: Volker Boehme-Neßler
: Das Ende der Demokratie? Effekte der Digitalisierung aus rechtlicher, politologischer und psychologischer Sicht
: Springer-Verlag
: 9783662574850
: 1
: CHF 78.70
:
: Allgemeines, Lexika
: German
: 154
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Wie verändert sich die Demokratie durch die Digitalisierung? Dieser Frage geht das Buch aus verfassungsrechtlicher, technikrechtlicher, politikwissenschaftlicher und psychologischer Sicht nach. Dazu arbeitet es zunächst die Charakteristika von Digitalisierung heraus. Es fragt, wie sich die Digitalisierung auf das Denken, das Verhalten und die (politische) Kommunikation auswirkt. Auf dieser Grundlage vertritt der Autor die These, dass sich die Demokratie grundlegend verändern muss und wird. Im letzten Teil skizziert er, wie die Demokratie konkret im digitalen Zeitalter funktionieren könnte.


Volker Boehme-Neßler, seit 2014 Prof. für Öffentliches Recht, Medien- und Telekommunikationsrecht an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Studium von Rechts- und Politikwissenschaft in Berlin und Heidelberg. Dr. iur.utr. 1993 (Heidelberg), Dr. rer.pol. 1997 (Berlin), Habilitation 2008 (Kassel). Von 1993 bis 1998 Rechtsanwalt in Berlin und Wiesbaden; von 1998 bis 2014 Prof. für Europarecht, öffentliches Wirtschaftsrecht und Medienrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) in Berlin.
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis6
1 Digitalisierung – Das Ende der Demokratie?10
1.1 Das Ende der Demokratie? Digitalisierung und Demokratie10
1.2 Digitalisierung. Technologie und Kultur11
1.2.1 Technologie. Digitalisierung und Vernetzung11
1.2.2 Der kulturelle Kern der Digitalisierung12
Literatur13
2 Grenzenlos – Kern der Digitalisierung14
2.1 Das Ende der Grenzen?14
2.1.1 Physische Entgrenzung14
2.1.2 Soziale Entgrenzungen15
2.1.3 Sozialpsychologie – der flexible Mensch16
2.1.4 Ubiquitous Computing – extreme Entgrenzung17
2.1.5 Affective Computing – Entgrenzungen ohne Ende18
2.1.6 Analoge Welt – Grenze von Entgrenzung20
2.1.7 Homo geographicus21
2.1.8 Kultur und Entgrenzung22
2.1.9 Neue Grenzen durch Community-Building23
2.1.10 Völlig losgelöst? Cyberspace und real life25
2.2 Das Ende des Staates?25
2.2.1 Staat und geografische Grenzen26
2.2.2 Bit-Staat. Staatlichkeit in der Digitalisierung26
2.2.3 Ende des Staates – oder Wandel?27
2.2.4 Psychologie des Staates28
2.3 Das Ende der Demokratie?30
2.3.1 Undenkbar ohne einander? Staat und Demokratie30
2.3.2 Demokratiedenken vs. Staatsdenken31
2.3.3 Neue Demokratie in der digitalen Welt33
Literatur34
3 Zersplitterung – Viele Welten, eine Demokratie?40
3.1 Digitalisierung – Zersplitterung der Welt40
3.1.1 Modularisierung. Zersplitterung als Methode40
3.1.2 Asynchronizität. Zersplitterung der Zeit41
3.1.3 Filter Bubble. Zersplitterung durch extreme Personalisierung43
3.1.4 Hyperfokus und Nette Welt. Versteinerung des Denkens44
3.2 Öffentlichkeit in der digitalisierten Welt46
3.2.1 (Medien)Öffentlichkeit und Demokratie47
3.2.2 Digitalisierung – Öffentlichkeiten statt Öffentlichkeit49
3.2.3 Fragmentierung und Mehrheitsregel50
3.2.4 Öffentlicher Raum – Soziale und kulturelle Bedeutung50
3.2.5 Social media als demokratische Öffentlichkeit?52
3.2.6 Social Media – Exklusive Öffentlichkeit durch Private?54
3.2.7 Maschinenzensur – Die Macht der Suchmaschinen54
3.3 Demokratischer Diskurs in der digitalisierten Welt55
3.3.1 Digitaler Diskurs – Aufmerksamkeit und Anonymität55
3.3.2 Emotionalisierung der demokratischen Debatte57
3.3.3 Social Bots – Diskurs und Wahlkampf durch Roboter58
3.3.4 Das Ende des Kompromisses?59
3.4 Digitale Demokratie – Emotionen statt Vernunft?61
3.4.1 Demokratie und Vernunft61
3.4.2 Emotionale Demokratie61
Literatur63
4 Algo-Demokratie – Macht der Technik, Ohnmacht der Demokratie?68
4.1 Technik und Gesellschaft68
4.1.1 Wechselspiel – Kultur und Technik68
4.1.2 Steuerung? Einfluss des Rechts auf die Technik71
4.1.3 Notwendigkeit? Gesetzliche