4. Lebensphasen auf dem Weg vom
Kind zum Erwachsenen
Lasst uns in diesem Kapitel den Weg eines Neugeborenen hin zum Erwachsenen aus einer ursprünglichen Sicht betrachten.
Wird ein Kind geboren, so ist in den ersten sieben Jahren in der Regel die Mutter direkter Bezugspunkt für das Kind und zum Überleben fast notwendig. Fast notwendig. Denn wirklich notwendig ist die Mutter nur, um das Kind zu empfangen, es auszutragen und es zu entbinden. Das Weitere könnte auch eine andere Person machen. Aber auch, wenn es nicht notwendig wäre, übernimmt in den meisten Fällen primär die Mutter diese Aufgabe. Wenn eine andere Person diesen Platz einnimmt, ist eine Frau optimal. Auch wenn es auch eine männliche Person machen könnte, ist von der gesamten Entwicklung her gesehen eine Frau in dieser Zeit wichtiger.
Ist also zunächst die Mutter oder notfalls eine andere Frau direkter Bezugspunkt für ein Kind, so ändert sich das im Alter von etwa sieben Jahren, da sich in sieben Jahren beim Menschen einmal komplett seine gesamten Zellen erneuern. So auch beim Kind. Es hat in diesem Alter dann eine komplette Zellerneuerung außerhalb des Bauchs der Mutter erfahren und dadurch ein großes Stück der direkten Abhängigkeit von der Mutter hinter sich gelassen.
Jetzt beginnen Triebe im Kind zu erwachen, die es ermutigen, sich mehr aus dem Haus zu wagen und den Hof bzw. die nähere Umgebung, um das Elternhaus zu erkunden. In unserer derzeitigen Kultur beginnen Kinder in diesem Alter zur Schule zu gehen.
In diesem Alter von sieben bis circa vierzehn Jahren ist, vom Ursprünglichen her, der Vater mehr die direkte Bezugsperson als die Mutter oder notfalls eine andere männliche Person. Der Vater, der die Verantwor