: Diana Mandel
: Johann Ein Buch über das Sterben, das Leben und die Vergebung
: Books on Demand
: 9783752855753
: 1
: CHF 8.50
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 220
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Johann Ein Buch über das Sterben, das Leben und die Vergebung Johann ist alt und stirbt. Er kommt an in einer Zwischenwelt und trifft Jeremiah. Jeremiah begleitet ihn auf seinem Weg Johanns Lebenszeit anzusehen, seine gemachten Erfahrungen zu begreifen und zu verstehen. Seine eigener Missbrauch in seiner Kindheit, seine innere Entscheidung es abzuspalten und sich auf die andere Seite, der Täter, zu stellen und das ihm Geschehene fort zu führen zeitlebens. Das Buch beschreibt im jeweiligen Erfahren und Begreifens von Johann seine bis dahin bestehende Emotionslosigkeit und die Auswirkungen auf sich selbst und seine Familie. Je mehr sein Weg in der Zwischenwelt voran geht, je mehr er sich wieder spüren lernt beginnt er zu begreifen und zu verstehen. Neben Jeremiah trifft er Elisabeth und auch sie zeigt ihm vieles auf seinem Weg des Begreifens. Die Begegnung mit Gott lässt ihn die Vergebung finden.

Diana Mandel, geboren im Dezember 1968 in Marktheidenfeld. Friseurmeisterin seit 1990 und freischaffende Künstlerin und Autorin seit 2002. Lebend und wirkend in/bei Freiburg im Breisgau. Mutter eines Sohnes seit 2006. website: diana-mandel-lebenskunst.de facebook: Diana Mandel MandelKunst ist LebensKunst Das rote Band der Liebe bisherige Publikationen: JOHANN Ein Buch über das Sterben, das Leben und die Vergebung. Erstauflage: 20.03.2015 im Tredition Verlag Hamburg. Das rote Band der Liebe Buchreihe Band 1Das Ende ist der Anfang der Unendlichkeit Band 2In der Mitte der Liebe ist es schwerelos Band 3Das Ur des Frieden lebt in allem ruhend Band 4Geboren um zu sein Für die Liebe auf Erden Buchreihe Band 1Der Atem der Wirklichkeit Erstauflage 2018 Paperback und E Book Bei BoD Book on Demand Norderstedt

Kapitel 3 Erna


Als er Erna, so hieß diese Frau, fragte, ob sie ihn heiraten möchte war sie sehr glücklich. Johann war bis dahin immer höflich und korrekt mit ihr umgegangen und sie mochte ihn aufrichtig. Er war groß und stark, er würde ein guter Beschützer sein für sie und die zukünftigen Kinder. So kam es dass die beiden heirateten. So wie es der Vater von Johann vorschlug wurde die Hochzeit in der Dorfkirche abgehalten. Die Anverwandten von Erna hatten dadurch eine Anfahrt von gut 4 Stunden. Aber es war einfach schöner wenn diese Vermählung in trauter Umgebung stattfand entschied der Vater.

Und so kam es, dass Johann auch das akzeptierte. Nach der Hochzeit bezogen Johann und Erna zunächst eine Wohnung. Johann hatte sein Ingenieurstudium beendet und war langzeitverpflichtet im Dienst der Bundeswehr tätig. Erna vollendete ihre Doktorarbeit und wie es oft so kommt, noch bevor sie das erste Vorstellungsgespräch hatte, war sie schwanger. Johann empfahl ihr das doch zu lassen mit dem arbeiten, er verdiene doch genug. Und so hörte sie auf sich um Bewerbungen zu kümmern, bzw. nahm die bereits feststehenden Termine von verschiedenen Firmen – die alle sehr positiv auf ihre Bewerbung reagiert hatten – gar nicht erst wahr. Sie genoss ihre Schwangerschaft und freute sich auf das Entstehen der neuen Familie. Johann war meist nett zu ihr. Sexuell war er zwar etwas gehemmt und nicht sehr geübt, doch war das für sie auch nicht das Wichtigste. Dann wenn er Bedürfnisse hatte war es für sie in Ordnung ihn zu befriedigen. An einem Tag im Dezember wurde dann der erste Sohn geboren. Die Geburt war sehr schwierig und die Ärzte rieten Erna evtl. auf eine weitere Schwangerschaft zu verzichten. Nur schwer erholte sie sich von den Folgen. Sie musste aufgeschnitten werden am Scheidenausgang und es war wie verhext. Die Wunde wollte partout nicht heilen. Immer wieder versuchte sie mit verschiedensten Mitteln das Ganze auf ein erträgliches Maß an Schmerzen zu reduzieren.

Ihr Arzt verschrieb ihr immer stärkere Medikamente, unter anderem auch Schlafmittel, dass sie wenigstens für Stunden Erholung erfahren konnte. Die hohe Dosierung der Medikamente wiederum führte dazu dass sie nur schwer das Kind versorgen konnte. So verbrachte das Baby viel Zeit in seinem Bett und weinte. Und Erna schlief totengleich daneben. Johann freute sich wenn er nach Hause kam und seine Frau mit dem Baby erlebte. Er war stolz. Ja, er hatte ein gesundes Kind und eine studierte Frau. Irgendwann nach einigen Monaten meldete sich sein Tri