: Carolin Schairer
: Dunkle Erleuchtung
: Ulrike Helmer Verlag
: 9783897419575
: 1
: CHF 11.70
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 400
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Im Park von Schloss Dipolding wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie ist kahlgeschoren und abgemagert, auf der Schulter trägt sie eine tätowierte Zahl. Das Obduktionsergebnis besagt: Herzversagen. Doch die niederbayerische Landärztin Gesine Hofmann wird plötzlich allerorts mit Hexerei, Esoterik und faulem Zauber konfrontiert ...

Die Diplom-Journalistin arbeitete unter anderem in der Medienbeobachtung, der Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erscheinen ihre Romane und Krimis kontinuierlich im Ulrike Helmer Verlag, darunter 'Ellen', 'Die Spitzenkandidatin', zuletzt 'Küsse mit Zukunft' (Herbst 2017) und 'Fluss mit zwei Brücken' (Frühjahr 2018).

Alkohol, Amore und Avancen


»… seit fünfzig Jahren eine gesunde, stabile Partnerschaft, die zahlreiche Höhepunkte zu verzeichnen weiß – kultureller, aber auch sportlicher Art. An Wettkämpfe und Begegnungen, die ganze Generationen geprägt haben, erinnern zahlreiche gerahmte Fotos an den Wänden unseres Rathauses.«

Liese Brauninger, Aichendorfs Erste Bürgermeisterin, stand auf der Tribüne der Begegnungshalle, einer zum Festsaal umgebauten Fabrikanlage hinter dem Bahnhof, und hielt seit zwanzig Minuten eine flammende Jubiläumsrede auf die Verbindung unserer niederbayerischen Marktgemeinde zu San Rosario, dem umbrischen Pendant. Dass allein die Begrüßung aller anwesenden Honoratioren ganze zehn Minuten gekostet hatte, ließ nicht auf ein baldiges Ende des offiziellen Teiles hoffen. Eine Dolmetscherin, die mit der achtzigköpfigen Delegation aus San Rosario angereist war, übersetzte zudem jedes Wort ins Italienische. Keine Frage, das auf der Einladungskarte angekündigte italienische Buffet würde ich mir hart verdient haben.

»Beginnen wir mit dem ersten Fußballturnier zwischen dem FC Aichendorf und dem SA Calcio Secondo im Jahre 1969. Damals gab es ja unseren tollen Sportplatz noch nicht, sodass