: Piper Rayne, Cherokee Moon Agnew
: Baileys Band 4-6 Sammelband | Romantische Unterhaltung mit viel Charme, Witz und Leidenschaft: Band 4-6 der erfolgreichen Baileys-Serie von Piper Rayne
: Forever
: 9783958186859
: Baileys-Serie
: 1
: CHF 8.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 980
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Band 4-6 der Baileys-Serie von Bestseller-Autorin Piper Rayne in einem Bundle Band 4: Falling for my Brother's Best Friend Eine Firmenerbin zwischen Karriere und Liebe Savannah Bailey hat nach dem Tod ihrer Eltern das Familienunternehmen übernommen. Für die Liebe bleibt ihr seitdem keine Zeit mehr. Dass sie auf einmal Gefühle für Liam entwickelt, den besten Freund ihres kleinen Bruders, kommt ihr mehr als ungelegen. Denn eine Ablenkung kann sie sich nicht leisten. Außerdem passt der Frauenheld so gar nicht zu ihr, mit seinen Tattoos und den frechen Sprüchen. Doch in einer Kleinstadt wie Lake Starlight ist es nicht leicht, sich aus dem Weg zu gehen. Und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an ... Band 5: Confessions of a Bad Boy Bad Boy oder Good Guy? Der Buschpilot Denver Bailey hat sich nie viele Gedanken über seine Zukunft gemacht, sondern in den Tag hinein gelebt. Er liebt die Gefahr. Doch das ändert sich, als sein Mentor Chip stirbt. Plötzlich fühlt sich Denver verantwortlich und will Chips Familie, allen voran dessen Tochter Cleo, unterstützen. Cleo ist gerade dabei herauszufinden, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Und ganz sicher gehört sich in Denver verlieben nicht dazu. Aber als sie sich in einer Alaska Reality Show widerfindet und ein Zelt mit ihm teilen soll, wird ihr guter Vorsatz auf eine harte Probe gestellt ... Band 6: Desires of a Rebel Girl Verliebt in den Produzenten Phoenix Bailey hat seit der Highschool nur einen Traum: Sie möchte Sängerin werden. Als der berühmte Musikproduzent Griffin nach Lake Starlight zieht, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie nutzt die Chance, sich zu bewerben, und bekommt eine Zusage. Was sie dabei jedoch überhört hat: Griffin ist auf der Suche nach einer Nanny für seinen Sohn und nicht nach einem neuen Talent. Phoenix beginnt als Babysitterin und versucht weiter, Griffin von ihren Gesangsfähigkeiten zu überzeugen. Aber je enger die beiden zusammenarbeiten, desto näher kommen sie sich. Und es fällt ihnen immer schwerer, Berufliches von Privatem zu trennen ...

PIPER RAYNE ist das Pseudonym zweier USA Today-Bestsellerautorinnen. Mehr als alles andere lieben sie sexy Helden, unkonventionelle Protagonistinnen, die sie zum Lachen bringen, und viel heiße Action. Und sie hoffen, du liebst das auch!

Kapitel 1


SAVANNAH


Mittwochmorgen schleiche ich nur mit einem Handtuch bekleidet über den Flur, schlüpfe in mein Zimmer und schließe vorsichtig die Tür, bevor ich endlich ausatme. Hoffentlich habe ich Liam nicht geweckt.

Sich geräuschlos fertig zu machen ist schwieriger, als Grandma Dori beim Dart-Abend aus Lucky’s Tavern zu schleifen. Die letzten Tage habe ich es geschafft, Liam aus dem Weg zu gehen, indem ich immer das Haus verlassen habe, bevor er aufgewacht ist. Und ich habe nicht vor, ihm heute zu begegnen.

Langsam schiebe ich die Kleiderbügel über die Metallstange und suche das weiteste Outfit aus, das mein Schrank hergibt. Nach Austins Hochzeit letzten Samstag – dem heißesten Tag seit drei Jahren – bin ich immer noch total vollgefressen. Nachdem ich mich angezogen habe, bürste ich mein langes blondes Haar und hoffe, es trocknet schnell genug, damit ich mir irgendeine Art von Dutt machen kann, bevor ich gehe.

Ich mache das Bett, hänge das nasse Handtuch an den Haken an der Tür, schnappe mir ein passendes Paar High Heels und schließe den Schrank. Ich will gerade gehen, mache aber noch mal kehrt, um eine Falte auf der Bettdecke glattzustreichen.

Langsam drehe ich den Türknauf, halte aber abrupt inne, als ich aus dem Flur Geräusche höre. Jemand seufzt laut und benutzt bei geöffneter Tür die Toilette am Ende des Korridors. Meine Schultern sacken vor Erleichterung zusammen.Denver.

Ich werfe einen Blick durch den Türspalt und beobachte, wie er gähnend und noch halb schlafend aus dem Badezimmer kommt und sich im Schritt kratzt.

Etwas, das jede Schwester unbedingt sehen will.

Er geht zurück in sein Zimmer und schließt die Tür.

Ich schlüpfe aus meinem Zimmer, schleiche so schnell wie möglich mit den High Heels in der Hand über den Flur, steige die Treppe hinunter und gelange in die Küche. Ich stelle meine Schuhe zusammen mit meiner Handtasche und meiner Laptoptasche auf den Konsolentisch beim Eingang, lege vorsichtig die Schlüssel daneben und schnappe mir schnell etwas zu essen, bevor ich endlich abhauen kann.

Ich will mir gerade einen Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen, als ich höre, wie sich die Haustür öffnet und schließt. Mir läuft es eiskalt den Rücken hinab. Er ist schon wach und schläft nicht in seinem Zimmer, wie ich gehofft hatte. Ich schließe den Kühlschrank und drehe mich um.

»Aaaahhhh!« Vor Schreck mache ich einen Satz rückwärts, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass sich der große Kerl bereits gegen den Tresen lehnt, die Arme vor der Brust verschränkt.

Verdammt.

»Guten Morgen, Savannah«, sagt Liam arrogant grinsend.

»Lass das.« Ich ziehe den Joghurtdeckel ab und beäuge die Besteckschublade, die er gerade blockiert.

Genau aus diesem Grund habe ich