Gesundheits-Knigge Benimm-Regeln für einen besseren Umgang mit dir selbst
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Iris Hammelmann
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Gesundheits-Knigge Benimm-Regeln für einen besseren Umgang mit dir selbst
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Trias
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9783830438083
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1
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CHF 8.70
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Gesundheit
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German
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144
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PDF
Gesundheit ist unser höchstes Gut. Das wissen wir alle - theoretisch. Und praktisch gehen wir mit uns um, als hätten wir noch 7 Leben in petto. Uns selbst stellen wir hintan, ignorieren unsere Bedürfnisse, verschwenden unsere Ressourcen. Würden wir so mit unserer besten Freundin umgehen? Niemals. Darum ist es jetzt höchste Zeit, den Perspektivwechsel zu wagen und mal genauer zu schauen, wie wir mit uns selbst umgehen.
Iris Hammelmann ist Journalistin und Autorin zahlreicher Gesundheits-Ratgeber. Sie hat sich auf naturheilkundliche Themen und Medical Wellness spezialisiert. Außerdem ist sie begeisterte Freizeitsportlerin.
Geschäftsessen
(S. 83-84)
Wer berufl ich engagiert ist, kommt um Geschäftsessen meistens nicht herum. Und je öfter Sie an solchen Terminen teilnehmen, desto größer ist auch die Gefahr, zuzulegen. Prominente Beispiele dafür können Sie jeden Tag im Fernsehen bewundern. Oder ist Ihnen noch nie aufgefallen, wie sich zahlreiche Politiker vom Anfang bis zum Ende ihrer Amtszeit verändern? Zu viele Essenseinladungen und zu wenig Bewegung sind die Gründe dafür. Bestätigen Sie diese bloß nicht in ihrem Handeln, indem Sie sie nachahmen. Schon Knigge warnte weise im Umgang mit den Großen der Erde: »Nähre nicht ihren Stolz, ihre Üppigkeit, ihre Eitelkeit, ihren Hang zu nichtigen und wollüstigen Freuden!« Dem ist hinzuzufügen: Machen Sie bitte nicht deren Fehler, wenn Sie viel zum Essen ausgeführt werden, denn es geht auch anders. Und es ist gar nicht so schwer, vernünftige Ernährungsregeln und Geschäftstermine unter einen Hut zu bringen.
Kalorien sparen:
Wenn die Speisen bereits auf Tellern serviert werden und die Portionen sehr groß sind, begehen Sie heute keinen Fauxpas mehr, wenn Sie nicht alles aufessen. Bedenken Sie: Ein Sättigungsgefühl stellt sich erst nach etwa 15 Minuten ein. Wer eilig den Teller leer isst, um mit den Geschäftspartnern gleichzeitig fertig zu sein, nimmt womöglich mehr zu sich, als er braucht und verträgt. In der Ruhe liegt also nicht nur die Kraft, sondern auch der Schlüssel zu einer guten Figur. Egal, ob es Menü oder Bu. et gibt, essen Sie mehr Gemüse als Fleisch. Kalorien sparen Sie auch, wenn Sie Wasser statt Wein oder Bier trinken. Das ist heutzutage gesellschaftsfähig – und gesund sowieso.
Das Fleisch sieht so lecker aus, die Nachspeise lässt das Wasser im Munde fl ießen und der Wein würde exzellent passen? Helfen Sie sich mit einem Trick: Die Köstlichkeiten sind nicht aus der Welt. Sie können jeden Tag gut essen und trinken. Mit dem Gedanken fällt der Verzicht leichter.
Die Schlacht am Buffet
Buffets bieten heute wunderbare Möglichkeiten, sich gesund zu ernähren. Ein gutes Bu. et ist ernährungstechnisch ausgewogen, berücksichtigt verschiedene Geschmäcker und Vorlieben, sodass für jeden etwas dabei ist. Sie brauchen bei Ihrer Auswahl nur ein paar kleine Regeln zu befolgen, dann fühlen Sie sich nach der Mahlzeit gestärkt und nicht schachmatt gesetzt. Und: Ihre schlanke Linie bleibt nicht auf dem kulinarischen
Nicht zu viel:
Der Rand eines Tellers sollte immer zu sehen sein.
Übervolle Teller zeugen von Gier und erhöhen die Kleckergefahr. Gehen Sie lieber mehrmals und holen Sie jeweils kleine Portionen. Das schadet Ihrer Figur nicht und stempelt Sie in den Augen anderer nicht zum Vielfraß. Und viel wichtiger: Sie merken rechtzeitig, wenn Sie satt sind, und essen nicht mehr, als Ihr Magen verträgt. Nicht alles: Klar, Bu. ets verlocken gerade wegen ihrer Vielfalt. Und wenn alles so appetitlich und verführerisch aussieht, ist die Versuchung natürlich groß, auch von allem zu kosten. Widerstehen Sie! Halten Sie sich Ihre bisherigen Ernährungserfolge vor Augen und beschränken Sie sich auf einige wenige Speisen. Genießen Sie die dafür umso mehr. Es passt ja auch längst nicht alles zusammen. Spätestens wenn die feinen Tomaten-Mozzarella-Bällchen in der fetten Bratensoße ertrinken, ist der Genuss
Nicht zu schnell:
Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich. Schnellere Esser konsumieren meistens auch mehr. Und zwar durchschnittlich 70 kcal pro Mahlzeit, wie eine amerikanische Studie herausfand. Lassen Sie sich und Ihrem Körper Zeit. Das dient der Entspannung und erhöht den Genuss. Obendrein haben Forscher entdeckt, dass viele Obst- und Gemüsesorten ihr volles Aroma erst entwickeln, wenn sie eine halbe Minute im Mund bleiben.
Inhalt
5
Vorwort
8
Ernährung - Was gutes Benehmen mit dem Darm zu tun hat
10
Die Tischmanieren
11
Das perfekte Menü
16
Der Lebensmittel-Knigge
27
Typgerechte Ernährung
33
Essen zwischen Tür und Angel
37
So vermeiden und entschärfen Sie Peinlichkeiten kniggegerecht
41
Bewegung - Was gutes Benehmen mit den Muskeln zu tun hat
48
Perfekter Auftritt
49
Körperhaltung
56
Selbstmotivation
64
Muskelpflege
70
Gewichtskontrolle - Was gutes Benehmen mit einer guten Figur zu tun hat
76
Nein sagen – höflich, aber bestimmt
77
Geschäftsessen
83
Trainieren und kaschieren
86
Dank sagen
100
Entgiftung, Entschlackung - Was gutes Benehmen mit Leber und Nieren zu tun hat
104
Körperkommunikation
105
Innen sauber – außen schön
117
Stressmanagement - Was gutes Benehmen mit der Seele zu tun hat
124
Versöhnungsgeschenke
125
Selbst-PR
138
Programmieren Sie sich positiv
141