: Kai Masser, Bettina Engewald, Lucia Scharpf, Jan Ziekow
: Die Entwicklung der Mediation in Deutschland Bestandsaufnahme nach fünf Jahren Mediationsgesetz
: Nomos Verlag
: 9783845287645
: Schriften zur Evaluationsforschung
: 1
: CHF 65.50
:
: Staatslehre und politische Verwaltung
: German
: 311
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Im Fokus dieses Werkes steht sowohl die juristische Analyse und Auswertung der Rechtsprechung und Literatur als auch die empirische Analyse mit Datenrecherche, eigener Datenerhebung, Datenanalyse und Aufbereitung der Ergebnisse zur Mediation in Deutschland.
Cover1
Einleitung: Zielsetzung und Durchführung der Evaluation27
Teil A: Analyse juristischer Dokumente – Auswertung der Rechtsprechung und Literatur31
A.1. Die Begriffe der Mediation und des Mediators nach § 1 MediationsG32
A.1.1. Ist der Güterichter in Verfahren nach § 278 Abs. 5 ZPO,§ 36 Abs. 5 FamFG, § 54 Abs. 6 ArbGG zugleich „Mediator“ i. S. v. § 1 Abs. 2 MediationsG und unterfällt das von ihm durchgeführte Verfahren den Bestimmungen des Mediationsgesetzes?32
A.1.2. Stellt das sogenannte Shuttle-Verfahren eine „Mediation“ i. S. v. § 1 Abs. 1 MediationsG dar?34
A.1.3. Setzen die Begriffe der „Mediation“ und des „Mediators“ i. S. v. § 1 MediationsG voraus, dass die Parteien im konkreten Konfliktfall über die Durchführung des Verfahrens entscheiden und eine freie Personalentscheidung treffen?35
A.2. Freiwilligkeit der Mediation und Beauftragung des Mediators36
A.3. Mediationsvereinbarungen37
A.3.1. Rechtliche Einordnung des Mediatorvertrags38
A.3.2. Rechtsverbindlichkeit der Mediationsabrede – Stellt sie einen Klagehinderungsgrund dar?38
A.3.3. Beendigung von Mediatorvertrag und Mediationsabrede40
A.4. Die Vertraulichkeit der Mediation41
A.5. Die Verjährung mediationsgegenständlicher Ansprüche45
A.6. Die finanzielle Förderung von Mediationsverfahren47
A.7. Aus- und Fortbildung von Mediatoren48
A.8. Zusammenfassung48
Anhang A: ausgewertete Rechtsprechung49
Teil B: Empirischer Teil – Datenrecherche, eigene Datenerhebung, Datenanalyse und Aufbereitung der Ergebnisse51
B.1. Problemdiagnose der Mediation im Jahr 201652
B.2. Entwicklung des Güterichters58
B.2.1. Anzahl der Güterichterverfahren I: Stagnation auf geringem Niveau?60
B.2.2. Anzahl der Güterichterverfahren II: Erhebliche Unterschiede bei den Verweisquoten63
B.2.3. Anwendung des Güterichterverfahrens66
B.2.4. „Es gehören immer zwei dazu“71
B.2.5. Zusammenfassung Entwicklung der Güterichterverfahren74
B.3. Beteiligung an der Mediatorinnen- und Mediatoren-Befragung76
B.3.1. Konzeption, Bekanntmachung und Durchführung der Befragung76
B.3.2. Überblick über die Teilnahme und die Teilnehmenden78
B.3.3. Alter der Mediatorinnen und Mediatoren sowie Dauer der Mediationstätigkeit79
B.3.4. Berufsgruppen und Arbeitsgebiete85
B.3.5. Zusammenfassung Beteiligung an der Befragung95
B.4. Entwicklung und Situation der Mediation aus dem Blickwinkel der Mediatorinnen und Mediatoren96
B.4.1. Mediation ist hauptsächlich Nebentätigkeit (Zusatzqualifikation)97
B.4.2. Prozentualer Anteil an der beruflichen Tätigkeit98
B.4.3. Zusammenfassung Tätigkeit als Mediatorin und Mediator103
B.4.4. Tätigkeit im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Mediatorinnen104
B.4.5. Gemeinsame Betrachtung: Mediationstätigkeit und Aktivität im Bereich Aus- und Fortbildung110
B.4.6. Anzahl der durchgeführten Mediationen115
B.4.7. Möglichkeit der Einkommenserzielung durch Mediationen120
B.4.8. Wie kommen Mediationen zustande - und warum nicht?127
B.4.9. Zusammenfassung Entwicklung und Situation der Mediation141
B.5. Ausbildung: Mediatorinnen bzw. Mediatoren investieren viel144
B.5.1. Umfang der Mediationsausbildung: Die Investition in die Ausbildung „zahlt sich nicht immer aus“145
B.5.2. Praxiselemente im Rahmen der Mediationsausbildung149
B.5.3. Bewertung der Mediationsausbildung152
B.5.4. Zusammenfassung Mediationsausbildung160
B.5.5. Was macht eine „gute“ Mediatorin bzw. einen „guten“ Mediator aus?161
B.5.6. Zusammenfassung Ausbildung der Mediatorinnen und Mediatoren und „gute“ Mediation166
B.6. Praxis der Mediation168
B.6.1. Wie läuft ein Mediationsverfahren in der Praxis tatsächlich ab?169
B.6.2. Was sind die „situationsbezogenen Abweichungen“, die mehr als die Hälfte der Mediationen prägen? Und warum sind sie erfolgreich?176
B.6.3. Konfliktlösung ist nicht das einzige Ziel der Mediation. Aber gerade für die Versachlichung von Konflikten scheinen „Interventionen“ hilfreich185
B.6.4. Zusammenfassung: „Formelles Verfahren“ der Mediation und (der Erfolg) „situationsbezogener Abweichungen“ vom formellen Verfahren191
B.6.5. Zentrale Merkmale des Ablaufs von Mediationsverfahren: Beendigung der Konflikte ist nicht die Regel192
B.6.6. Erfolgsfaktoren195
B.6.7. Zusammenfassung: Ablauf und Erfolg sowie Praxis der Mediation196
B.7. Bewertung des Mediationsgesetzes und der Regulierung des Mediationsmarktes199
B.7.1. Bewertung der Entwicklung des Mediationsmarktes204
B.7.2. Zusammenfassung: MediationsG und Regulierung des Mediationsmarktes211
B.7.3. Verordnung über die Aus- und Fortbildung von Zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV)212
B.7.3.1 Dokumentenanalyse212
B.7.3.2 Ergebnisse der eigenen Datenerhebung216
B.7.4. Zusammenfassung Auswirkungen des Mediationsgesetzes, ZMediatAusbV und weiterer Regulierungen220
Teil C: Bewertung ausgewählter möglicher rechtlicher Regulierungen zur Förde