Cornwall und Wales – Sommer 2015
Freitag, 14.08.2015
Die Reise beginnt am Freitagmorgen und wir (ich und meine damalige Begleiterin) fahren mit dem gut beladenen, mittlerweile schwarzen T4 Richtung Frankreich. Wir passieren Belgien um uns nach Calais, zu unserer gebuchten Autozugdurchfahrt durch den Tunnel nach England zu begeben. Es läuft alles problemlos, allerdings müssen wir in Calais am Check-In fast zwei Stunden warten, bis es losgeht. Hier ist genügend Gelegenheit noch einmal das Fahrzeug zu checken…alles ist in Ordnung.
Wir fahren durch lange Eingangsbereiche, werden schließlich in einer Reihe eingeordnet und fahren dann in den Zug ein. Ein ungewohntes Erlebnis, da es früher immer mit der Fähre oder dem Tragflächenboot nach England ging. Die Zugfahrt selbst geht schnell, nur knapp 20 Minuten sind wir durch den Tunnel unterwegs und kommen gegen 17.30 auf der Insel an.
In England angekommen heißt es sich dem Linksverkehr stellen, was allerdings kein Problem darstellt, da ich schon öfters in England mit dem Auto unterwegs war. Wir fahren nach Ashford, wo wir ein kleines Hotel für die erste Nacht gebucht haben. Nach dem Einchecken begeben wir uns in ein typisches englisches Städtchen und finden schnell einen Pub, vor dem es, wie sollte es auch anders sein kurz zuvor eine ordentliche Schlägerei gegeben hat, die Kontrahenten sind noch schwer lädiert vor Ort und
verhandeln mit der Polizei. Im Pub ist es gemütlich. Es gibt gutes Ale und kleine Snacks. Gegen 23 Uhr sind wir zurück und verbringen eine gute Nacht in unserem Hotel.
Samstag, 15.08.2015
Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Hastings auf. Unterwegs entdecken wir den malerischen Ort Rye. Wir parken den Bus und schlendern durch die Altstadt, mit alten Häusern, der schönen Kirche St, Mary´s und einem beeindruckenden alten Stadttor. Ruckzuck haben wir eine Stunde in Rye verbracht. Im Supermarkt decken wir uns mit einigen Kleinigkeiten und ein paar Bier ein. Die Wahl fiel auf das mir von früheren Aufenthalten bekannte „Old Speckled Hen“, was auch aus der Dose sehr lecker schmeckt.
Dann erreichen wir Hastings und parken an einem Parkplatz unterhalb der Burg. Dann schlendern wir durch die Altstadt, einige Antiquitätenläden und besuchen einen kleinen Pub. Ich möchte gerne später im „Robert de Mortain“, einem Pub im oberen Teil der Stadt etwas Essen. Für mich ist das Haus interessant, weil es der Rest von „Netherwood House“ ist, in dem Aleister Crowley seine letzten Tage verbracht hat und wo er in seinem Zimmer verstorben ist.
In der Altstadt entdecken wir einen Laden, der „Wackelqueens“ verkauft. Sie wird im Bus platziert und winkt nun allen entgegenkommenden Autos. Wir erreichen das „Robert de Mortain und ich lichte das Gebäude von allen Seiten ab. Im Inneren sitzend genießen wir die urige Atmosphäre eines schon sehr lange existierenden Pubs. Das Essen ist sehr lecker und die Portionen sind für den Preis reichlich…und auch das Bier sc