: Maike Mauer
: Kugelzeit Glücklich, gelassen und entspannt durch Schwangerschaft& Wochenbett
: GRÄFE UND UNZER
: 9783833870194
: GU Schwangerschaft
: 1
: CHF 22.60
:
: Schwangerschaft, Geburt, Säuglinge
: German
: 260
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Glücks-Herzklopfen. Gefühls-Chaos. Zukunfts-Muffensausen. 'Wie wird das jetzt mit Baby (im Bauch)?' Fragt sich jede Bald-Mama - und wünscht sich eine entspannte, selbstbestimmte Schwangerschaft und Wochenbett-Zeit. Dieses Buch ist ihre Inspirationsquelle. Es ermutigt sie dazu, in den aufregend-aufwühlenden Kugel-Monaten eine liebevolle Bindung zum Baby aufzubauen und gut zu sich selbst zu sein. Dafür vermittelt es leicht nachvollziehbar Hintergrundwissen zu den körperlichen Veränderungen und Herausforderungen, geht auf die Gefühlswelt und Lebenssituation ein, beleuchtet Trends wie Hypnobirthing und bereitet mit positivem Blick aufs Wochenbett und das Eltern sein vor. Mit vielen persönlichen Tipps der Autorin, von (Social Media-) Moms, Ärztinnen, Hebammen, Psychologen, Ernährungs- und Sport-Experten. Yoga-Übungen, Partner-Rituale, Das-tut-dir-jetzt-gut-Rezepte DIY-Ideen u.v.m. machen Lust darauf dazu, jedes Trimester und die erste Zeit mit Baby achtsam zu erleben, sich wohl in der eigenen Haut zu fühlen, aufs Bauchgefühl zu hören und selbstbewusst den eigenen Mama-Weg zu gehen. 

ECHT JETZT?!


Irgendwie ist da dieses komische Gefühl. Die Periode lässt auf sich warten. Die Brust spannt. Und du fragst dich nervös: Sollte ich vielleicht einen Schwangerschaftstest machen?

Tu das. Ab dem ersten Tag, an dem deine Periode ausbleibt, kannst du auf das berühmte Stäbchen pinkeln und bekommst innerhalb von Minuten eine Antwort auf die Frage, ob sich da ein Kind ankündigt. Ist der Test positiv, kannst du erst einmal abwarten – oder gleich einen Termin bei deiner Frauenärztin machen.

Im Ultraschall lässt sich bereits zwei bis drei Tage nach dem Ausbleiben der Periode an einem kleinen Punkt erkennen, ob neues Leben in dir entsteht. Blut- und Urintests ergänzen die Untersuchung. Bestätigen sie den Befund, bist du nach der offiziellen Zählung schon in der fünften Schwangerschaftswoche. Oder wie im Mutterpass (>) ausgedrückt: SSW 4+X Tage. Das liest sich noch etwas gewöhnungsbedürftig, wird dir aber schon bald geläufig sein.

Was das entstehende Leben gefährdet? Allen voran natürlich Alkohol, Drogen und Zigaretten.

Sobald um den Eisprung herum eine Samenzelle in das Ei eindringt, ist die Zeugung vollzogen: Ein kleiner Mensch beginnt in dir zu wachsen.

GROSSE DINGE BEGINNEN OFT KLITZEKLEIN


Rechnerisch beginnt jede Schwangerschaft mit dem ersten Tag der letzten Periode – also noch bevor es überhaupt zur Empfängnis kam. Denn die Befruchtung findet erst in der Mitte des Zyklus statt, nachdem die Eizelle im Eierstock herangereift ist, ihr umhüllendes Einbläschen platzt, das Ei in den Eileiter »springt« und seine Reise in Richtung Gebärmutter beginnt.

Hattest du vor einiger Zeit Sex, haften an der Eileiterwand schon Spermien – weibliche X- und männliche Y-Samen. Ihre Mission: ins Ei eindringen. Schafft es eins, braucht das nun befruchtete Ei noch fünf bis sechs Tage, bevor es in der Gebärmutter ankommt und sich darin einnisten kann.

Bis dahin teilt es sich fortwährend, sodass eine kleine Zellkugel entsteht (Blastozyste oder Keimblase genannt), aus der sich schon bald der Embryo sowie die Plazenta und die Fruchtblase bilden werden.

Um sich einzunisten, dringt die Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut ein, verbindet sich mit deinen Blutgefäßen und signalisiert deinem Körper, dass er sich auf eine Schwangerschaft einstellen darf. Manche Frauen nehmen die Einnistung durch eine Schmierblutung wahr. Andere merken gar nichts davon.

AUSNAHMSWEISE STIMMT DIE RECHNUNG 1+1 = 2+X

Aus dem Team Spermium und Eizelle wächst ein neuer Mensch heran. Oder zwei oder x. Es kommen tatsächlich immer mehr Mehrlinge auf die Welt, weil Frauen mit künstlicher Befruchtung nachhelfen oder sich später fürs Kinderkriegen entscheiden – im Schnitt bekommt eine Frau heute ihr erstes Kind mit 30 Jahren. Jedes vierte Baby hat eine Mutter, die 35 Jahre oder älter ist. Fünf Prozent sind über 40 Jahre alt.

Kein Wunder: In einer Studie aus den Niederlanden stellten Forscher bei den untersuchten über 35-Jährigen fest, dass bei einem Fünftel der beobachteten Zyklen mehrere Eizellen heranwuchsen. Bei den Frauen unter 30 Jahren kam das nur in unter 10 Prozent der Fälle vor. Sind mehrere Eizellen vorhanden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine gleichzeitige Befruchtung. Es entstehen Zwillinge bzw. Mehrlinge, die sich in etwa