: Nina Schilling
: Behind Me Tessa& Dyan | Deutsche New Adult mit einem unwiderstehlichen Bad Boy
: Wattpad@Piper
: 9783492988131
: Die besten deutschen Wattpad-Bücher
: 1
: CHF 8.90
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: German
: 450
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Packend und hochromantisch - die aufregendste Wattpad-Liebesgeschichte des Jahres jetzt auch als Buch!? Bei Wattpad viral, jetzt auch als Buch erhältlich: Die Geschichte um Tessa und ihren zärtlichen Bad Boy Dyan gehört zu den spannendsten New-Adult-Neuerscheinungen des Jahres. Wie gut muss man einen Menschen kennen, bevor man über ihn urteilt - oder sich sogar in ihn verliebt?? Tessas Leben läuft nicht gerade so, wie sie es sich vorgestellt hat. Ihr Vater trinkt und ihre Stiefmutter läuft sämtlichen Disney-Hexen den Rang ab. Doch als Tessa der kleinen Schwester von Dyan hilft, kommen die beiden sich näher. Und mehr noch: Ausgerechnet der Bad Boy der Schule möchte hinter ihre taffe Fassade blicken. Tessa muss nicht nur lernen, ihr eigenes Herz zu öffnen. Allmählich entdeckt sie, dass auch in dem vermeintlichen Bad Boy ein weicher Kern steckt. Tessa setzt alles daran, Dyans Geheimnis zu lüften. 'Behind Me: Tessa& Dyan' von Nina Schilling war auf Wattpad ein großer Erfolg. Die Social-Reading-Plattform verbindet 90 Millionen LeserInnen mit jungen AutorInnen und frischen, neuen Stories. Die atemberaubende Geschichte um Tessa und Dyan hat bereits 20 Millionen junge LeserInnen begeistert. Jetzt ist die Young-Adult-Liebesstory auch als Buch verfügbar.? Coming of Age neu erzählt: Liebesgeschichte mit Tiefgang? Der Bad Boy und die Streberin? Von wegen! Dass sich ein Blick hinter die Fassade lohnt, beweisen Tessa und ihr Dyan. Nina Schilling schafft es in 'Behind Me', die klassische Coming-of-Age-Geschichte frei von gängigen Klischees zu erzählen, und sorgt damit für knisternde Spannung und große Gefühle.? Vom Wattpad-Hit ins Bücherregal: die schönste Liebesgeschichte des Jahres jetzt überarbeitet im Buchformat Das Warten hat endlich ein Ende! Mit 'Behind Me: Tessa& Dyan' hat Nina Schilling den großen Coup auf Wattpad gelandet: Die ebenso spannende wie romantische Geschichte um Tessa und Dyan hat dabei unzählige junge LeserInnen begeistert. Wattpad@Piper bringt den Sensationshit nun als Buch und E-Book heraus.

Schon früh war Nina Schilling kaum von Büchern fernzuhalten, bis sie neben dem Lesen ebenfalls mit dem Schreiben anfing. Auf Wattpad feierte sie schon als 14-Jährige große Erfolge. Heute studiert sie Psychologie und schreibt weiterhin.

Kapitel 1Tessa


»Tesssaaa!«, schrie die Stimme meines Vaters. Erschrocken riss ich meine Augen auf und fuhr in meinem Bett hoch. Ein kurzer Blick auf meinen Wecker verriet mir, dass es 23:34 Uhr war. So früh hatte ich noch nicht mit ihm gerechnet. Allerdings änderte das nichts an der Tatsache, dass er betrunken war. Wenn er meinen Namen so in die Länge zog, hatte er einige Whiskeys zu viel getrunken, und das auf leeren Magen und in kurzer Zeit.

Seufzend stemmte ich mich aus meinem Bett, den verlockenden Ruf meines Kissens ignorierend, und folgte dem Grölen zur großen Treppe, die nach unten führte. Diese versuchte mein Vater gerade hochzuwanken, stolperte aber schon bei der ersten Stufe und ließ sich schließlich fallen. Gleichzeitig brüllte er laut herum, was mich das Gesicht verziehen ließ, während ich mich wie so oft fragte, wie meine Stiefmutter Kathrin bei dem Lärm weiterschlafen konnte.

Vielleicht hat sie sich mit der Zeit daran gewöhnt, oder sie ist so schlau und schläft mit Ohrstöpseln, klärte mich mein innerer Besserwisser auf und ließ mich damit schnaufend auflachen. Das konnte ich mir bei Kathrin zu gut vorstellen. Allerdings sollte ich mich wohl lieber auf anderes konzentrieren, denn mein Vater machte Anstalten, sich mitten auf der Treppe zu übergeben. Angeekelt sah ich zu, wie er sich nach vorne beugte und würgte.

Ich blieb am Treppenabsatz stehen, und auch wenn das jetzt egoistisch erschien, kam mir nur ein Gedanke:Super, und das kann ichnachher wieder wegmachen.

Der Gestank von Erbrochenem wehte zu mir hoch, und bei den Würgegeräuschen stieg auch in mir Übelkeit auf.

Dabei müsstest du das doch inzwischen gewöhnt sein, wies mich meine innere Stimme darauf hin, wie lang ich dieses Trauerspiel schon ertrug. Der Alkoholismus meines Vaters wurde seit Jahren immer schlimmer. Und genauso lange räumte ich ihm schon hinterher.

Man sollte meinen, Kathrin würde sich um ihren Ehemann kümmern, ihn in einen Entzug stecken oder so, doch sie entsprach genau dem Klischee einer Stiefmutter. Ganz ehrlich, manchmal war ich fest davon überzeugt, dass man sie als Vorbild für die böse Stiefmutter aus den Märchen genommen hatte. Der einzige Grund, weshalb sie sich für meinen Vater interessierte, war sein Geld, von dem ermassenhaft besaß. Den Spitznamenböse Königin hatte sie sich daher schon vor langer Zeit bei mir verdient. Gegenüber anderen war sie immer die perfekte Königin, fürsorglich und zuvorkommend. Doch in Wahrheit interessierte sie sich nur für ihr Aussehen und die nächste Shoppingtour. Und mein Vater, als Firmenmogul in x-ter Generation, war der perfekte Geldbeutel zum Finanzieren des Ganzen.

Trotzdem bist du auf sie hereingefallen, rieb mir die Besserwisserin meine Fehler unter die Nase.

O ja, und wie ich das war, als sie das erste Mal durch unsere Haustür spaziert kam. Auf jedes ihrer aufgesetzt liebevollen Worte.

Früher hätte ich nie gesagt, dass wir dem Stereotyp einer völlig zerstörten Upperclass-Familie entsprachen. Meine Eltern waren das perfekte Paar gewesen, das sich liebte und sich gegenseitig Halt gab. Doch nachdem meine Mutter vor drei Jahren gestorben war, zog mein Vater sich vollkommen zurück, war ständig auf Reisen. Vermutlich wollte er all den Erinnerungen entkommen, die in diesem Haus lauerten. Dass er damit seine Tochter mit ihrer Trauer allein ließ, hatte er nicht wahrgenommen. Und selbst wenn er zu Hause war, befand er sich in dem gleichen Zustand wie jetzt: vollgelaufen und nicht ansprechbar.

Ich hatte damals nicht nur meine Mutter, sondern auch meinen Vater verloren.

»Ahhhh, da bist du ja, Tessssssaaaaa!«, grölte er wieder und riss mich aus meinen Gedanken. Er hatte endlich aufgehört, sich zu übergeben, und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund.

Nun ja, ansprechbar vielleicht schon, aber nicht zu einem vernünftigen Gespräch in der Lage.

Langsam stieß ich die Luft aus und näherte mich meinem Dad, der wie ein kleines Kind die Arme nach mir ausstreckte.Sollte das nicht andersrum sein?

»Weissssu waaaas?!«, lallte er, als ich ihn schließlich erreichte und die nach Alkohol und Kotze riechende Fahne zu ignorieren versuchte. Ohne auf seine Frage einzugehen, fasste ich ihn an den Armen und bemühte mich, ihn hochzuziehen, doch er hing in meinem Griff wie ein nasser Sack.

Plötzlich packte er mich an den Haaren und zerrte mich zu sich herunter. Mit einem Aufschrei folgte ich dem Zug, bevor er mir all meine Haare herausriss. Den Versuch, mich zu befreien, unterließ ich gleich. Das würde alles nur noch schlimmer machen. Also lag ich wohl oder übel halb auf ihm, sein Gesicht ganz nah an meinem. Der Geruch des Alkohols raubte mir den Atem.

»Du siehst aus wie sie«, hauchte er mir ins Ohr, und ich erschauderte. Auch ohne dass er es sa