: Jessica Clare
: Cowboy Love - Wo Herzen sich finden Roman
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641269463
: Wyoming Cowboys
: 1
: CHF 6.20
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: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Willkommen in Painted Barrel, Wyoming – dem malerischen Städtchen, in dem Herzen zueinanderfinden! Eli& Cass: Ein einsamer Cowboy, eine charmante Großstädterin und ein ganz besonderer Winter!

Weihnachten steht vor der Tür, doch dem wortkargen Cowboy Eli Pickett bedeutet das nicht viel. Er stellt sein Leben ganz in den Dienst der Ranch und der Tiere. Großstadtpflanze Cass hingegen sehnt sich nach Ruhe. Sie will sich eine Auszeit vom hektischen Treiben New Yorks nehmen und macht sich auf den Weg nach Wyoming, um die Feiertage in der Hütte ihrer Eltern zu verbringen. Sie ahnt nicht, dass dieser Ausflug alles für sie verändern wird. Auf der Fahrt gerät Cass in einen Schneesturm und verunglückt. Die attraktive Retter mit den grauen Augen, der sie aus dem Wagen zieht, lässt sie fortan nicht mehr los. Und auch Elis Leben wird durch den Sturm durcheinandergewirbelt. Denn die hübsche Frau, die er aus dem Unfallwagen trägt, verursacht bei ihm ungeahntes Herzklopfen …

Die Wyoming-Cowboys-Reihe bei Blanvalet:
Band 1: Cowboy Love – Wo Herzen sich finden
Band 2: Cowboy Love – Bis wir uns wiedersehen
Band 3: Cowboy Love – Solange du mich hältst
Band 4: Cowboy Love – Wenn Träume wahr werden

Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.

Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas. Ihre freie Zeit verbringt die »New York Times«- und »USA Today«-Bestsellerautorin vor allem mit dem Verfassen prickelnder Liebesgeschichten. Wenn sie aber nicht gerade an ihrem Schreibtisch sitzt, macht sie es sich gern mit einem guten Buch bequem oder spielt Videospiele.

Kapitel 1


Eli Picketts Begeisterung für Feiertage hielt sich in Grenzen.

Es war nicht so, als hätte er speziell etwas gegen Weihnachten. Was Feiertage betraf, war Weihnachten sogarein ziemlich nettes Fest. Die Lieder waren eingängig. Die Dekoration war festlich, wenngleich kitschig. Das Essen war okay. Was er allerdings an Festtagen überhaupt nicht mochte, war die Tatsache, dass niemand arbeitete.

Er war in einer Pflegefamilie aufgewachsen und verdiente seinen Lebensunterhalt inzwischen auf einer Ranch. Und aus genau diesem Grund war es ihm fremd, nicht durchgehend arbeiten zu müssen. Um die Rinder oder um andere Tiere musste er sich regelmäßig kümmern. Er konnte sie nicht sich selbst überlassen. Sie wollten gefüttert werden, wollten, dass man ihren Stall ausmistete und frische Streu verteilte. Und sie wollten auf die Weide, wenn der Schnee draußen meterhoch lag. Feiertage bedeuteten Rindern überhaupt nichts.

Während er im Wohnzimmer der Hütte saß und seine Stiefel einölte, beobachtete er, wie die anderen sich vorbereiteten, um aufzubrechen. Sie liefen geschäftig hin und her und sammelten noch dieses und jenes ein, was sie besorgt hatten und mitnehmen wollten. Maria, die Haushälterin und Köchin, hatte drei Koffer voller Geschenke für ihre Enkelkinder gepackt und versuchte verzweifelt, schnell noch eine Schachtel mit Keksen in ihrer Handtasche unterzubringen.

Belustigt sah Eli zu, wie sie die Sachen ein-, wieder aus- und dann noch einmal umpackte. »Du hast hoffentlich nicht vergessen, dass du gerade mal zwei Wochen weg bist, oder?«

»Keine Unverschämtheiten,mijo, mein Herz«, erwiderte sie, zog einige Sachen aus ihrer riesigen Handtasche und bemühte sich, die Schachtel hineinzustopfen. »Ich habe ohnehin ein schlechtes Gewissen, weil du allein über Weihnachten hierbleibst.«

Er zuckte die Schultern. Alles war anders auf der Ranch, seit sie verkauft worden war. Die neuen Besitzer hatten den Bestand an Rindern von tausend auf vierhundert Tiere verringert, und der Öl-Tycoon, dem die Ranch jetzt gehörte, wollte auf einem der Hügel in der Umgebung ein Skihotel bauen. Die Ranch war vor allen Dingen ein Abschreibungsobjekt, um Steuervergünstigungen zu erhalten – ein Grund, warum sie verkleinert worden war. Eli durfte seinen Job behalten, doch die Ranch selbst wurde inzwischen nicht mehr von zwölf Mitarbeitern bewirtschaftet, sondern bloß noch von fünf. Nur er, Maria, Old Clyde, Jordy und Dustin waren übrig geblieben. Früher einmal hatte er die Feiertage mit ein paar anderen Helfern zusammen auf der Ranch verbracht, die sich dazu entschieden hatten, sich über Weihnachten um die Tiere zu kümmern, statt nach Hause zu fahren.

Jetzt war er allein. Aber er hatte eine Aufgabe, und er liebte diese Ranch – und das war alles, was zählte. »Ist in Ordnung, wirklich. Es macht mir nichts aus, allein zu sein.«

Missbilligend schnalzte Maria mit der Zunge und schüttelte den Kopf, ehe sie noch mehr Dinge aus ihrerHandtasche zerrte, um die Keksschachtel vielleicht noch unterbringen zu können. »Das gefällt mir nicht. Ein junger Mann wie du sollte Weihnachten zu Hause verbringen. Er sollte die Feiertage über bei der Familie sein. Du könntest mich begleiten. Meine ältere Tochter Almawird ein wundervolles Festessen zubereiten, un