: Diana Gabaldon
: Outlander - Das Schwärmen von tausend Bienen Roman
: Verlagsgruppe Droemer Knaur
: 9783426435816
: Die Outlander-Saga
: 1
: CHF 14.00
:
: Historische Romane und Erzählungen
: German
: 1152
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Im historischen Roman »Outlander - Das Schwärmen von tausend Bienen« müssen Claire und Jamie Fraser inmitten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges um ihre Familie und ihre Liebe kämpfen. 1779 steht für Claire Randall und Jamie Fraser mehr auf dem Spiel als jemals zuvor: Zwar sind sie überglücklich über Briannas Heimkehr - doch niemand weiß, ob die Gefahr, die ihre Tochter mit Mann und Kindern zur Flucht aus dem 20. Jahrhundert gezwungen hat, wirklich gebannt ist. Wie können Claire und Jamie ihrer Familie inmitten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges Schutz bieten? Währenddessen hadert der junge William Ransom noch immer mit seiner wahren Abstammung. Und Lord John Grey muss sowohl einen Weg zur Versöhnung finden, als auch neuen Gefahren entgegentreten - im Namen seines Sohnes, und in seinem eigenen ... Spannung und Dramatik, Leidenschaft, Liebe und Abenteuer: Seit 8 internationalen Bestsellern steht die Serie »Outlander« für einen hoch spannenden Mix aus Zeitreise-Roman und historischem Roman. Auch im 9. Band von »Outlander« lässt Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon uns hautnah am Schicksal von Claire und Jamie Fraser, ihrer Familie und ihren Freunden teilhaben. Alle Bände der 'Outlander'-Reihe von Diana Gabaldon:• »Outlander«• »Outlander - Die geliehene Zeit«• »Outlander - Ferne Ufer«• »Outlander - Der Ruf der Trommel«• »Outlander - Das flammende Kreuz«• »Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche«• »Outlander - Echo der Hoffnung«• »Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe«

Diana Gabaldon, geboren 1952 in Arizona, war Professorin der Meeresbiologie, als sie zu schreiben begann. Mit »Feuer und Stein« begründete sie die international gefeierte und millionenfach verkaufte Highland-Saga 'Outlander'. Diana Gabaldon ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

1

Die MacKenzies sind hier


Fraser’s Ridge, Kolonie North Carolina
17. Juni1779

Ich hatte einen Stein unter meiner rechten Gesäßbacke, doch ich wollte mich nicht bewegen. Der winzige Herzschlag unter meinen Fingern war sanft und beharrlich, die flüchtigen Stöße Leben und die Zwischenräume Ewigkeit, meine Verbindung mit dem endlosen Nachthimmel und der Flamme, die ihm entgegenstieg.

»Rutsch ein Stück zur Seite, Sassenach«, sagte eine Stimme in meinem Ohr. »Ich muss mich an der Nase kratzen, und du sitzt auf meiner Hand.« Jamie zuckte unter mir mit den Fingern, und ich wandte mich ihm zu, rückte ein wenig und setzte mich wieder zurecht, ohne Mandy loszulassen, die völlig erschlafft in meinen Armen schlief.

Er lächelte mich über Jems Wuschelkopf hinweg an und kratzte sich an der Nase. Es musste weit nach Mitternacht sein, doch das Feuer brannte noch hell, und das Licht schlug Funken in seinen Bartstoppeln und leuchtete in seinen Augen so sanft wie im roten Haar seines Enkelsohns und den Schattenfalten des abgetragenen Plaids, das er um sie beide gelegt hatte.

Auf der anderen Seite des Feuers lachte Brianna leise, so wie Leute mitten in der Nacht lachen, wenn schlafende Kinder in der Nähe sind.

Sie legte Roger den Kopf an die Schulter, die Augen halb geschlossen. Sie sah vollkommen erschöpft aus – ihr Haar war ungewaschen und verknotet, und der Schein des Feuers drückte tiefe Mulden in ihr Gesicht – und doch glücklich.

»Was ist denn da so lustig,a nighean?«, fragte Jamie und verlagerte Jemmy in eine bequemere Position. Jem versuchte aus Leibeskräften, wach zu bleiben, doch allmählich verlor er den Kampf. Er gähnte herzhaft, schüttelte den Kopf und blinzelte wie eine benommene Eule.

»Lustig da?«, wiederholte er, doch das letzte Wort verhallte, und er saß mit halb offenem Mund und glasigen Augen da.

Seine Mutter kicherte. Sie klang wie ein Mädchen, und ich spürte Jamies Lächeln.

»Ich habe nur gerade Papa gefragt, ob er sich an einGathering vor vielen Jahren erinnern kann. Die Clans wurden alle an ein großes Lagerfeuer gerufen, und ich habe Papa einen brennenden Ast gegeben und ihm gesagt, er soll ans Feuer gehen und sagen, die MacKenzies wären da.«

»Oh.« Jem blinzelte, einmal, zweimal, blickte auf das Feuer, das vor uns loderte, und zwischen seinen feinen roten Brauen entstand eine kleine Falte. »Wo sind wir jetzt?«

»Zu Hause«, sagte Roger, und sein Blick traf den meinen, dann wanderte er zu Jamie weiter. »Für immer.«

Jamie stieß den Atem aus, den auch ich angehalten hatte, seit die MacKenzies heute Nachmittag plötzlich unter uns auf der Lichtung aufgetaucht waren und wir ihnen den Hügel hinunter entgegengeflogen waren. Einen Moment lang war alles in wortlosem Glück explodiert, als wir uns einander in die Arme warfen, dann hatte sich die Explosion ausgebreitet. Amy Higgins kam aus ihrem Blockhaus, durch den Lärm herbeigerufen, gefolgt von Bobby, dann Aidan – der bei Jemmys Anblick einen Freudenschrei ausgestoßen und ihn gerammt und zu Boden geworfen hatte –, Orrie und dem kleinen Rob.

Jo Beardsley war in der Nähe im Wald gewesen