: Sibylle Simon, Roma Lentz, Catharina Chrysander
: High Society 2 - Sammelband 3 Adelsromane in einem Band
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783732582419
: 1
: CHF 2.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 192
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

High Society - Liebe in Adelskreisen Sammelband

Leseglüc für viele Stunden zum Sparpreis!


E wird geliebt, gehasst, gewonnen und verloren. Werfen Sie einen Blick in die aufregende Welt der Reichen und Schönen und erleben Sie spannende Verwicklungen! Denn eins wird es in den feinen Kreisen garantiert nie: langweilig!

Was Frauen lieben und wovon sie heimlich träumen, davon erzählen die Romane in High Society - Liebe in Adelskreisen auf mitreißende Weise. Die perfekte Mischung aus Humor, Romantik, Drama und großen Gefühlen lässt den Alltag schon auf Seite 1 in weite Ferne rücken.

Dieser Sammelband enthält die folgenden Romane:

Silvia-Gold 2: Im Zauber deiner Zärtlichkeit
In Adelskreisen 29: Das Schicksal sagt Ja
Fürsten-Roman 2429: Die Musik ist mein Leben!

Der Inhalt dieses Sammelbands entspricht ca. 250 Taschenbuchseiten.
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Wenn die dichten Wolken am Nachthimmel nicht plötzlich von einer heftigen Windbö durcheinandergewirbelt, in Bewegung geraten und dadurch die Wolkendecke nicht ganz unerwartet aufgerissen wäre, dann … Ja, dann hätte Jan sie wahrscheinlich nie entdeckt, sie überhaupt nicht wahrgenommen in dieser finsteren und unfreundlichen Herbstnacht.

Doch auf einmal trat ein großer, heller Vollmond hervor und schüttete seinen silbrigen Glanz geradezu überschwänglich über der Stadt aus. Schon wirkte alles ganz anders. Das Mondlicht ließ die Dächer und Türme freundlicher aussehen, die Silhouette der großen Stadt hatte nun gar nichts Bedrohliches, Düsteres mehr.

Und auf den Stufen vor dem Spielkasino tauchte jäh – für einen Moment nur – eine einsame, zusammengesunkene Gestalt auf.

Jan, der in seinem schnellen Sportwagen eigentlich bereits am Kasino vorbei war, trat – einem unerklärlichen Impuls folgend – auf das Bremspedal. Er wusste nicht, warum er hielt.

Die Wolkendecke schloss sich schon wieder, da rollte Jans Wagen zurück und kam vor den Stufen zum Kasino, dessen Lichter bereits erloschen waren, zum Stehen.

»Hallo?«, rief er, nachdem er das Fenster an der Beifahrerseite heruntergedreht hatte. »Kann ich etwas für Sie tun?«

Zunächst geschah gar nichts. Es kam keinerlei Reaktion. Die schemenhafte, in sich gesunkene Gestalt regte sich nicht.

»Tun?«, kam es dann eher belustigt als verzweifelt zurück. »Für mich?« Es war die Stimme einer Frau.

»Gott sei Dank, es geht Ihnen gut«, atmete Jan unwillkürlich auf.

»Was haben Sie erwartet? Dass sich hier jemand auf der Treppe zum Kasino erschossen hat?«

Der kühle Nachtwind blies das lange Haar der Frau durcheinander und bauschte ihren silbernen Abendmantel, den sie oben am Hals mit einer Hand krampfhaft zusammenhielt. Sie fror wahrscheinlich erbärmlich, denn es war kalt und feucht in dieser stürmischen Herbstnacht, die ersten Nachtfröste kündigten sich an.

»Ich habe mir Sorgen gemacht«, erwiderte Jan lakonisch und schämte sich nun beinahe ein wenig für diese Besorgnis. »Aber Sie haben recht – man sollte lieber nicht so genau hinschauen und schnell weiterfahren, wenn man meint, etwas Ungewöhnliches gesehen zu haben.«<