Prickelnde Zehen und ein unglaublicher Brief
1. Kapitel, in dem sich schon zeigt, dass die stinknormale Stadt Firleburg an der Anzel eigentlich gar nicht so stinknormal ist, und in dem ein überraschendes Verbot ausgesprochen wird.
Selbst muffiges Graubrot am Morgen kann Mona Flints gute Laune heute nicht verderben. Es sind Ferien und Mona hat viel vor. Nach dem Frühstück trifft sie ihren besten Freund Jackie auf dem Schweinespielplatz. Und dann verbringen sie den ganzen Tag zusammen, so ist es abgemacht. Mona lächelt, streicht ihre ungekämmten, mausbraunen Locken aus dem Gesicht und zappelt mit den Füßen.
»Mona Flint, du hörst mir nicht zu«, stellt Frau Blau fest und schmiert viel zu harte Butter auf Monas widerspenstige Graubrotschnitte.
Die meisten Kinder haben Eltern. Mona hat Frau Blau. Die ist in Ordnung, und ihr Name reimt sich so wunderbar, dass Mona gar keinen anderen für sie braucht. Mona hat sie gern, und sie ist sich sicher, d