: Marlene Menzel
: Familie mit Herz 141 Ein Engel für Vera
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751739276
: Familie mit Herz
: 1
: CHF 1.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 64
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Vera Bachstein verliert unverhofft ihren gut bezahlten Job und wenig später auch ihren langjährigen Freund Tobias. Ihr Leben gerät aus den Fugen.
Jeder Versuch, das Chaos in den Griff zu bekommen, scheitert kläglich - bis sie eines Tages einem verzweifelten Mädchen auf dem Weihnachtsmarkt begegnet. Mit schimmernden Tränen in den Augen schiebt die sechsjährige Carlotta ihre kleine, warme Hand in die ihre. Sie hat ihren Vater in der Menge verloren. Obwohl Vera mit Kindern eigentlich rein gar nichts anfangen kann, nimmt sie sich der Situation an und macht sich mit der Kleinen auf die Suche.
Als Vera endlich dem vielbeschäftigten Vater Johannes gegenübersteht, bleibt ihr die Luft weg. Nein, unmöglich! So attraktiv kann doch kein Papa sein! Und doch wirkt dieser schöne Mann unbeschreiblich ... verloren. Süß verloren, irgendwie, denkt sich Vera.
Sein Angebot kommt völlig unerwartet. Der Witwer bittet sie, eine ihm absolut Fremde, die Nanny ihrer Tochter zu werden! Das kann doch nicht sein Ernst sein - oder etwa doch?

Ein Engel für Vera

Wie ein kleines Mädchen ihr Herz raubte

Von Marlene Menzel

Vera Bachstein verliert unverhofft ihren gut bezahlten Job und wenig später auch ihren langjährigen Freund Tobias. Ihr Leben gerät aus den Fugen.

Jeder Versuch, das Chaos in den Griff zu bekommen, scheitert kläglich – bis sie eines Tages einem verzweifelten Mädchen auf dem Weihnachtsmarkt begegnet. Mit schimmernden Tränen in den Augen schiebt die sechsjährige Carlotta ihre kleine, warme Hand in die ihre. Sie hat ihren Vater in der Menge verloren. Obwohl Vera mit Kindern eigentlich rein gar nichts anfangen kann, nimmt sie sich der Situation an und begibt sich mit der Kleinen auf die Suche zwischen Weihnachtsbuden und Glühweinständen.

Als Vera endlich dem vielbeschäftigten Vater Johannes gegenübersteht, bleibt ihr die Luft weg. Nein, unmöglich! So attraktiv kann doch kein Papa sein! Und doch wirkt dieser schöne Mann unbeschreiblich ... verloren. Süß verloren, irgendwie, denkt sich Vera.

Sein Angebot kommt völlig unerwartet. Der Witwer bittet sie, eine ihm absolut Fremde, die Nanny ihrer Tochter zu werden! Das kann doch nicht sein Ernst sein –

oder etwa doch?

»O nein!«, rief Vera Bachstein aus und krallte ihre Finger panisch um ihren Wecker. Sie schüttelte das klappernde Gerät mehrmals, doch auch danach setzten sich die Zeiger nicht mehr in Bewegung. Ihr Wecker war tot. »So ein Mist!«

Vera warf die Decke zurück und hechtete aus dem Bett. Sie musste sich am Türrahmen fe