: Susanne Fülscher
: Mia 13: Mia und die Li-La-Liebe
: Carlsen Verlag GmbH
: 9783646930559
: Mia
: 1
: CHF 6.20
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Mia fühlt sich ganz ballaballa und wischiwaschi im Kopf. Und das alles nur wegen dieses süßen rothaarigen Jungen, der ihr den Fußball ans Knie geschossen hat! Ist sie etwa zum ersten Mal richtig verliebt? Und wie geht das überhaupt mit der Liebe? Wie gut, dass Mias Freundinnen ihr bei ihrem Liebeskuddelmuddel mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Mia ist witzig und chaotisch, vorlaut und liebenswert - und sie stolpert von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste. Zum Glück hat sie eine tolle Familie und gute beste Freundinnen! Ein neues turbulentes Abenteuer für Mia-Fans über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt, mit einer sympathisch-chaotischen Heldin - einfühlsam erzählt von Mädchenautorin Susanne Fülscher. 

Susanne Fülscher hat um die 60 Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Berlin.

Es ist kurz vor elf, als ich am Tag zwei meines dreizehnjährigen Lebens aufwache. Ups, verschlafen! Jette kommt gleich zum Frühstück vorbei und später wollen wir shoppen gehen. Von draußen dringen aufgeregte Plapperstimmen an mein Ohr. Schuhe poltern über den Flur. Josefinchen kreischt und quietscht. Dann höre ich Lukas’ laute Stimme und im nächsten Moment knallt die Haustür zu.

Oh, Mist! Ob Mami und Papi sich mit Lukas gezofft haben und der nun abgehauen ist?

„Lena?“, krächze ich, bekomme aber keine Antwort.

Meine kleine Schwester ist anscheinend schon aufgestanden. Sonst würde sie jetztkannsmastillsein?! oder was ähnlich Nettes brummen.

Ich schlage die Decke beiseite und springe aus dem Bett. Tür auf. Mami, Papi und Lena stehen wie die Orgelpfeifen da und glotzen die Haustür an. Josefinchen hockt auf dem Boden und glotzt ebenfalls die Haustür an.

„Klebt da ein Burger oder was ist los?“, frage ich.

Lena kichert und rauft sich ihre mausbraune Haarpracht.

Papi zuckt mit den Achseln und tritt in seinen Öko-Filzpantoffeln von einem Fuß auf den anderen.

Nur Mami flüstert: „Lukas und Christi.“

„Was ist mit denen?“

„Sie haben sich getrennt.“

WAS?“, kreische ich so laut, dass Josefinchen, die sich an der Kommode hochziehen will, vor lauter Schreck aufs Hinterteil plumpst. „Warum das denn?“

„Das wüsste ich auch gerne mal“, sagt Mami. „Lukas hat es uns nicht verraten.“

Das ist ein Ding. Das ist wirklich ein fettes Ding!

„Bestimmt war Lukas blöd zu Christi“, sagt Lena mit Heulstimme. Dann zischt sie ab in unser Zimmer.

Papi streicht mir über den Arm. „So ist das nun mal mit der Liebe“, philosophiert er. „Als ich das erste Mal verliebt war, habe ich auch geglaubt, dass es für immer ist.“

„Zum Glück war es nicht für immer“, sagt Mami und gibt Papi einen Kuss.

Josefine zeigt auf mich. „Mingg! Ham!“

Mingg ist ihr Geheimwort für Schmetterling. Gestern bin ich doch gl