Mit schweren Schritten und einer leichten Unsicherheit auf der Geraden nähert sich der Barkeeper Jake Heuer nach einer langen Schicht seiner Bleibe, der PensionKoch, die er gemeinsam mit Spiro und der Wirtin Margarete, von allen nur Gretchen genannt, bewohnt. Sein Foxterrier Erbse trottet verschlafen an der Leine, dann stemmt er alle Viere in den Boden, um sich ein letztes Mal hinzuhocken. Jake schlingert am anderen Ende der Leine, dann stoppt auch er und sieht sich um. Mit ein paar Gläsern Absinth haben sich Inspiration und Dichtung an seine Seite begeben, sie haben ihn links und rechts untergehakt und seinen Heimweg in ein Epos verwandelt. Die Straße Am Karlsbad liegt Grau in Grau, die Dämmerung ist noch zu schwach für Farben. Ein Mann schleppt sich nahe der Hausmauern übers Trottoir. ›Im Morgengrauen schon erschöpft wie Sisyphos‹, de