: Angelina Bach
: Plötzlich Irland
: Books on Demand
: 9783756278541
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 284
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Weil ihre Mutter einen Job in Tokio annimmt, muss die siebzehnjährige Lena für ein Jahr zu ihrem Vater ziehen, mit dem sie bislang wenig Kontakt hatte. Auf das Leben auf seiner kleinen Schaffarm an der irischen Atlantikküste hat Lena überhaupt keinen Bock. Statt dem Partyleben mit ihren Freundinnen in Berlin gehören bald schroffe Felsen, raue See und verregnete Nachmittage zu Lenas Alltag. Und was will eigentlich dieser seltsame Kerl mit seinem stinkenden Motorrad vor ihrer Tür?

Angelina Bach ist ein Pseudonym des Autoren-Teams bestehend aus der Schriftstellerin Veronika Lackerbauer und ihrem Mann Martin Lackerbauer. Die Arbeitsteilung sieht folgendermaßen aus: Veronika schreibt, Martin hilft bei kniffeligen Recherche-Fragen, Plot-Löchern und logischen Knoten. Unter Angelina Bach veröffentlichen sie Romance-Romane. Veronika Lackerbauer ist Jahrgang 1981, Martin 1983 und beide wurden im beschaulichen Landshut in Niederbayern geboren, wo sie auch heute wieder in der Nähe leben und schreiben. Veronika veröffentlicht seit 2014 in verschiedenen Kleinverlagen und im Selfpublishing. Ihre Geschichten spielen in dieser, wie in vergangenen oder zukünftigen Welten, in ihrer bayerischen Heimat ebenso wie in anderen Ländern und fernen Galaxien. Sie regen zum Nachdenken und zum Lachen an, manche auch zum Vergießen von Tränen.

EINS

„Was zur Hölle …?“

Lena versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr der unbekannte junge Mann hinter der Gartenmauer sie gerade erschreckt hatte. Aber allein der unkontrollierte Hüpfer, den sie gemacht hatte, würde jeden Versuch, souverän zu wirken, wohl zunichtemachen.

Er warf ihr einen gelangweilten Blick zu. „Auch hallo. Wer bist du denn?“

Lena verschränkte die Arme vor der Brust. Cool konnte sie auch!

„Geht dich das was an?“, fragte sie zurück. Es nieselte und die Nässe fühlte sich unangenehm kalt an, obwohl es gerade einmal Ende August war. Lena hasste dieses Wetter.

„Du bist neu hier“, stellte der Kerl fest. Er tat supercool und überlegen, aber eigentlich, schätzte Lena, konnte er nicht viel ält