Immer griffbereit und gut sortiert: Kleingeräte werden an den Haken aufgehängt.
Werkzeugregal aus Paletten
Nichts ist lästiger, als permanent im Gartenhaus oder Schuppen nach Geräten und Kleinwerkzeugen zu suchen. »Wo war die Schere noch mal? Ich hatte die Schaufel doch eben noch in der Hand!« Wer kennt solche Situationen nicht. Damit ist nun Schluss: Mit einer Palette und ein paar Schraubhaken können Sie das Geräte- und Utensilienchaos beseitigen.
Diese Palettenaufbewahrung lässt keine Wünsche offen und ist schnell aufgebaut.
1 Stellen Sie eine Palette mit der Oberseite nach hinten an eine Wand.
2 Wenn möglich oder gewünscht, können Sie die Palette mit Metallwinkeln an den Seiten an der Wand fixieren. So besteht keine Gefahr, dass sie nach vorne umkippt.
3 Drehen Sie auf der Vorderseite oder an den Seiten Schraubhaken in das obere und das mittlere Brett.
4 Nun können Sie die großen Gartengeräte wie Besen, Rechen, Harken, Grabegabel, Spaten und Hacken einfach mit dem Stiel nach unten in die Palette hineinstellen und bei Bedarf entnehmen. Möchten Sie nicht, dass die Griffe hin und her kippeln, dann kleben Sie einfach zwei Besen mit den Borsten nach innen zwischen die Palettenbretter und stecken Sie die Geräte fest zwischen die Borsten.
5 Die kleinen Handgeräte, wie Handschaufel, Laubrechen, Sägen und dergleichen, werden an die Haken gehängt. Oft haben die Geräte ein Loch im Griff, wo Sie ein Band zur Aufhängung durchziehen können. Auch Handtücher und Handschuhe können dort aufgehängt werden.
Wer mag, schraubt an den untersten Holm der Palette noch eine umgedrehte Bürste an, die dann als Schuhputzer dient.
CHECKLISTE
→ 1 Europalette
→ Schraubhaken nach Belieben
→ bei Bedarf: Winkel und Schrauben mit Dübeln zur Fixierung der Palette an der Wand
Zeitbedarf
15 Minuten
Clevere Werkzeugaufbewahrung
Nichts ist lästiger, als permanent auf der Suche nach seinem Werkzeug und den Gartenutensilien zu sein. Wer alles in einer Kiste oder Box verstaut, sieht sich schnell einem bunten Durcheinander von Scheren, Geräten, Messern, einem Wirrwarr von Schnüren und Drähten und allerlei Kleinteilen gegenüber, das kaum noch auseinanderzutrennen ist. Abgesehen davon ist es gar nicht so ungefährlich, in einer solchen Kiste nach einem Werkzeug oder Gerät zu suchen, da man sich an offenen Scheren, Messern, Drahtenden oder Schrauben und Nägeln leicht verletzt. Räumen Sie auf, das spart Zeit, Nerven und hält Schrammen fern.
Wer kennt das nicht: ein Durcheinander von Werkzeug, Kleingeräten und Gartenutensilien in der Kiste.
1Kleine Handwerkzeuge wie Blumengabeln, Handschaufeln, Unkrautstecher, Zwiebelblumenpflanzer und dergleichen lassen sich in einem kleinen Eimer mit trockenem Sand lagern. Praktisch: Beim Hineinstecken und Herausziehen wird lose anhaftende Erde gleich mit von den Metallteilen entfernt.
2Gartenscheren und Messer, Schraubendreher, Klappsägen und anderes Werkzeug mit spitzen Enden oder scharfen Schneiden kann kopfüber in einem Eimer, der an der Seite eines Gartenregals befestigt oder an einer gut erreichbaren Stelle aufgestellt wird, aufbewahrt werden. So können Sie sich an den scharfen Klingen und Spitzen nicht verletzen.
3Nie wieder »Schnursalat« Öffnen Sie einen einfachen Drahtkleiderbügel aus der Reinigung an der Verzwirbelung und fädeln Sie alle Rollen mit Gartenschnur auf. Der Bügel kann griffbereit im Gartenregal oder -schuppen aufgehängt werden oder einfach dahin mitgenommen werden, wo man ihn gerade braucht.
4Gartenhandschuhe haben die lästige Eigenschaft, sich zu verselbstständigen, und manchmal hat man das Gefühl, dass man mehr Zeit mit der Suche nach dem passenden Gegenstück verbringt als mit der eigentlichen Gartenarbeit. Mit Wäsche- oder Drahtklammern sind die Paare immer zusammen verstaut und das Phänomen, dass sich plötzlich nur noch linke oder rechte Handschuhe in der Handschuhkiste befinden, hat ein Ende.
Regal aus Weinkisten
Was macht einen Garten besonders und indivuell? Weinkisten aus Fichten- oder Pappelholz sind eine wunderschöne Verpackung für edle Weine und nach dem Genuss der Letzteren viel zu schade, um sie einfach wegzuwerfen. Man kann sich seine Regale natürlich »ertrinken« – was nicht ganz billig ist, da man dann pro Kiste durchaus 60 bis 100 Euro bezahlt. Schneller und günstiger geht es, wenn Sie die Kisten im Internet bei den bekannten Online-Händlern oder Portalen bestellen (siehe>). Da sich die Kisten häufig in den Maßen leicht unterscheiden – jede Weinkellerei hat ihre eigenen Maße –, ist es sinnvoll, für ein Regal alle Weinkisten auf einmal von ein und demselben Anbieter zu erwerben. Einzeln oder nach und nach zusammengesammelte Kisten lassen sich besser als Aufbewahrungsboxen nutzen.
CHECKLISTE
→Weinkisten
→Spax-Schrauben zum Verbinden
→Akkuschrauber oder Schraubendreher
→Haken und Ösen
→Klammern
→Holzleim
→Schraubzwingen
→Winkeleisen zur Befestigung an der Wand
Zeitbedarf
30–60 Minuten (ohne Trockenzeit)
Extras
Holzlasur/-farbe bei Bedarf, Pinsel
kleine Kästen als Einsätze
1Gleich aufeinander Simpel und doch genial sind zu Regalen übereinandergestapelte Weinkisten in beliebig vielen Formen kombinierbar. Wenn Sie nur zwei oder drei Kisten übereinanderstellen, reicht das Eigengewicht aus, damit sie stabil stehen. Werden es drei, vier oder mehr Kisten übereinander, dann sollten Sie die Kisten miteinander verleimen oder verschrauben (siehe>).
2Über Eck Zusätzlichen Stauraum, z. B. zum Aufhängen von Kleingeräten, Werkzeug wie Scheren oder einfach als Ablagefläche, schaffen Sie, indem Sie die Kisten quer und aufrecht stapeln. Damit sie nicht kippen, müssen sie unbedingt miteinander verschraubt oder verleimt sein. Ab einer Regalhöhe von etwa einem Meter ist auch eine zusätzliche Befestigung an der Wand mit einem Winkel empfehlenswert.
3Aufhängung An kleinen Haken oder Nägeln aufgehängte Klammern helfen dabei, Handschuhe, Lappen oder Handtücher immer griffbereit zu halten.
4Haken und Ösen Um Kleingeräte oder Scheren an der Seite oder Unterseite aufhängen zu können, schrauben Sie kleine Haken in die Kiste. Achten Sie auf die Maserung: An den helleren Stellen ist das Holz weicher und der Haken lässt sich leichter einbohren.
Weinkisten verbinden
Um ein stabiles Regal zu bekommen, müssen die einzelnen Kisten miteinander verbunden werden, damit sie nicht kippen, wegrutschen oder sich verschieben. Eine dauerhafte Verbindung ist am schnellsten mit einfachem Holzleim zu erreichen. Will man das Regal zu einem späteren Zeitpunkt umbauen oder neu kombinieren, werden die Kisten besser nur miteinander verschraubt.
1 Tragen Sie den Holzleim auf die Seiten der Kisten, die Sie miteinander verbinden möchten, auf. Verwenden Sie nicht zu viel Leim, sonst quillt er später nur an den Seiten über.
2 Mit einer Holzleiste wird der Leim zu einem dünnen Film ausgestrichen. Lassen Sie ihn dann etwas antrocknen. Wie lange, ist vom Fabrikat abhängig – lesen Sie die Anleitung auf der Verpackung vorher durch. Sie müssen nicht die gesamte Fläche mit Leim bestreichen. Es reicht, wenn Sie jeweils an den Enden und in der Mitte eine etwa 10× 10 cm große Fläche beleimen.
3 Wenn der Holzleim beim Berühren nicht mehr klebt, können die beiden Holzflächen aufeinandergelegt werden.
4 Die Festigkeit der Verleimung ist nicht von der Menge des verwendeten Leims, sondern von dem Druck, mit dem die beiden Flächen aufeinandergepresst werden, abhängig. Mit Schraubzwingen lassen sich die Kistenseiten fest und lange genug (am besten über Nacht) bis zum Aushärten bzw. Trocknen des Leims aufeinanderpressen.
5 Zum Verschrauben reichen...