: Nina Gregor
: Fürsten-Roman 2616 Noch immer spüre ich deine Küsse
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751706544
: 1
: CHF 1.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 64
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Carina seufzt und sieht aus dem Fenster - geradewegs in die Augen ihres neuen Nachbarn, eines außergewöhnlich attraktiven Mannes. Die Prinzessin errötet und tritt schnell hinter den Vorhang zurück. Der Blick aus diesen geheimnisvollen grünen Augen hat sie tief berührt. Carina spürt für einen Moment lang die seltsame Gewissheit, dass dieser Mann ihr Schicksal ist ...


Noch immer spüre ich deine Küsse

Warum Prinzessin Carinas Liebster verschwand

Von Nina Gregor

Bange Gedanken begleiten Prinzessin Carina, als sie das Haus im New Yorker Stadtteil Greenwich Village besichtigt, das sie geerbt hat. Die junge Frau hat ein schlechtes Gewissen, denn sie hat ihre alte Tante jahrelang nicht besucht, und nun hat diese ihr das gesamte Vermögen hinterlassen. Sie war jetzt eine reiche Frau – würde man sie in Zukunft nur des Geldes wegen umwerben?

Carina seufzt und sieht aus dem Fenster – geradewegs in die Augen ihres neuen Nachbarn, eines außergewöhnlich attraktiven Mannes. Die Prinzessin errötet und tritt schnell hinter den Vorhang zurück. Der Blick aus diesen geheimnisvollen grünen Augen hat sie tief berührt. Carina spürt für einen Moment lang die seltsame Gewissheit, dass dieser Mann ihr Schicksal ist ...

»Ich bin dann weg, Carina«, rief Dr. Rolaff von der Tür her. »Sie sollten auch Schluss für heute machen. Es war ein langer Tag.«

Wie immer – setzte Carina von Brandeck in Gedanken seufzend hinzu, sprach es aber nicht laut aus.

»Tschüss«, erwiderte sie stattdessen mit müdem Lächeln. »Ich packe nur noch die Sachen fürs Labor zusammen, dann ist für mich ebenfalls Feierabend.«

Carina von Brandeck brauchte dann aber doch noch mehr als eine Stunde, bis alles erledigt war.

»Kindchen, wenn Sie so weitermachen, liegen Sie bald auf der Nase«, unkte Frau Scherer, die Reinemachefrau, mit der Carina ab und zu gern ein wenig plauderte. »Burn-Out-Syndrom nennt man das, habe