie nimmt den Leser an die Hand und zeigt ihm wie er seine Bedürfnisse analysiert und diese Erkenntnisse konsequent in die Planung einbringt. So ist der Weg zum persönlichen Wunschgarten für jeden machbar und gar nicht mehr weit.   ·          Schritt für Schritt zum Ziel:   Bei knappem Budget wollen viele ihren Garten selbst planen, sind aber vom komplexen Thema erst einmal überfordert.   ·          So macht Gartenplanung Spaß:   Eine klare Strukturierung in übersichtliche Teilschritte motiviert und nimmt Berührungsängste.   ·          Damit aus Träumen Wirklichkeit wird  : Gartenplanung konsequent ausgerichtet an den persönlichen Bedürfnissen des Gartenbesitzers. 

Ivette Grafe ist Landschaftsgärtnerin, studierte Landschaftsgestalterin und Teilinhaberin des in Berlin ansässigen Gartenplanungsbüros Strauchpoeten GBR. Zudem organisiert sie seit 2016 den Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten, gibt Gartentipps und hält Fachvorträge in Radio- und Fernsehsendungen. Bei der Gestaltung von Privatgärten liegt es ihr besonders am Herzen die vielfältigen Wünsche der Besitzer Wirklichkeit werden zu lassen.

WAS SIND NUN DIE KOMMENDEN SCHRITTE?


Und vor allem, was braucht Ihr so dafür? Materialien bzw. Software sind unsere Werkzeuge. Pläne und Informationen sind das Grundgerüst. Bereitet alles vor für das Gartendesign.

Erst einmal werden wir den Bestand analysieren – also alles, was auf, unter und um Euer Grundstück da ist, auswerten. Dieses Wissen wird Euch viele Entscheidungen abnehmen und Euch vor Fehlern bewahren.

Dazu brauchen wir einen Plan vom Grundstück. Den habt Ihr mit Sicherheit bei einem Grundstückskauf erhalten oder könnt ihn Euch bei einem Amt oder Vorbesitzer besorgen. Sollte vom Grundstück kein einziger Flächenplan vorhanden sein, solltet Ihr das Gelände selbst grob vermessen. Das wäre aber ungewöhnlich, da ja ein Grundstück in Deutschland durch die Besitzurkunde immer festgehalten werden muss.

Ein Plan ist also da oder organisierbar. Falls er nicht da ist, solltet Ihr schon mal anfangen, ihn zu organisieren. Damit beginnen wir nämlich bald. Es gibt aber dann auch Tipps zum Vermessen und Hilfe für den Umgang mit Plänen.

1. Auch Fachplaner beginnen stets mit einer Bestandsanalyse. Wenn Ihr unsicher seid oder wenig Zeit habt, fragt sie nach einer Beratung.

2. Der Umzug ins Eigenheim ist oft auch der Einzug in eine neue Gegend. Da ist vieles noch unbekannt, wie die Art des Bodens.

Bestand analysieren


Als Erstes sehen wir uns die natürlichen Bedingungen auf Eurem Grundstück an. Das sind zunächst die Lichtverhältnisse – also das Sonnenlicht. Ich meine damit aber nicht das Wetter. Wann die Sonne stark scheint bzw. mehr Wolken da sind, ist unberechenbar. Wir werden uns vielmehr den Lauf der Sonne und deren Projektionsflächen in Eurem Garten ansehen. Anders ausgedrückt: Schatten zählt genauso viel. Ihr wollt ja je nach Jahres- oder Tageszeit mal in der Sonne oder eben gerade nicht dort sitzen. Denkt an die heißen Sommer! Das geht den Pflanzen auch so. Und das spielt sogar bei der Wahl der Baumaterialien eine wichtige Rolle. Da ist mehr dran, als Ihr vielleicht im Moment denkt.

Wenn die Sonne nicht scheint, dann kann von oben ja auch Regen kommen. Das ist jedoch in jeder Region im Land sehr unterschiedlich und hat auch andere Auswirkungen auf Euren Garten. Bevor wir dieses Thema daher angehen können, müssen wir erst unter Euer Grundstück schauen – also in Euren Boden. Dabei ist Euer Ort aus geografischer und geologischer Sicht wichtig. Die vorhandene Erde ist ja sehr unterschiedlich, je nachdem, ob Ihr in den Bergen oder im Flachland seid, ob Ihr im Westen oder Osten wohnt, ob das Grundstück auf Felsen, Sand oder Sumpf liegt. Das spielt für das Hausfundament natürlich eine größere Rolle. Vielleicht hattet Ihr damit schon zu tun. Wenn Ihr Euch bis dato damit noch nicht beschäftigt habt, dann werdet Ihr das in dem betreffenden Kapitel zumindest ein bisschen tun. Es ist keine Wissenschaft – öhm, na ja, doch. Aber es muss für Euren Garten jedenfalls nicht so kompliziert sein. Nur einfache Sachen. Versprochen!

Mit dem Wissen über die Licht- und Bodenverhältnisse können wir das dritte Thema angehen, das einen Garten prägt: die Wasserverhältnisse. Die sind zum einen von den beiden vorher genannten abhängig und dazu noch vom Niederschlag. An der Küste oder an den Regen zugewandten Seiten der Berge ist Trockenheit in der Regel kein Thema. Einige Regionen wie Teile Bayerns, Sachsens oder Brandenburgs und auch lokale Kleingebiete sind aber berühmt für Ihre Regenarmut. Da könnt Ihr schon mal nach Infos suchen.

In diesem Zusammenhang spielt auch der Frost eine Rolle. Ihr wisst schon: Wenn es unter 0 °C geht, kommt ja statt Regen Schnee oder eben nicht. Problematisch kann es bei zu viel Schnee werden. Aber auch bei fehlendem Schnee in Kombination mit sehr hartem Frost. Für einige Fragen zu Material und Pflanzen ist es kein Schaden, das Thema im Hinterk