: Felicity Warner
: Öle, die die Seele heilen Die spirituelle Kraft der Aromatherapie
: Trias
: 9783432110837
: 1
: CHF 17.40
:
: Alternative Heilverfahren
: German
: 216
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
<p><strong gt;DieseÖleöffnen Geist und Seele</strong></p> <p>Von der Atlaszeder, die Mut und Kraft verleiht, bis zur Weißtanne, die uns Zugang zu unserem Unterbewusstsein gewährt– diese 20 heiligenÖle verfügenüber ganz besondere Eigenschaften und Energien. Das Wissenüber ihre Anwendung wird nur vom Frauengeheimbund der Myrrhenträgerinnenü erliefert, deren Tradition 4000 Jahre zurückreicht. Doch Sie brauchen keine Heilerin und Weltweise zu sein, um die Kräfte der heiligenÖle zu nutzen.</p><p>Myr henträgerin Felicity Warner teilt nun erstmals die Geheimnisse der heiligenÖle und zeigt Ihnen:</p><ul>< li>Wie Sie dieÖle richtig verdünnen, mischen und lagern</li><li>Wi Sie Ihre Aura reinigen und Zugang zu Ihrer inneren Weisheit finden</li><li>Wi Sie mithilfe von Meditationen und Mandalas seelische Wunden heilen</li></ul>< r />
Felicity Warner leitet die Soul Midwives School in Dorset, UK, und hält Vorlesungen in Krankenhäusern, Hospizen und Universitäten. Ihr Studium der Philosophie, Spiritualität und Komplementärmedizin ist seit mehr als 30 Jahren von Platon, Asklepius, Jung und den Mysterientraditionen des Ostens und des Westens inspiriert. www.soulmidwives.co.uk

Meine persönliche Erfahrung


»Es gibt einen Geist, der Verstand und Leben, Licht und Wahrheit und weiter Raum ist. Er umfasst alle Werke und Gelüste, alle Düfte und alle Geschmäcker.
Er enthält das gesamte Universum und liebt uns alle im Stillen.«
Chandogya-Upanishad

Ätherische Öle haben mich schon immer fasziniert. Als Kind schnupperte ich gerne an den Taschentüchern meiner Oma, die mit Lavendelöl gewaschen wurden. Ich verbrachte viele Stunden im Garten, wo ich Blumen pflückte, um daraus Parfum für die Elfen zu machen.

Schon damals waren die Gerüche ein berauschendes Geheimnis für mich. Woher hatten das Veilchen und die Rosenblätter ihren zarten Duft? Und warum roch ich die samtigen Vanillenoten des Goldlacks in der warmen Sonne? Diese Düfte berührten mich und regten meine Fantasie an. Sie öffneten eine Tür in eine geheime Welt.

Als ich etwa vier Jahre alt war, verbrachte ich Stunden damit, leuchtende Kapuzinerkresse zu pflücken und zu arrangieren, während meine Mutter Kekse backte. Ich war so verzaubert von dem pfeffrigen Duft und den intensiven sonnigen Farben der Blüten, dass ich alles um mich herum vergaß. Die Blumen entführten meinen Geist in eine andere Dimension.

Schon bald stellte ich einfache Cremes und Blütenwässer her. Ich wollte alles über Düfte lernen, aber niemand schien viel darüber zu wissen. Man erklärte mir nur die Chemie der Öle und Moleküle und wie unser Geruchssinn funktioniert (der im Vergleich zum Geruchssinn von Hunden erbärmlich schien). Also entschloss ich mich, die Blumen selbst zu fragen. Ich fragte sie, wer und was sie waren, und war überrascht über ihre aufschlussreichen Antworten.

Aber wie beginnt man ein Gespräch mit einer Pflanze? Ich schloss meine Augen ganz fest, schnupperte an einer bestimmten Pflanze und spürte ihre Antwort intuitiv. Jede Pflanze schien eine andere Stimme zu haben und ein anderes Wissen mit mir zu teilen. Einmal entdeckte mich meine Mutter, als ich in ihrem geliebten Staudenbeet lag und mich mit einem Büschel Rittersporn unterhielt. Ich habe diese interessanten Gespräche bis heute nicht vergessen. Kein Wunder, dass mich meine Mutter immer als »feenhaft« beschrieb.

Begegnung in Kopenhagen


Zum ersten Mal erfuhr ich von den heiligen Ölen, als ich 15 Jahre alt war und in Kopenhagen lebte. Dort hatte ich die Freiheit, mich den verschiedensten interessanten Aktivitäten widmen zu können. Solange ich mich nicht in Gefahr begab, durfte ich tun und lassen, was ich wollte.

Ich freundete mich mit einer Nachbarin an, einer Opernsängerin namens Frieda. Ihre Wohnung war voller Bücher, Töpferwaren, Gemälde, getrockneter Kräuter und Pflanzen. Ihre anregende Gesellschaft war mein erster Schritt auf meinem spirituellen Weg.

Wir sprachen über Engel, den Dichter William Blake, metaphysische Dichtung, Magie und Alchemie – und sie borgte mir die aufregendsten Bücher, die ich je gelesen hatte. Frieda kannte viele interessante Leute, hauptsächlich Musiker, Schriftsteller und andere Künstler, und eines Tages na