Bei der Herstellung von Edelsteinwasser werden Informationen von Gesteinen, Mineralien oder Edelsteinen auf das Wasser übertragen. Dadurch ruft die innere und äußere Anwendung dieses informierten Wassers ganz ähnliche Wirkungen hervor wie der Stein selbst. Ausschlaggebend ist beim Edelsteinwasser jedoch allein die Information eines Steins, nicht das Auflösen irgendwelcher Substanzen im Wasser! Edelsteinwasser sind »Informations-Heilmittel« ähnlich wie homöopathische Arzneimittel oder Bach-Blütenessenzen. Die Wirksamkeit entsteht allein durch die Information, nicht durch die Substanz.
Darin unterscheiden sich Edelsteinwasser und Mineralwasser. Vom Mineralwasser spricht man gerade dann, wenn überdurchschnittlich viele Mineralstoffe im Wasser gelöst sind. Auch Wasser dieser Art kann ein Heilmittel sein. Es sind z. B. Mineralwasser-Heilquellen für Augenleiden, Nierenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Rheuma und vieles mehr bekannt. Welches Mineralwasser tatsächlich gesund und welches ungesund ist, darüber streiten sich die Gelehrten allerdings – doch in allen Fällen geht es dabei um die Art und Menge der gelösten Substanzen und deren biochemische Wirksamkeit.
Im Gegensatz dazu werden Edelsteinwasser nach Möglichkeit so hergestellt, dass sich keine oder nur ganz wenige Mineralstoffe im Wasser lösen. Stofflich betrachtet verändert sich das Wasser also im Idealfall überhaupt nicht. Und dennoch verändert sich das Wasser, was die meisten Menschen sogar am Geschmack feststellen können. Das Wasser erscheint plötzlich – je nach Stein und Ausgangswasser – weicher, frischer und manchmal sogar würziger. Auch die Keimentwicklung in diesen Edelsteinwassern verlangsamt sich, sie werden also nicht so schnell »schlecht«. Eine bei der Hygieneberatung Pestel in Schwäbisch Gmünd durchgeführte Studie beweist dies eindeutig: Offen stehendes, mit Quarzen informiertes Trinkwasser blieb wochenlang keimfrei! (Siehe Gienger/Goebel, »Edelsteinwasser«, Neue Erde 2006.)
Als Abgrenzung zum »Mineralwasser«, das durch die Lösung von Mineralstoffen entsteht und aufgrund seiner biochemischen Wirksamkeit als Heilmittel eingesetzt wird, spricht man vom »Edelsteinwasser«, wenn es darum geht, Wasser durch Steine zu informieren.
Gemäß dieser Definition behalten wir den Begriff »Edelsteinwasser« auch dann bei, wenn die Informierung des Wassers durch »gewöhnliche« Mineralien oder Gesteine erfolgt.
Mit Edelsteinwassern können wir zweierlei Absichten verfolgen: Zum einen eine qualitative Verbesserung unseres Trinkwassers (also »gutes Wasser« ohne spezifische Wirkung), zum anderen die Herstellung eines Heilmittels (»informiertes Wasser« mit spezifischer Wirkung). Für ersteres kommen nur wenige Edelsteine in Frage, da die meisten ganz spezifische Informationen vermitteln und daher auch spezifische Wirkungen hervorrufen. Im engeren Sinne ist nur Bergkristall annähernd so neutral, dass er als »unspezifisch« gelten kann. Die Eigenschaften von Bergkristall wie »Frische, Klarheit, Lebendigkeit, Energie« ähneln denen reinen Wassers so sehr, dass die griechischische Namensherkunft »krystallos« = »Eis« doch sehr treffend ist. Bergkristall unterstützt Wasser, so zu sein, wie es eigentlich sein soll: Ein reiner, klarer Lebensquell.
Amethyst und Rosenquarz, nahe Verwandte, die häufig als sog. »Grundmischung« zum Bergkristall hinzugegeben werden, sind nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in der Wirkung schon deutlich »gefärbter«. Zwar we