: Elizabeth A. Seibert
: Der Bro-Code Manche Regeln muss man einfach brechen ...
: Wattpad@Piper
: 9783492988148
: Die besten deutschen Wattpad-Bücher
: 1
: CHF 8.90
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: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 400
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der atemberaubende Liebesroman vom internationalen Wattpad-Star Elizabeth Seibert: Brillant, scharfzüngig und todkomisch - Schmetterlinge im Bauch und Herzrasen inklusive! Regel Nummer 1: Date niemals die Schwester deines Bros ... Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken ... und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen! ???? Wattpad verbindet eine Gemeinschaft von rund 90 Millionen Leser*innen und Autor*innen durch die Macht der Geschichte und ist damit weltweit die größte Social Reading-Plattform. Bei Wattpad@Piper erscheinen nun die größten Erfolge in überarbeiteter Version als Buch und als E-Book: Stoffe, die bereits hunderttausende von Leser*innen begeistert haben, durch ihren besonderen Stil beeindrucken und sich mit den Themen beschäftigen, die junge Leser*innen wirklich bewegen! »Ein absolut lesenswertes, witziges Buch aus der Sicht eines Highschool-Kings (bzw Bros)! Sehr empfehlenswert!« ((Leserstimme auf Netgalley)) »Elizabeth A. Seiberts Erzählung war vollkommen anders. Sie enthielt Witz, Ernsthaftigkeit und spannende Figuren.« ((Leserstimme auf Netgalley))  »Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine Geschichte voller Gefühle suchen, die süchtig macht, sie nicht mehr los lässt und bei der es den Leser regelrecht nach Nachschlag gelüstet.« ((Leserstimme auf Netgalley)) 

Elizabeth Seibert hat bereits als Autorin, Rettungsschwimmerin mit Sonnencreme-Obsession, Barbecue-süchtige Kellnerin, Finanzjournalistin und angehende Superheldin gearbeitet. Ihre Texte auf Wattpad sind seit vielen Jahren überaus erfolgreich. Elizabeth lebt in Massachusetts, USA. Sie liebt Kochen, Ultimate Frisbee und Gesellschaftsspiele.

Regel Nummer1


Broes* before hoes

*Jeder Bro ist als »Bro**«, »Alter«, »Mann«, »Amigo« oder »Homie« zu bezeichnen, niemals als »Typ«, »Kumpel« oder »guter Kerl«. Ein Bro bleibt bis ans Ende aller Tage ein Bro.

**Unter bestimmten Umständen kann auch »Bruder« verwendet werden, jedoch niemals ironisch.

 

Entgegen dem, was ihr vielleicht gehört habt, habe ich nicht mit Eliza O’Connor geschlafen. Hätte ich es gewollt?Habt ihr sie gesehen? Hätte ich gekonnt?Habt ihr mich gesehen? Aber ich habe es nicht getan, auch wenn euch die Leute etwas anderes erzählen werden, denn ich bin mit ein paar Weltklasse-Trollen auf der Highschool. Sie werden euch noch eine Menge anderer Geschichten über mich erzählen, von denen manche stimmen, wie die über den Streich, den ich Mr Hoover gespielt habe (das Lila war eine ganze Woche lang nicht aus seinen Haaren zu kriegen), viele fast stimmen, wie die, dass ich einmal ein Mädchen aufgerissen habe, indem ich bei einem Football zu ihr an den Essensstand gegangen bin und »Nein« gesagt habe (in Wirklichkeit habe ich gesagt: »Nein, wir sind noch nicht miteinander ausgegangen, aber ich bin dafür, dass wir das ändern.«). Ein paar der Geschichten sind aber definitivnicht wahr. Und dazu gehört die, dass ich mit Eliza O’Connor geschlafen habe.

Einige Typen werden behaupten, dass ich das Gerücht selbst in die Welt gesetzt habe. Ich wünschte, das hätte ich – meine Geschichte wäre viel schöner ausgestaltet als jede Version, die ihr gehört habt. Falls ihr herausfindet, wer es war, gebt mir Bescheid und sagt demjenigen, dass er mich draußen treffen soll, wo wir die Sache wie Erwachsene klären können. Was ich aber weiß, ist, wie alles anfing – nicht auf Jeff Karvotskys Party, wie alle glauben. In Wirklichkeit begann es einige Monate früher, und zwar so wie die meisten Gerüchte: mit ein paar Leuten, denen unglaublich heiß war und die Pizza aßen.

Es war Mittwochnachmittag und ich spielte imStraight Cheese ’n’ Pizza mit der Hälfte der Abschlussklasse Air-Hockey. Wir genossen unsere letzten ersten Tage des Schuljahres, hatten fünfzehn fettige Pizzas und dazu unbegrenzt Limo bestellt und uns an der Bar, an zusammengestellten Holztischen und in ein paar der Nischen am Rand des Restaurants ausgebreitet, ganz in der Nähe der Spielautomaten und des berüchtigten Pizzabäckers. Der Pizzabäcker war eine lebensgroße Kupferstatue eines Mannes mit einem ausgefallenen Hut, der eine Pizza in die Luft warf. Und ja, er war natürlich jedes Frühjahr die Krönung des Cassidy-High-Abschlussstreiches. (Zuletzt stand er auf dem Dach unserer Schule mit einem Schnurrbart und einer Perücke, die ihn aussehen ließen wie unseren Rektor.)

Die Cassidy High war selbstverständlich die Highschool in North Cassidy, Massachusetts. Sie war eine dieser Schulen, an der das Wissenschaftsteam mehr Geld bekam als der Football, und es gab gerade genug Schüler, damit sie nicht mehr als Regional Highschool galt. Meine Mitschüler und ich wussten alles voneinander, damit angefangen, wer in der dritten Klasse in Musik gefurzt hatte, bis dahin, wer heute Morgen in Biologie gefurzt hatte. Wir alle würden in North Cassidy heiraten und für immer hierbleiben, und dann würden unsere Kinder ebenfalls Freunde werden. Außer mir – ich wartete auf ein Fußball-Stipendium, aber das war eine unsichere Partie (Achtung, Wortspiel!).

»Yo, Nick! Erzähl doch noch mal die Geistergeschichte,« rief Robert Maxin, der einzige Abschlussschüler im Fußballteam, der noch nie jemanden geküsst hatte.

»Versprichst du, dir diesmal nicht in die Hose zu machen?«, fragte ich.

Robert saß auf einem Barhocker am Tresen und hatte sich zum Rest von uns herumgedreht. Er hielt ein Stück Peperoni in der Hand, das so fettig war, dass es ihm in den Schoß tropfte. Er wischte darüber und verschmierte so den Fleck auf seiner Jeans, die ihm seine Momgerade erst gekauft hatte, noch mehr. Robert war die nahe liegende Wahl für den Titel des bestgekleideten Schülers im Superlative-Ranking des diesjährigen Jahrbuchs.

Ich zwinkerte dem Mädchen auf dem Barhocker neben ihm zu: Hannah Green war eine brünette Schönheit und eine der wenigen Cheerleader auf der Cassidy High, die nur Einser schrieb. Dass Robert mich bat, die Geistergeschichte zu erzählen (sie handelte davon, dass unsere Schule von Geistern heimgesucht wurde und einer der Lehrer sich nachts in einen Vampir verwandelte), war sein letzter Versuch, sie davon abzuhalten, den Platz neben ihm zu verl