: Lydia Vormsteeg, Marion Alexi
: High Society 10 - Sammelband 3 Adelsromane in einem Band
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783732592388
: 1
: CHF 2.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 192
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

High Society - Liebe in Adelskreisen Sammelband

Leseglück für viele Stunden zum Sparpreis!

Es wird geliebt, gehasst, gewonnen und verloren. Werfen Sie einen Blick in die aufregende Welt der Reichen und Schönen und erleben Sie spannende Verwicklungen! Denn eins wird es in den feinen Kreisen garantiert nie: langweilig!

Was Frauen lieben und wovon sie heimlich träumen, davon erzählen die Romane in High Society - Liebe in Adelskreisen auf mitreißende Weise. Die perfekte Mischung aus Humor, Romantik, Drama und großen Gefühlen lässt den Alltag schon auf Seite 1 in weite Ferne rücken.

Dieser Sammelband enthält die folgenden Romane:

Silvia-Gold 10: Maren und der Mann vom Deich
In Adelskreisen 37: Von seinem Lächeln träumen Frauen
Fürsten-Roman 2437: Versuchung auf Schloss Habichtshöhe

Der Inhalt dieses Sammelbands entspricht ca. 250 Taschenbuchseiten.
Jetzt herunterladen und sofort sparen und lesen.

»Hallo, Mama, ich bin jetzt am Hauptbahnhof. Endlich!« Komtess Annina hielt das Mobiltelefon ans Ohr gepresst. »Hier ist es furchtbar laut und chaotisch. Es herrscht totaler Stress wegen des Streiks. Hoffentlich verstehst du mich trotzdem, wenn du deine Mailbox abhörst.« Die schlanke, junge Dame stellte sich auf die Zehenspitzen, um über die Köpfe der Mitreisenden hinweg Ausschau nach dem Zug zu halten. »Ich habe schon den Schreck meines Lebens bekommen, weil ich dachte, ich hätte den Zug verpasst. Noch nie habe ich mich so über eine Verspätung gefreut.«

Die plötzlich einsetzende Aktivität auf dem Bahnsteig signalisierte der Komtess, dass bald mit der Einfahrt des Zuges zu rechnen war. Eine Studentengruppe schulterte die Rucksäcke, während eine alte Dame ängstlich nach ihren Enkeln rief, die sich am Kiosk mit Reiseproviant versorgten.

»Mama, ich bringe eine Wahnsinnsüberraschung mit. Du wirst dich riesig freuen«, kündigte Annina lächelnd an, obwohl ihr klar war, dass ihre Mutter dieses hübsche Lächeln nicht sehen konnte. Aber ihr war danach, ihr Lächeln kam direkt aus ihrem übervollen, glücklichen Herzen.

Im nächsten Augenblick wurde Annina von Hilsberg grob und rücksichtslos angerempelt. Ein schlaksiger junger Mann mit Baseballcap überholte sie, um zu einem bestimmten Abteil des gerade einfahrenden Zuges zu gelangen.

»Hoppla!«, rief er unbekümmert.

Annina war auf den rüden Stoß nicht gefasst gewesen. Sie ließ vor Schreck die Mappe fallen, die sie bis eben mit dem linken Arm fest an sich gepresst hatte. Die Mappe öffnete sich schon im Fallen, der gesamte Inhalt verteilte sich flugs auf dem Boden, und der einfahrende Zug sorgte dafür, dass die einzelnen Blätter durch die Luft gewirbelt wurden.

Ein Albtraum! Annina konnte die Papiere unmöglich zurücklassen. Ihr Abschlussdiplom der Musikhochschule befand sich darunter, übrigens ein hervorragendes Diplom. Es bescheinigte der Musikstudentin Annina Komtess von Hilsberg außerordentliche Musikalität, Sensibilität und großes Engagement.

Sie geriet in Panik. In Kürze würde der Zug weiterfahren. Ohne sie. In diesem Fall würde ihre Mutter vergebens am Zielort auf sie warten und sich wieder fürchterliche Sorgen machen.

»Sorry, hab’s eilig«, fügte der Flegel schnöde hinzu und verschwand blitzschnell in seinem Zugabteil.

Keiner der Reisenden bot Annina seine Hilfe an. Nicht einmal der Dicke mit dem discotauglichen Ohrring, der d