: Jamie Shaw
: The Last Ones to Know: Rock my Heart / Rock my Body (2in1-Bundle) Zwei Romane in einem Band
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641237660
: 1
: CHF 11.70
:
:
: German
Rock my Heart:

Feiern, tanzen – einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band The Last Ones to Know in den angesagtesten Club der Stadt gehen. Was Rowan allerdings gründlich die Laune versaut, ist ihr Freund Brady, den sie dort mit einer anderen Frau beim Knutschen sieht. Noch vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach draußen, und trifft dort auf Adam Everest, den absolut heißen, verdammt attraktiven Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen – zu einem Kuss, der nicht nur ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird …

Rock my Body:

Als Dee Dawson das erste Mal auf den sexy Gitarristen Joel der Band The Last Ones To Know trifft, weiß sie eines ganz genau: Auch ihn wird sie in kürzester Zeit um den Finger gewickelt haben! Schließlich konnte ihr noch nie ein Mann lange widerstehen. Aber in Joel hat sie ihr Gegenstück gefunden, denn auch er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen. Zwischen ihnen sprühen sofort die Funken – in jeder Hinsicht, denn beide haben ihren ganz eigenen Kopf und klare Ansichten, was sie von festen Beziehungen halten. Und doch muss sich Dee bald eingestehen, dass sie mehr sein will, als nur Joels Affäre …



Jamie Shaw, geboren und aufgewachsen in South Central Pennsylvania, erwarb einen Master-Abschluss in Professionellem Schreiben an der Townson University, bevor ihr klar wurde, dass die kreative Seite des Schreibens ihre wahre Berufung ist. Sie ist eine treue Anhängerin von White Chocolate Mocha, eine entschiedene Verfechterin von Emo-Musik und ein leidenschaftlicher Fan von allem, was romantisch ist. Sie meisten aber liebt sie den Austausch mit ihren Leserinnen.

1

»Ich kann nicht glauben, dass ich mich von dir dazu habe überreden lassen!« Ich zupfe an dem schwarzen Saum des Nylon-Stretchrocks herum, in den mich meine beste Freundin gezwängt hat, aber es nützt alles nichts – es sei denn, ich will anstatt der Haut meiner Oberschenkel den Bund meines Slips zeigen. Ich werfe noch einen beklommenen Blick auf die lange Schlange von Leuten hinter mir auf dem Gehweg, dann schiele ich wieder auf den von der Sonne erwärmten Stoff zwischen meinen Fingerspitzen und knurre: »Du hättest mich wenigstens ein Paar Leggings drunterziehen lassen können.«

Dee lacht nur und zieht meine Hände vom Rock weg. »Hör auf zu meckern, Ro. Du wirst mir dankbar sein, wenn wir alt und grau sind und du auf diesen Abend zurückblickst und begreifst, dass du einmal, wenigstenseinmal« – sie fuchtelt mir mit dem Zeigefinger vor der Nase herum, um diese einsame Zahl zu unterstreichen – »mal allen gezeigt hast, was du hast, bevor dein kleiner heißer Körper ganz alt und schlaff wurde.«

»Ich sehe lächerlich aus«, jammere ich, schiebe ihren Finger beiseite und verdrehe die Augen, um noch eins draufzusetzen. Ich sehe aus, als hätte Dees Kleiderschrank zu viel getrunken und sich auf mir übergeben. Irgendwie hat sie mich dazu gebracht, diesen Minirock anzuziehen – denhauteng nicht einmal annähernd beschreibt –, dazu ein knallrosa Top, das mehr Dekolleté zeigt, als gesetzlich erlaubt sein sollte. Der Ausschnitt endet knapp über meinem Bauchnabel, und zwischen dem Top und dem oberen Rand meines Rocks blitzt ein blasser Streifen Haut hervor. Der knallrosa Stoff passt perfekt zu den mörderisch angesagten High Heels.

Mörderisch im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich weiß einfach, dass ich damit auf die Schnauze fallen und sterben werde.

Ich fummele wieder an dem Rock herum, als einer der Typen in der Schlange hinter uns sich zu mir nach vorne beugt, mit einem idiotischen Grinsen im Gesicht. »Ich finde, du siehst heiß aus.«

Natürlich findet er, dass ich heiß aussehe – ich sehe aus wie eine verdammte Prostituierte!

»Ich habe einen Freund«, entgegne ich und ignoriere Dees spöttisches Lachen.

»Was sie eigentlich sagen wollte, war:Danke«, feuert sie zurück und wirft mir einen tadelnden Blick zu.

Der Typ grinst uns arrogant an. Er trägt ein entsetzlich eng anliegendes T-Shirt mit Grafik-Print und einem metallic-glänzenden Schriftzug, der genauso gutSchwachkopf lauten könnte, und selbst Dee verzieht unwillkürlich das Gesicht, bevor wir uns beide abwenden.

Wir sind die Ersten in der Schlange, die für das Konzert heute Abend ansteht. Wir warten vor dem Eingang zumMayhem, unter dem orangeroten Schimmer einer untergehenden Sommersonne. Dee freut sich seit Wochen auf diesen Abend, und ich war sogar noch aufgeregter als sie gewesen – bis mein Freund, mit dem ich seit drei Jahren zusammen bin, absprang.

»Brady ist ein Idiot«, sagt sie jetzt, und ich seufze nur.

Ich wünschte, die beiden würden miteinander auskommen. Deandra und ich sind seit dem Kindergarten beste Freundinnen, und Brady und ich gehen seit meinem zweiten Jahr auf der Highschool miteinander. Vor zwei Monaten sind wir zusammengezogen.

»Er sollte hier sein, um zu bewundern, wie umwerfend du heute Abend aussiehst, aber neeeiiin, für ihn kommt ja immer die Arbeit an erster Stelle.«

»Er ist den ganzen weiten Weg hierhergezogen, um mit mir zusammen zu sein, Dee. Sei nicht so hart zu ihm, okay?«

Sie grummelt vor sich hin, bis sie mich dabe