Der Islam in der deutschen Geistesgeschichte
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Ian Almond
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Der Islam in der deutschen Geistesgeschichte
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Frank& Timme
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9783732996254
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1
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CHF 53.20
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Philosophie
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German
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295
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Was wussten Leibniz, Kant, Herder, Goethe, Schlegel, Hegel, Marx und Nietzsche über den Islam? Wahrscheinlich mehr, als man gemeinhin annimmt. Und waren sie den 'Mohammedanern' wohlgesonnen? Oder standen sie ihnen ablehnend gegenüber? Hier liegt die Wahrheit wie so oft im Sowohl-als-auch. Ian Almond hat dies- und jenseits des 'west-östlichen Divan' unzählige überraschende und oft widersprüchliche Äußerungen der großen Dichter und Denker über den Islam, das Osmanische Reich, die Muslime und ihre Sprache, Kultur und Geistesgeschichte zusammengetragen. Aus welchen Quellen sie sich speisen, in welchem Kontext sie entstanden, wie sie einzuordnen sind und was sie über den jeweiligen Autor verraten, erklärt Almond in diesem beeindruckenden Überblick, mit dem er nicht zuletzt den von Edward Said geprägten Orientalismus-Begriff infragestellt.
Ian Almond ist Professor für Weltliteratur an der Georgetown University in Katar. Seine Forschungsschwerpunkte sind postkoloniale Theorie, Literatur Südasiens und Weltliteratur sowie die Darstellung des Islam. Von ihm sind außerdem erschienen: 'Sufism and Deconstruction' (2004), 'The New Orientalists' (2007), 'Two Faiths, One Banner' (2009) über die Geschichte der muslimisch-christlichen Militärbündnisse und 'The Thought of Nirad C. Chaudhuri: Islam, Empire and Loss' (2015).
Inhaltsverzeichnis
6
Danksagung
10
Einleitung
12
1 Leibniz, der Historizismus und die Plage des Islam
20
2 Kant, der Islam und die Bewahrung der Grenze
58
3 Herders arabische Fantasien
94
4 Goethes osmanischer Plan – Die Türken aus dem Islam heraushalten
124
5 Friedrich Schlegel und die Leerung des Islam
152
6 Hegel und das Verschwinden des Islam
184
7 Marx der „Mohr“
226
8 Nietzsches Frieden mit dem Islam
252
Fazit
270
Literaturverzeichnis
276
Register
288