: Sandra Brown
: Vertrau ihm nicht Thriller
: Blanvalet Verlag
: 9783641296698
: 1
: CHF 9.90
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Kannst du wirklich denen trauen, die du liebst? Der neue Thriller von Sandra Brown - Platz 3 der NYT-Bestsellerliste!

»Schlafende Hunde sollte man ruhen lassen.« Nach Meinung von Arden Wallace ist diese Lebensweisheit in ihrer Familie viel zu lange befolgt worden: Sie will endlich wissen, was in jener Nacht geschah, als ihr Vater nach einem Raubüberfall spurlos verschwand, und beginnt selbst zu ermitteln. Hat vielleicht Ledge Burnet etwas mit der Sache zu tun, der Ex-Soldat mit den stahlblauen Augen und dem Unendlichkeitstattoo? Immer wieder versucht er, ihre Nachforschungen zu sabotieren, trotz der explosiven Anziehungskraft zwischen ihnen. Dass sie der Wahrheit schon gefährlich nahegekommen ist, sie niemanden vertrauen kann, wird ihr erst viel zu spät klar ...

Spannung, Leidenschaft und unvergessliche Charaktere - lesen Sie auch die anderen Romane von Sandra Brown (Auswahl):
Verhängn svolle Nähe
Sein eisiges Herz
Stachel im Herzen
Tödliche Sehnsucht

Sandra Brown arbeitete als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel«auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der »New York Times«-Bestsellerliste erreicht! Ihr endgültiger Durchbruch als Thrillerautorin gelang Sandra Brown mit dem Roman»Die Zeugin«, der auch in Deutschland zum Bestseller wurde. Seither konnte sie mit vielen weiteren Romanen ihre Leser und Leserinnen weltweit begeistern. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Kapitel 1


Gegenwart


»Mein Gott, Arden. Ich hatte ja erwartet, dass es heruntergekommen ist, aber …«

Lisa schauderte entsetzt, als sie durch die Hintertür in die Küche trat und sah, wie Arden in den letzten fünf Monaten gelebt hatte.

Arden folgte ihrer Schwester ins Haus und zog einen Stuhl unter dem Esstisch hervor. Der Tischplatte war nicht anzusehen, dass sie erst vor Kurzem poliert worden war, stellte Arden fest, während sie sich setzte. Vor dem gestrigen Tag hatte sie sich über die vielen Kratzer und Kerben geärgert. Heute konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie irgendwie von Bedeutung sein könnten.

Lisa redete immer noch, und Arden hörte wieder zu.

»Hast du den Ofen auf Gaslecks prüfen lassen? Das könnte sonst gefährlich werden. Gibt es einen funktionierenden Rauch- oder Feuermelder?«

»So etwas nennt man Vorwehen. Als wollte Ihr Körper schon zu üben beginnen. Aber die werden Sie erst in etwa einem Monat spüren. Und auch dann ist das kein Grund zur Aufregung.«

Das hatte ihr die Frauenärztin bei der letzten Vorsorgeuntersuchung erklärt.

Aber das gestern waren keine Vorwehen gewesen. Es war keineswegs nur eine Übung ihres Körpers gewesen, und in der Obstabteilung des Supermarkts hatte helle Aufregung geherrscht.

Angestrengt lenkte sie ihre Gedanken davon weg und auf Lisa, die in der Küchenmitte stand, mit angezogenen Ellbogen, als hätte sie Angst, sie könnte eine kontaminierte Oberfläche berühren.

»Du hast mir erzählt, dass du nur ein paar Zimmer im Erdgeschoss bewohnst. Was ist dadrin?«

Lisa trat an die offene Tür und schaute durch das Speisezimmer in das Wohnzimmer dahinter. Zwei Jahrzehnte zuvor waren alle Möbel daraus entfernt worden, abgesehen von dem Klavier, das immer noch an seinem angestammten Platz stand. Arden war überrascht gewesen, als sie es hier entdeckt hatte, abe