Kapitel 2
Der Stein
»Da bist du ja!«, rief Gruyère. Sie klang erleichtert und vorwurfsvoll zugleich. »Du siehst ja völlig fertig aus!«
Picandou blinzelte in die Gesichter seiner drei Freunde, die sich über ihn beugten.
»Das kommt davon, wenn Herr Nimmersatt nicht warten kann und nur an die nächste Mahlzeit denkt«, konnte Pomme de Terre es sich nicht verkneifen.
»Danke der Nachfrage. Mir geht es gut«, erwiderte Picandou, als wäre nichts und schaute grimmig in die Runde. »Schön, dass ihr mir zu Hilfe gekommen seid.«
»Na, na«, brummte Bertram. »Wir hatten dich ja gewarnt.«
»Aber wenn’s ums Futtern geht, hörst du ja nur auf deinen Magen …«, musste Pomme de Terre noch hinzufügen.
Gruyère unterbrach ihn. »Außerdem wollten wir gerade nach dir schauen.« Ihr Blick fiel auf den Stein. »Ich sehe, du hast uns etwas mitgebracht. Ein Geschenk?«
»Du meinst den Stein?« Picandou linste zum Pfropfen, der statt grün inzwischen schlamm-grau war. »Er lag in einem riesigen Stacheldings, das mir auf den Kopf gefallen ist. Dann ist er mit mir durch das Abflussrohr geschwommen und hat mir den Weg versperrt.«
»Steine können doch nicht schwimmen«, gab Pomme de Terre zu bedenken.
»Dachte ich auch. Aber dieser schon.«
Bertram betrachtete den Pfropfen gena