: Bettina Matthaei
: Das Zero-Waste-Studentenkochbuch - Der Umwelt zuliebe Mit cleverer Wochenplanung und Tipps zur schlauen Vorratshaltung
: Edition Michael Fischer
: 9783745905755
: 1
: CHF 14.40
:
: Themenkochbücher
: German

Aus wenig mach viel–  Mit einem Einkaufskorb pro Woche vielfältige Gerichte zaubern und dabei nicht nur Müll, sondern auch Geld sparen!

Das ultimative Stude tenkochbuch, das den Studentenalltag leichter macht: hier werden Einkaufskörbe zusammengestellt, die alles enthalten, was man für eine Woche Singlek&uu l;che benö ig. Die entsprechenden Rezepte dazu, die das Kochen für eine Person einfach, nachhaltig und günstig ma hen werden selbstverständlich gleich mitgeliefert. Frei nach dem Motto: Lasst uns an Geld und Müll, aber nicht an Vielfalt und Geschmack sparen!

Einfach. Nachhaltig. Günstig. In diesem Kochbuch stecken:

  • über 64 easy Rezepte aus 8 verschiedenen Einkaufskörben, die schnelle und günstige Küche gara tieren
  • Tipps und Tricks zur Planung des Einkaufs und zur Lagerung der Lebensmittel
  • gesunden, meist fleischlosen und günstigen, aber guten Zutaten
  • praktische Anleitungen, die die Verarbeitung von Wurzel bis Blatt erläutern– Zero Waste Küche einf ch gemacht 
  • Hilfe für die Zusammenstellung einer Grundausst ttung an Geräten und Vorräten, die jede Studentenküche beherbergen sollte 

Gib mir den Rest! War der Hunger nicht so groß, kann auch bei Rezepten für 1 Person ein Restübrig bleiben. Hier helfen Rezepte, die Reste von zuvor verarbeiteten Rezepten verwenden und daraus ein Gericht zaubern lassen, das mindestens noch einmal so gut schmeckt!

G&uum ;nstig ist auch Gut! Es gibt von fast jedem Luxus-Produkt eine günsti e Version, die sich auch ein armer Schlucker (Slash Student) leisten kann– statt Pininenkernen einfach Sonnenblumenkerne verwenden oder Magerquark auf Sahnequark pimpen. Solcherlei Tipps und simple Rezepte, die den Geldbeutel schonen und dennoch gehaltvolles und hochwertiges Kochen garantieren, sind in diesem Werk enthalten.

Noch mehr Geld sparen: teure Sachen einfach selber machen! Meist sind die Zutaten einzeln gekauft ohnehin günstiger und noch dazu kann man Müsli, Brotaufstriche, Hafermilch und mehr ganz nach seinen eigenen Wünschen und Vorlieben herstellen. Ran an den Mixer, es lebe dasSelfmade-Nussmus!< strong>

Einkauf n vergessen oder schon alle Zutaten aus dem Wochenkorb weggefuttert? Verhungern muss hier keiner. Schmackhafte Gerichte, die nur aus dengängigen Vorräten gekocht sind und einen Anruf beim Lieferdienstüberflü sig machen leisten Abhilfe. Wie dieser Standard-Vorrat, der Zutaten für solcherlei Rezepte liefert, aussehen kann, wird natürlich ganz nebenbei auch noch erklärt.



Bettina Matthaei ist vielfach ausgezeichnete Buchautorin. Sie schreibt sehr erfolgreich Kochbücher für die führenden deutschen Kochbuchverlage. Für die Hamburger Manufaktur"1001 Gewürze" (www.1001gewuerze.de), für bekannte Köche und die gehobene Gastronomie entwickelt sie ausgefallene Gewürzmischungen. Ihre zahlreichen Reisen in die Gewürzländer der Welt inspirieren sie zu immer neuen Kreationen.

Grundlagen

<3

Clever Einkaufen

DER CLEVERE EINKAUFSKORB

Um am Ende nicht so viel wegwerfen zu müssen, kommt gar nicht erst zu viel in den Korb rein. Klingt oberschlau, ergibt aber tatsächlich Sinn. Vor allem, wenn man die eingekauften Lebensmittel zu ganz unterschiedlichen Gerichten kombinieren kann und mit den Sachen, die man eh in der Vorratskammer hat, geschickt ergänzt. Die ganze Woche über gibt es frische, gesunde, abwechslungsreiche und leckere Gerichte, bis der Korb leer ist. Ohne besonderen Abfall und ohne schlechtes Gewissen. Man muss übrigens nicht zwingend alle 8 Rezepte kochen, vielleicht sind es nur 3 oder 4 oder man kocht sein Lieblingsgericht gleich zweimal.

STATT WEGWERFEN: KREATIVES FREITAGSESSEN

Klar, manchmal bleiben eben doch Reste, weil man keine Zeit zum Kochen hatte oder unterwegs war. Bevor am Wochenende wieder frisch eingekauft wird, wird aber alles, was wegmuss, zu einem Resteessen verarbeitet. Je nach Art der Reste wird das:

  • ein Freestyle-Wok
  • eine Leftover-Bowl
  • eine Keine-Ahnung-was-­drin-ist-Suppe
  • ein Quer-durch-den-Kühlschrank-Smoothie
  • eine Reste-Bentobox
  • ein „Pot of the Week“
  • oder ein köstliches gebackenes Ofengemüsey

8 EINKAUFSKÖRBE = 8 REZEPT­KAPITEL = 64 REZEPTE

Am Wochenende wird dann ein neuer Korb gefüllt und mit den Einkäufen werden wieder ganz andere Rezepte gekocht. Damit es nie langweilig wird, gibt es 8 großartige Einkaufskörbe mit jeweils 8 Rezepten! Das Gute: Die Zutaten sind ganzjährig zu bekommen.

DIE REZEPTE SIND EASY…

Viele Studenten haben noch relativ wenig Kocherfahrung, deshalb sind die Rezepte wirklich einfach gehalten, in klaren Step-by-Step-Anleitungen. Dass die Rezepte dabei nicht eintönig sind, dafür sorgen Gewürze, Kräuter und geschmacklich spannende Kombinationen. Alle Rezepte sind für 1 Person berechnet, lassen sich nach Wunsch aber ganz einfach an eine größere Personenzahl anpassen.

… SIMPEL& ÜBERSCHAUBAR …

Außer den üblichen Basiszutaten wie Essig, Öl, Reis oder Pasta, die man meistens zu Hause hat, werden nur 4–7 Zutaten für die ganze Woche gekauft. Das macht Planung, Einkäufe und auch das Kochen überschaubar.

… UND DAZU SCHNELL!

Fast alle Rezepte sind in 15–30 Minuten fertig, also meistens schneller als der Lieferservice. Und mit Sicherheit preiswerter und gesünder.

AB UND ZU FLEISCH

Gelegentlich ein Stück Fleisch ist vollkommen in Ordnung. In Zeiten von Fleischskandalen sollte es dann aber ein gutes Stück Bio-Fleisch sein. Wer aber lieber ganz darauf verzichtet, für den gibt es zu jedem Rezept mit Fleisch auch vegetarische Varianten.

MEISTENS VEGETARISCH UND MANCHMAL VEGAN

Frisch gekochte pflanzenbasierte Ernährung, ergänzt mit Hülsenfrüchten, Nüssen, Saaten, Gewürzen und Kräutern, gilt als besonders gesund. Dass solcherlei Gerichte außerdem meistens günstiger sind als ungesundes Fast Food, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

GELD LÄSST SICH AUF UNTERSCHIEDLICHSTE ARTEN SPAREN

Regelmäßig, am besten wöchentlich, eine Bestandsaufnahme machen: Was ist noch im Vorratsschrank und Kühlschrank, und was muss als Erstes verbraucht werden?

Unentbehrliches Geldspar-Tool: der Einkaufszettel! Klingt nicht gerade innovativ, ist aber extrem effektiv. Der geht auch sehr gut auf dem Smartphone.

GANZ WICHTIG: DIE KÜHLSCHRANK-ORGANISATION

Das „Zuerst-weg-Fach“: Ein Fach im Kühlschrank ist reserviert für Dinge, die zuerst wegmüssen. Nicht nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), sondern nach der Nase entscheiden, was noch gut ist. Das MHD bedeutet nicht, dass etwas, was gestern noch gut war, am nächsten Tag automatisch schlecht ist.

Also schnuppern und probieren! Auch checken, was noch ausreichend vorhanden und gut ist (Käse, Eier…) und nicht neu gekauft werden muss. Jetzt erst eine Einkaufsliste schreiben!

„FROM ROOT TO STALK“ IST DER ANFANG VON ZERO WASTE

Auch so kann gespart werden: Reste kreativ verwerten, nach dem Prinzip „from root to stalk“. Es ist erstaunlich, was sich aus Gemüseresten zaubern lässt, die man sonst achtlos weggeworfen hätte, z. B. die Stängel von Kräutern, die genauso ins Pesto kommen wie die Blättchen. Oder Radieschenblätter, Kohlrabiblätter und -stiele, der Strunk von Brokkoli und Blumenkohl, die Blattrippen vom Blumenkohl, die Rinde von Parmesan … Diese nützlichen Tipps sind immer mal wieder in den Text eingestreut.

ZITRUSFRÜCHTE IMMER UNBEHANDELT KAUFEN

Die abgeriebene Schale von Zitronen, Limetten und Orangen ist ein wundervoll aromatisches Würzmittel, deshalb immer unbehandelte Früchte kaufen. Wenn nur eine kleine Menge gebraucht wird, trotzdem die ganze Schale abreiben, bevor die Frucht ausgepresst oder weiterverarbeitet wird. Die Schale einfach in kleinen Portionen einfrieren, am besten in einer Eiswürfelform. Die abgeriebenen und ausgepressten Zitronenhälften eignen sich immer noch für ein „Infused Water“ oder zum Entkalken des Wasserkochers.

FRISCHE PETERSILIE

Glatte Petersilie ist das Kraut, das immer passt, weshalb sie auch in mehreren Einkaufskörben vorkommt. Größere Reste rechtzeitig hacken und einfrieren, bevor sie schlapp macht. Oder fein hacken und mit der doppelten Menge Olivenöl in ein Schraubglas füllen. Für Salatsaucen und Hummus oder als Topping auf Gemüse und Suppen verwenden. Darauf