: Brigitte Amend, Inge Bethke, Andrea Diehl, Roswitha Gabriele Feldgen, Ingrid Johanna Fischer, Sibyl
: Stefan Kappner
: Freitags von Zehn bis Zwölf Lebensbilder
: Books on Demand
: 9783753400747
: 1
: CHF 5.40
:
: Biographien, Autobiographien
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
13 autobiografische Texte, die von Bildern inspiriert sind. In manchen Fällen gibt das Bild das Thema vor, in anderen dient es zur Illustration. Manche Texte bleiben eng am Foto, kommen immer wieder darauf zurück. Andere gehen kaum darauf ein, und dennoch bilden Text und Bild eine Einheit, ergänzen sich gegenseitig. Vom"Coming of Age" der 1960er-Jahre und sportlichen Gemeinschaftserlebnissen erzählen die Autorinnen, von familiärer Herkunft, von intensiven Freundschaften, Selbsterfahrung und persönlicher Entwicklung. Sie zeigen Vergangenes in neuer, oft überraschender Beleuchtung. Ihre Texte spiegeln die Themenvielfalt und die großen formalen Bandbreite des biografischen Schreibens wieder.
Trainingsanzug und Hessenkittel

Inge Bethke

„Willst du hier ein Zuhause haben, dann musst du in einen Verein eintreten und Sport treiben“, sagte Anneliese, meine Arbeitskollegin. „Zum Beispiel in den Turnverein oder den Radfahrverein. Dann wirst du bekannt und du fühlst dich wohl bei uns."

Anneliese war das Herz und die Seele des TV Stierstadt. Ohne sie ging nichts. Sie führte auch die Gymnastikgruppe. Ich folgte ihrem Rat - und sollte es nicht bereuen.

In Ostpreußen und nach unserer Übersiedlung war Tanzen unsere Leidenschaft gewesen. Mein Mann und ich tanzten auf jedem Ball in Stierstadt und Umgebung. Oft nahmen wir nicht einmal einen Sitzplatz in Anspruch, denn wir tanzten den ganzen Abend.

Zum Tanzen kam jetzt das Turnen, später auch Radfahren und Leichtathletik - im Sport machte ich alles mit, was angeboten wurde. 20 Mal erhielt ich das Sportabzeichen in Gold.

In Annelieses Gymnastikgruppe trainierten wir immer montags. Manchmal ei