: Ernst Martin, Uwe Wawrinowski
: Beobachtungslehre Theorie und Praxis reflektierter Beobachtung und Beurteilung
: Beltz Juventa
: 9783779952060
: Grundlagentexte Soziale Berufe
: 6
: CHF 19.00
:
: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
: German
: 240
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die Autoren dieses Bandes stellen Wahrnehmung, Beobachten und Beurteilen auf eine breitere Grundlage und begründen reflektierte Beobachtung als notwendige Voraussetzung für Erziehung, Beratung und Diagnostik insgesamt. Die Qualität der Sozialen Arbeit wird mit dadurch bestimmt, wie ihre Beobachtungsgrundlage aussieht. Systematisch werden die Grundlagen von Wahrnehmung und Beobachtung entwickelt. Es wird in die bekannten Methoden und Techniken eingeführt. So wird der Band seiner Aufgabe als Einführung in der Ausbildung und als Praxishandbuch gerecht.

Ernst Martin, geb. 1939, Dr. disc. pol., war Studiendirektor an den Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilpädagogik in Göttingen.
Inhalt6
Einleitung oder: Worauf es in diesem Buch ankommt8
Teil A Beobachtung als gezielte Wahrnehmung15
1. Interpersonelle Wahrnehmung und Wahrnehmung als Interaktion oder: Sage mir, was du siehst, und ich sage dir, wer du bist15
2. Systematische Verhaltensbeobachtung oder: Beobachten meint verstehen wollen31
Teil B Personwahrnehmung und -beurteilung als Prozess51
3. Klassifikation und Beobachtungssysteme oder: Der Beobachtende entscheidet, wie er den Gegenstand „sehen“ will51
4. Vom Beobachten zum Beschreiben oder: Wie komme ich zu guten Protokollen und Beobachtungsberichten?58
5. Vom Beschreiben zum Beurteilen oder: Die Beurteilung als der eigentliche Zweck der Beobachtung71
6. Psychologisch-pädagogische Diagnostik oder: Erkenne dich selbst in anderen!82
Teil C Probleme des Beobachtenden99
7. Interpersonale Wahrnehmung, Wahrnehmungscodes und Eindrucksbildung oder: (Selbst-)Täuschung kann gesund sein99
8. Soziale Urteilsbildung, Einstellungen und Verhalten oder: Vorurteile sind die Argumente der Dummen?111
Teil D Aspekte des Beobachtungsgegenstandes126
9. Räume als Beobachtungsgegenstand oder: Der Raum als „dritter Erzieher“126
10. Interaktion als Beobachtungsgegenstand oder: Was soll das Theater, das wir den ganzen Tag spielen?142
11. Persönlichkeit als Beobachtungsgegenstand oder: Etwas unfassbar Komplexes fassbar machen153
12. Die Gruppe als Beobachtungsgegenstand oder: Verstehen, was die Dynamik der Gruppe ausmacht162
Teil E Anwendungen von Beobachtung und Dokumentation in der sozialen Arbeit179
13. Beobachten und dokumentieren in Kindertagesstätten oder: Die Bildungsprozesse von Kindern begleiten179
14. Beobachten und dokumentieren in den Hilfen zur Erziehung oder: Professionalisierung durch Dokumentation191
15. Kommunikation, psychologische Beratung und Gesprächsführung oder: Durch Feed-back miteinander lernen205
Anhang227