: Mia Sheridan
: The Love That Lies Within
: Lyx
: 9783736316430
: 1
: CHF 8.90
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: German
: 426
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Er ist umgeben von Mauern aus Stein, Mauern aus Schuld. Sie ist gekommen, um sie mit der Kraft der Liebe einzureissen.

Als die junge Tänzerin Clara von der geheimnisvollen Windisle-Plantage am Stadtrand von New Orleans hört, ist sie sofort fasziniert. Clara stellt schnell fest, dass das alte Anwesen nicht so verlassen ist, wie alle denken. Jenseits der Mauer hört sie die Stimme eines Mannes. Sie gehört Jonah Chamberlain, der sich - verletzt und beladen mit Schuld - nach Windisle zurückgezogen hat und sein von Narben entstelltes Gesicht vor der Welt versteckt. Vom ersten Moment an spürt Clara eine tiefe Bindung zu ihm. Doch kann sie Jonah überzeugen, dass er ihre Liebe verdient hat?

'Mia Sheridan nimmt uns mit an einen Ort, wo ein Funken Hoffnung seinen Weg selbst durch einen winzigen Spalt in einer alten Mauer findet.'NATASHA IS A BOOK JUNKIE



Mia Sheridan ist eine NEW-YORK-TIMES-, USA-TODAY- und WALL-STREET-JOURNAL-Bestselle -Autorin. Ihre große Leidenschaft ist es, Geschichten über Menschen zu schreiben, die füreinander bestimmt sind. Mia lebt in Cincinnati, Ohio, mit ihrem Mann und ihren vier Kindern.

PROLOG


Als er zielstrebig durch das Foyer des Justizgebäudes eilte, hallte sein Pfeifen von den Marmorwänden wider. Jonah blickte zum Kuppeldach hoch und atmete den zeitlosen Geruch von Recht und Gesetz ein.Herrgott, wie ich das hier liebe, dachte er, von tiefer Befriedigung erfüllt.

Das Gebäude des Orleans Parish Criminal District Court war ihm seit seiner Kindheit vertraut. Damals war der kleine Jonah seinem Vater hinterhergelaufen und hatte sich gewünscht, eines Tages auch so angeschaut zu werden wie er – mit Respekt und einem kleinen Hauch von Furcht.

»Wenn andere kein bisschen Angst vor dir haben, mein Sohn, dann hast du offensichtlich etwas falsch gemacht.« Selbstverständlich hatte diese Theorie auch für Edward Chamberlains Erziehungsstil gegolten. Er hatte sein Heim mit eiserner Hand regiert.

»Frohes Schaffen, Mr Chamberlain«, wünschte ihm die blonde Anwältin im Bleistiftrock, die gerade den Metalldetektor passierte. Sie kam von draußen und drehte sich im Vorbeigehen um, musterte Jonah eingehend und biss sich auf die volle Unterlippe. Seit Wochen schon sandte sie ihm eindeutige Signale, aber Jonah war zu beschäftigt gewesen, um sich auf außerberufliche Unternehmungen einzulassen. Sobald der Prozess vorbei war, würde er mit Freuden auf ihr Angebot eingehen. Zu gern würde er ihren wohlproportionierten Körper von diesem konservativen Kostüm befreien, um herauszubekommen, was sie darunter trug. Bei diesem Gedanken spürte er eine gewisse Reaktion in der Lendengegend.

Jonah lief die Stufen des Gebäudes hinab und schwenkte seine lederne Aktentasche. Die Welt liegt mir zu Füßen, dachte er grinsend.

Die Kanzlei Applegate, Knowles und Fennimore lag weniger als eine Meile vom Gericht entfernt. Jonah entschloss sich zu einem Spaziergang – und ertappte sich dabei, dass er schon wieder den verdammten Song pfiff, der ihm seit Palmer Applegates Abschiedsparty vor zwei Tagen nicht mehr aus dem Kopf ging.

Palmer war der älteste Seniorpartner der Kanzlei und im Übrigen alles andere als ein netter Kerl. Der alte Knacker war so lustig wie eine lebende Leiche, aber Jonah vermutete zu Recht, dass ein Lied zu diesem Thema bei einer solchen Ehrung nicht ganz passend gewesen wäre. Wie auch immer, im Ruhestand konnte Applegate nun nach Herzenslust seine neue junge Vorzeigefrau anöden und die Angestellten der Kanzlei, in der Jonah seit einem halben Jahr beschäftigt war, in Frieden lassen.

Die renommierte Sozietät belegte die beiden obersten Stockwerke eines Backsteinbaus. Wieder pfiff Jonah ein paar Takte, während die Tür hinter ihm ins Schloss fiel.

Which nobody can deny …

Sanft fuhr der Fahrstuhl nach oben, dann ertönte ein Läuten, und die Türen glitten auseinander.

»Guten Tag, Sir«, begrüßte ihn seine Sekretärin Iris.

»Iris. Irgendetwas –« Abrupt brach er ab, als ein Mann aufstand, der auf einem Stuhl in dem kleinen Warteraum gesessen hatte.Justin.

»Sir, ich hatte diesem Gentleman bereits gesagt, dass Sie