: Josef Mittermeier, Alfred Gerstenkorn
: Zeit in Bibel und Physik - samt frühester Philosophie
: R.G. Fischer Verlag
: 9783830195160
: 1
: CHF 28.90
:
: Philosophie, Religion
: German
: 400
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Physik von der Relativitätstheorie zur Quantenmechanik hat im letzten Jahrhundert unser Verständnis für das Wesen der Zeit erheblich erweitert. Die Autoren schildern Erkenntnisse, die der breiten Öffentlichkeit oft nicht bekannt sind. Diese werden im zweiten Teil dem Zeitverständnis der Bibel gegenübergestellt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass der Gott der Bibel, »der Ewige«, souverän über der Zeit steht. Es zeigt sich, dass Bibel und moderne Physik das Wesen der Zeit weitaus ähnlicher sehen als viele denken. Im dritten Teil wird das Zeitverständnis frühgriechischer ­Philosophie analysiert. Viele ihrer Gedanken werden heute in der Physik diskutiert. Heraklit ist mit seinem »Alles fließt« nahe am sogenannten Zeitpfeil der Physik. Parmenides stellt fest: Das Seiende i s t, hinter dem Erfahrbaren bleibt alles zeitlich und räumlich unverändert. Parallelen zu biblischen Aussagen sind hier offensichtlich, aber auch neueste Erkennt­nisse der Physik tendieren in diese Richtung.

Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Josef Mittermeier studierte allgemeine Physik an der ­Technischen Universität München und promovierte zum Dr.-Ing. im Fachgebiet Werkstoffwissenschaften. Er war in verschiedenen Management- und Geschäftsführungspositionen in den USA und in Deutschland tätig. Neben seiner beruf­lichen Tätigkeit beschäftigte er sich mit der Bibel und predigte in verschiedenen christlichen Gemeinden. Dr. phil. Alfred Gerstenkorn studierte an der Ludwig-Maximilians-Universitä München Germanistik, Linguistik und Slawistik und promovierte im ­Fachgebiet Germanistik. Dann war er in einer Großforschungseinrichtung als Abteilungsleiter für nationale und internationale Projekte mit begriffswissenschaftlich ausgerichteten Produkten wie Thesauri verantwortlich. Er erfüllte dabei 30 Lehraufträge an drei deutschen Universitäten. In den letzten Jahren beschäftigte er sich intensiv mit frühgriechischer Philosophie.

Teil 1: Josef Mittermeier Zeit in Bibel und Physik

1.Einleitung

2.Physikalisches Weltbild im Wandel der Zeit

2.1.Entstehung der Naturwissenschaften

2.2.Klassische Mechanik, mechanistisches Weltbild

2.3.Thermodynamik, Entropie

2.4.Elektromagnetismus

2.4.1.Elektrizität und Magnetismus

2.4.2.Elektromagnetische Wellen

2.4.3.Zusammenfassung

2.5.Quantenmechanik

2.5.1.Einführung

2.5.2.Nicht-Realismus

2.5.3.Nicht-Lokalität, räumlich und zeitlich verschränkte Teilchen

2.5.4.Totaler Determinismus

2.5.5.Zusammenfassung

2.6.Relativitätstheorie

2.6.1.Spezielle Relativitätstheorie

2.6.2.Allgemeine Relativitätstheorie

2.6.3.Zusammenfassung

2.7.Astrophysik, Kosmologie

2.7.1.Einführung

2.7.2.Expandierendes Universum

2.7.3.Inflationäres Universum

2.7.4.Weltmodelle

2.7.5.Zusammenfassung

2.8.Quantenelektrodynamik

2.9.Elementarteilchenphysik

2.10.Superstringtheorie und Supergravitation

2.11.Diskrete Zeitmodelle

2.12.Physik zeitloser Zustände

2.13.Burkhard Heims Einheitliche Beschreibung der Welt

2.13.1.Einführung

2.13.2.Burkhard Heim, das (fast) vergessene Genie

2.13.3.Grundlagen der Heimschen Theorie

2.13.4.6-dimensionale Welt

2.13.5.»Proof of the pudding«

2.13.6.12-dimensionale Welt

2.13.7.Wie wirken höhere Dimensionen in die Raum-Zeit?

2.13.8.Veranschaulichung des Weltbildes von Burkhard Heim

2.13.9.Ist die sichtbare Welt nur ein Hologramm?

2.13.10. Bewusstsein, Körper und Seele

2.13.11. Prima causa

2.13.12. Zusammenfassung

2.14.Wie geht es weiter mit der Physik?

3.Authentizität der Bibel, wörtliche Deutung

4.Das Wesen Gottes

4.1.»Der Ewige«

4.2.Jesus Christus

4.3.Wesen der Engel

4.4.Angesicht Gottes, Gott ist Licht

5.Hinweise aus der Bibel und mögliche Deutungen aus der Physik

5.1.Gott steht über der Zeit

5.2.Gott steht über dem Raum

5.3.Prophetie als Brücke zwischen verschiedenen Zeiten

5.4.Die Zeit hat einen Anfang

5.5.Die Zeit hat ein Ende

5.6.Gottes Eingreifen in den Fortgang der Zeit

5.7.Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde

5.8.Im Anfang schuf Gott

5.9.Himmel der Himmel

5.10.Größe des Weltalls, Weltall ist ausgespannt

5.11.Schöpfungsbericht: Zeitlicher Verlauf

5.12.Handelt der Schöpfungsbericht in der unsichtbaren Welt?

5.13.Sündenfall: Vertreibung aus dem Paradies

5.14.Handelt der Sündenfall in der unsichtbaren Welt?

5.15.Sintflut

5.16.Direkte Begegnungen mit Jahwe: Mose und Elija

5.17.Sparsamkeitsprinzip als Verbindung der letzten Kapitel

5.18.Ende des Universums

5.19.Zeit im Jenseits

5.20.Vorherbestimmung versus freier Wille

6.Fazit

7.Schlusswort

Teil 2: Alfred Gerstenkorn
Zeit in frühester Philosophie mit Blick auf Bibel und Physik

8.Einleitung

8.1.Lesehinweise

8.2.Welche Philosophen werden behandelt?

8.3.Wann ist die Bibel entstanden? Biblische Handschriften

8.4.Griechische Götter und Naturphilosophen

8.5.Xenophon: Über Vorsokratiker, Sophisten und Sokrates

9.Um 700 v. Chr.

9.1.Hesiod – Bauer, Dichter und Philosoph

9.2.Griechische Mythologie: Zur Entstehung der Welt und der Zeit

9.3.Jürgen Mittelstraß: Abschaffung der Götter?

10.6. Jh. v. Chr.

10.1.Die Milesier Thales, Anaximander und Anaximenes

10.1.1.Thales von Milet – Das Prinzip (Anfang) Wasser und Logos

10.1.2.Anaximander – Das Prinzip Apeiron

10.1.3.Anaximenes – Das Prinzip Luft (Aer), das Prinzip Apeiros

10.2.Fazit: Die Milesier (Milet)

11.6. und 5. Jh. v. Chr.

11.1.Pythagoras – Prinzipien: Zahlen und die unsterbliche Seele

11.2.Xenophanes: Der neue Gott über Göttern in Menschengestalt; Geologie statt Mythologie

11.3.Heraklit, Parmenides, Melissos

11.3.1.Heraklit – Das Prinzip Feuer und Logos. Alles fließt.

11.3.2.Parmenides − Das Seiende ändert sich nicht

11.3.3.Melissos: Ewig Seiendes muss auch räumlich unendlich sein

11.3.4.Fazit: Parmenides und Melissos

11.3.5.Parmenides, Melissos und Einstein

11.3.6.Fazit: Heraklit und Parmenides

11.3.7.Parmenides und Sprache – Das Ausgesprochene (Wort) des Gedankens (Begriff) vom Seienden (Objekt) – Vorlage für Aristoteles’ Dreiecksmodell der Sprache

11.3.8.Zenon aus Elea (ca. 500–490 bis 2. Hälfte des 5. Jh.) und Parmenides – Paradoxien wie die von Achilles und der Schildkröte

11.4.Empedokles – Die Prinzipien Wasser, Luft, Feuer, Erde sowie die Kontrahenten Liebe und Streit

11.5.Anaxagoras (um 500 bis 428) – Mischung und Scheidung; Nous

11.6.Die Atomisten Leukipp und Demokrit (Reiner Materialismus)

11.7.Die Bibel gegen Materialisten (s. o.) und Sophisten (s. u.)

11.8.Sophisten: Die Zeit der klassischen Aufklärung: Verkauf von Wissen an wissbegierige Demokraten. Protagoras und Gorgias

11.8.1.Protagoras – Von den Göttern zum Menschen als Maß aller Dinge

11.8.2.Gorgias – Rhetorik ist das höchste Gut

11.8.3.Störig: Warum haben die Sophisten verschiedene Ansichten?

11.8.4.Horn und Rapp: Wörterbuch der antiken Philosophie: sophistês

11.9.Fazit: Sophisten

12.5. und 4. Jh. v. Chr.

12.1.Platon – Die Welt der Ideen und die raum-zeitliche Welt; unsterbliche Seele

12.2.Platon und neue Wissenschaften: Lernen und Sprache

12.3.Aristoteles: Von den Ganzheiten zu den...