: Anja von Stein, Nina Gregor, Sandra Heyden
: Fürsten-Roman Sammelband 4 - Adelsroman 3 Romane in einem Band
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783732570515
: 1
: CHF 2.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 192
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Sammelband 4: Drei Mal Liebe, Luxus, Leidenschaft im Hochadel zum Sparpreis

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'F rsten-Romane' entführen in die Welt des Hochadels und lassen die Herzen der Leserinnen und Leser höherschlagen. Die Romanzen der Prinzessinnen und Prinzen spielen auf herrlichen Schlössern, erzählen von Mut und Hoffnung, von Glück und Tränen, Glanz und Einsamkeit - und von der ganz großen Liebe! Welche geheimen Wünsche, Träume und Sehnsüchte bewegen die Reichen und Adeligen?

Seit mehr als 50 Jahren bilden die Fürsten-Romane den Inbegriff für Geschichten aus der Welt des Hochadels. Tauchen Sie ein in eine ebenso aufregende wie glamouröse Welt!

In diesem Sammelband sind Folgen 2439 bis 2441 enthalten:


2439: 'Fürstin wider Willen?' von Anja von Stein

2440: 'Sie fand ihr Glück in den Weinbergen' von Nina Gregor

2441: 'Ein Sommer voller Glück' von Sandra Heyden


Der Inhalt dieses Sammelbands entspricht ca. 250 Taschenbuchseiten.

Fürs en-Romane - Luxus zum Lesen
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Versonnen ließ Kathy Frey ihren Blick über die Obstplantage schweifen, die inmitten des von hohen Gebirgszügen umgebenen Tals wie ein kleines Paradies wirkte. Ein lauer Wind strich vom nahen Ozean über die Berge und nahm der Sonne ihre Hitze. Selbst im Winter wurde es hier nie wirklich kalt, weshalb sich der Ort ausgezeichnet für den Anbau von Zitrusfrüchten eignete. Die Orangen- und Zitronenbäume standen in leuchtender Fülle auf den Obstfeldern.

Die achtundzwanzigjährige Agraringenieurin seufzte zufrieden. Sie lebte gern in Kalifornien. Hier fühlte sie sich viel heimischer als in dem hektischen New York, wo sie ihre Kindheit verbracht hatte.

Plötzlich legte sich eine Hand schwer auf die Schulter der jungen Frau und ließ sie erschrocken herumfahren. Es war John Miller, der Besitzer der Farm.

»Ich hab da was für dich, es hat zwischen der Geschäftspost gesteckt«, sagte er grinsend, zog einen Brief aus der Tasche seiner Cargohose und überreichte ihn Kathy.

Er musterte die hübsche junge Frau nachdenklich. Selbst das derbe Arbeitsgewand und die nachlässig zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen blonden Locken konnten Kathys Anmut nicht verbergen. Dazu trugen auch die strahlenden blauen Augen bei, in denen so viel Lebensfreude schimmerte.

»Ich wusste gar nicht, dass du Kontakt zum europäischen Adel hast«, sagte er gedehnt.

Er deutete auf den Absender des Briefes, der das Emblem des Fürsten von Lüdershausen trug. Dann ging er kopfschüttelnd weiter.

Kathy drehte den Brief argwöhnisch in den Händen. Sie kannte das Fürstenhaus nicht und konnte sich nicht erklären, warum man ihr schrieb. Zögernd öffnete sie den Umschlag und zog das Schreiben heraus. Sie überflog die Zeilen und wurde blass. Fassungslos sank sie auf einen großen Stein nieder und schnappte nach Luft. Das war doch kaum möglich! Das musste ein Irrtum sein!

Ungläubig las Kathy abermals den Brief, den ihr der Sekretär des fremden Fürsten geschrieben hatte:

Sehr geehrte Frau Frey, wir setzen uns heute mit Ihnen im Auftrag von Albert von Lüdershausen in Verbindung, nachdem es uns endlich gelungen ist, Ihre Adresse ausfindig zu machen. Wir hoffen, dass Ihre Mutter, Sophie Langer, Sie bereits über die Art Ihrer Verwandtschaft zu der fürstlichen Familie aufgeklärt hat,. Ihr leiblicher Vater, der Fürst, wünscht, Sie endlich kennenzulernen. Es geht seiner Durchlaucht gesundheitlich nicht sehr gut, weshalb er Sie um einen baldigen Besuch bittet. Selbstverständlich werden alle Kosten dieser Reise von unserem Haus übernommen. Anbei finden Sie einen Scheck, der Ihre ersten Ausgaben decken wird. Wir hoffen, dass Sie den inständigen Wunsch Ihres Vaters nicht ablehnen werden und wir Sie schon bald auf Schloss Lüdershausen am Bodensee begrüßen dürfen.

Es folgte eine Ortsbeschreibung, die Kathy aber nicht mehr wahrna