: Erich Schneider
: Kleine Geschichte Unterfrankens
: Verlag Friedrich Pustet
: 9783791761817
: Bayerische Geschichte
: 1
: CHF 12.60
:
: Regional- und Ländergeschichte
: German
: 184
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Main und Wein bestimmen einen wesentlichen Teil Unterfrankens. Fleiß und Arbeitskraft haben der Region eine gediegene Wohlhabenheit und Denkmäler bis hin zum UNESCO-Welterbe Würzburger Residenz beschert. Für Arbeitsplätze sorgen Aschaffenburg und Schweinfurt. Das Herz Unterfrankens aber schlägt in der Bischofs- und Universitätsstadt Würzburg. Das Buch unternimmt einen Streifzug von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Die Rede ist von Barbarossas 'Güldener Freiheit' von 1168 und vom Bauernkrieg 1525. Der Bildschnitzer Tilman Riemenschneider fehlt ebenso wenig wie Julius Echter oder die Schönborn-Fürstbischöfe. Die glanzvolle Barockzeit ist Thema und die dunklen Jahre zwischen 1933 und 1945. Die Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 wird ebenso angesprochen wie der Wiederaufbau Unterfrankens als Region mitten in Europa.

Erich Schneider, Prof. Dr., geb. 1954, war Gründungsdirektor des Museums für Franken in Würzburg. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu fränkischen Themen und zur zeitgenössischen Kunst.

Das Land am mittleren Main: Versuch einer Annäherung


Landschaft und Raum


Gespeist von seinen beiden Quellflüssen Weißer und Roter Main in Oberfranken erreicht der Main zwischen Zeil und Haßfurt Unterfranken. Er „schlendert“ dort zunächst von Osten nach Westen entlang der burgenreichen Haßberge mit dem Grabfeld um Bad Königshofen und der kuppeligen Rhön bei Bischofsheim im Norden. Bei Schweinfurt zieht es ihn nach Süden, wo er eine Ebene durchquert, die im Osten und Süden vom hügeligen Steigerwald begrenzt wird. Dem Maindreieck folgend, erreicht der Fluss das Weinland um Volkach und Kitzingen. Daran schließt sich im Süden der fruchtbare Ochsenfurter Gau an. Dort zieht der Main steil