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Es war einer dieser herrlichen Sommerabende. Nach der unertrüglichen Hitze des Tages waren die Abende angenehm kähl. Nachdem die letzte Patientin gegangen war, hatte ich eine Rennradstrecke äber Sachsenhausen bis nach Neu Isenburg zuräckgelegt, war anschließend in meine Wohnung zuräckgekehrt, um mich frisch zu machen und mich umzuziehen, und hatte beschlossen, den schönen Abend irgendwo ausklingen zu lassen.
Da saß ich nun im bekannten Café Größenwahn bei einem Glas Wein und gutem Essen. Ich hatte einen der beliebten Plütze draußen auf der Straße ergattert und genoss es, das Treiben um mich herum zu beobachten. Die bewundernden Blicke zweier Damen am Nebentisch registrierte ich zwar, sie interessierten mich aber nicht, hatte ich mir doch mein Leben recht gut ohne Part