Wir kennen alle diese sich selbst erfüllenden Prophezeiungen wie: da wird man doch verrückt, das geht mir nicht aus dem Kopf, da platzt mir der Kragen, ich habe die Nase voll, ich kann das nicht mehr hören, das haut mir die Beine weg, das geht mir an die Nieren, es macht mir Bauchschmerzen, das schmeckt mir gar nicht, da muss ich die Zähne zusammenbeißen, ich geh auf dem Zahnfleisch, ich komme nicht mehr hoch, das zerreißt mir das Herz, die Angst steckt mir in den Gliedern, das raubt mir den Schlaf, das tut mir weh, ich renne mir die Hacken ab …
Und wir kennen auch diese »wunderbaren Glaubenssätze« und Leitsätze, die uns manche Eltern, Großeltern, Lehrer und sonstige Lebensbegleiter mitgegeben haben: aus dir wird nie was; du stellst dich immer an; so blöd wie du kann man gar nicht sein; du siehst unmöglich aus; das schaffst du nie; du kannst mir nicht das Wasser reichen; egal, was du anpackst, es wird nichts; sei nicht immer so unvernünftig …
Es wundert mich überhaupt nicht mehr, wenn Menschen krank werden und sind und bleiben, obwohl es keine körperlichen Ursachen gibt. Sie denken möglicherweise »falsch« oder ihr Unterbewusstsein spielt ihnen einen Streich? Manchmal reicht es auch einfach schon, Gedanken zu verdrängen, um Gefühle auszuschalten oder eben auch umgekehrt, damit man »funktioniert, um durchzukommen«. Und man wird schleichend krank. Behaupte ich nicht nur, sondern ich könnte es an hunderten, nein, tausenden Fällen belegen, wenn ich noch an die Akten herankäme. Andererseits finde ich es auch ganz gesund, nicht jedes Gefühl interpretieren zu wollen oder zu müssen. Gefühle und Gedanken gehören zu uns Menschen und machen uns aus und es wäre schön, wenn wir sie ausgleichen und regulieren und in positive umwandeln könnten und würden? Das können wir, und Sie werden erfahren, wie es gehen könnte.
Gerade habe ich eine Reportage gesehen, in welcher kritisiert wurde, dass es in manchen Landstrichen von Russland mehr Schamanen als Ärzte gebe. Warum ist das ein Problem? Kann nicht alles durcheinander, nebeneinander und miteinander da sein? Lasst uns doch bitte das tun und annehmen und geben, was wirkt und hilft. Muss alles reglementiert, gedeckelt, schlecht gemacht werden?
Weshalb soll ich 25 oder 50 oder 80 Therapiesitzungen à 50 Minuten machen, wo doch 1 bis 5 Hypnosetherapiesitzungen à 50 Minuten zum gleichen Ziel führen könnten und würden? Ich ärgere mich so darüber, dass ich keine Statistik gemacht habe, dann könnte ich es belegen; so kann ich es nur behaupten, denn ich habe keine Beweise, leider. Rechnen wir mal mit 80 € pro Therapiestunde bei 50 Sitzungen, die von den Kostenträgern für die tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische oder andere zugelassene Therapieverfahren und Behandlungen bezahlt werden, und zwar mit einer Behandlungszeit über Monate und Jahre. Das wären 4000 €. Dann könnte ich ja 800 € pro Sitzung verlangen, wenn ich 5 machen würde und 4000 €, w