: Janice Maynard, Emilie Rose, Emily McKay
: Baccara Exklusiv Band 190
: Cora Verlag
: 9783733726744
: Baccara Exklusiv
: 1
: CHF 4.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

SIEBEN JAHRE UND EINE NACHT von EMILIE ROSE
Tausendmal hat Flynn Maddox sich gesagt, dass seine Ex-Frau Renee ihm nichts mehr bedeutet. Doch als er sie nun nach sieben Jahren zum ersten Mal wiedersieht, will er sie noch immer! Wie gut, dass er einen verführerischen Vorschlag hat, den sie einfach nicht ablehnen kann ...
EIN STAR ZUM VERLIEBEN? von EMILY MCKAY
Ana verspürt ein angenehmes Kribbeln, wenn er sie nur ansieht - dabei ist Ward Miller genauso selbstverliebt wie alle Stars! Und von Hollywood hat Ana genug, deshalb setzt sie sich jetzt lieber für wohltätige Zwecke ein. Zu dumm, dass ausgerechnet Ward sie dabei unterstützen soll ...
EIN SEHR PRIVATER VERFÜHRER von JANICE MAYNARD
Gareth Wolff will nichts mehr mit der Welt zu tun haben. Lieber errichtet er Mauern - um sein Anwesen und um sein Herz. Bis eines Tages eine zarte rotblonde Schönheit vor seiner Tür verunglück - und den einsamen Wolf mit ihrem Sex-Appeal ins Chaos der Gefühle stürzt ...



<p>Janice Maynard wuchs in Chattanooga, Tennessee auf. Sie heiratete ihre High-School-Liebe während beide das College gemeinsam in Virginia abschlossen. Später machte sie ihren Master in Literaturwissenschaften an der East Tennessee State University. 15 Jahre lang lehrte sie in einem Kindergarten und einer zweiten Klasse in Knoxville an den Ausläufern der schönen Great Smoky Mountains. Im Herbst 2002 verließ sie die Schule um in Vollzeit zu schreiben.</p>

1. KAPITEL

1. Februar

Flynn trommelte mit dem Kugelschreiber auf den Schreibtisch. Dann klemmte er das Telefon zwischen Schulter und Kinn und erhob sich aus seinem Bürosessel, um die Tür zu schließen.

Schließlich brauchte niemand im fünften Stock von Maddox Communications zu hören, was die Dame am anderen Ende der Leitung sagte – und Flynns Antwort darauf ebenfalls nicht.

„Wie bitte? Könnten Sie das bitte wiederholen?“

„Gerne. Hier ist die New Horizons Fertility Clinic, Luisa am Apparat. Ihre Frau hat gebeten, mit Ihrem Sperma eine künstliche Befruchtung vornehmen zu lassen“, sagte eine freundliche Stimme mit deutlicher Betonung, als wäre Flynn etwas schwer von Begriff. Im Augenblick allerdings fühlte er sich auch so …

SeineFrau? Er war nicht verheiratet. Nicht mehr. Ein allzu bekanntes Gefühl der Leere ergriff ihn.

„Meinen Sie Renee?“

„Ja genau, Mr. Maddox.“

Verwirrt bemühte er sich, seine Gedanken zu ordnen. Erstens, warum sollte sich Renee als seine Frau ausgeben, obwohl sie schon vor sieben Jahren ausgezogen war? Als das vorgeschriebene Trennungsjahr vorbei gewesen war, hatte sie ohne Zögern sofort die Scheidung eingereicht. Und zweitens war diese Samenspende nicht viel mehr als eine Jugendsünde, von der er sich längst distanziert hatte.

Wie nur gehörten diese beiden Punkte zusammen?

„Hören Sie, das Ganze ist vierzehn Jahre her. Ich dachte, Sie hätten das Sperma inzwischen längst vernichtet!“

„Nein, durchaus nicht. Unter geeigneten Bedingungen lassen sich derartige Proben bis zu fünfzig Jahre aufbewahren. Damals haben Sie angekreuzt, dass eine Verwendung nur mit Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung erfolgen darf. Ansonsten darf Ihre Frau nicht darüber verfügen.“

Sie ist nicht meine Frau, dachte Flynn, sprach es aber nicht aus. Die Werbeagentur Maddox Communications hatte eine ganze Reihe sehr konservativer Kunden, die beim leisesten Verdacht eines Skandals abspringen würden. Und das konnte sich MC in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten einfach nicht leisten.

Flynn sah sich in seinem Büro um. Die ansprechende Einrichtung ging noch auf glückliche Zeiten mit Renee zurück.

Als er seinen vorherigen Job aufgegeben und in das Familienunternehmen Madd Comm eingetreten war, hatten sie beide gemeinsam den Schreibtisch, die cremefarbenen Ledersofas und das üppige Grün ausgesucht.

Den Pflanzen ging es nach wie vor gut – Flynns Ehe leider nicht mehr. Dabei hatten Renee und er ein gutes Team abgegeben – wobei die Betonung aufhatten lag.

Über einen Punkt jedenfalls war Flynn sich völlig im Klaren. „Vernichten Sie bitte das Sperma.“

„Auch das brauche ich schriftlich von Ihnen“, sagte die freundliche Lady.

„Okay, schicken Sie mir das Formular per