: Andrew Morton
: Meghan Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen
: Heyne Verlag
: 9783641235802
: 1
: CHF 8.00
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: Biographien, Autobiographien
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die neue Prinzessin der Herzen

Mit ihrem natürlichen Charme verzaubert Meghan Markle nicht nur Prinz Harry, sondern die Menschen weltweit. Die Amerikanerin, bekannt aus der TV-Serie"Suits", lebt ein echtes Märchen: Im Mai heiratet sie Prinz Harry und wird damit offizielles Mitglied des britischen Königshauses.

In seiner Biografie erzählt Bestseller-Autor Andrew Morton, einzigartiger Kenner der Royals, umfassend von ihrer Kindheit, ihrer couragierten Persönlichkeit, ihren Träumen und Zielen und zeigt mit viel Insiderwissen, was von Meghan in ihrer neuen Rolle zu erwarten ist.

Andrew Morton ist ein weltweit führender Celebrity-Experte und ausgewiesener Kenner der britischen Royals. Sein 1992 erschienener internationaler Bestseller"Diana – Ihre wahre Geschichte" war 58 Wochen in den Bestsellerlisten, wurde in 35 Sprachen übersetzt und inspirierte Filme, Dokumentationen und Reportagen über die königliche Familie.

Andrew Morton wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt in London und Los Angeles.

PROLOG

Sterne in günstiger Konstellation

Ich hatte Rachel Meghan Markle schon auf dem Radar, lange bevor Prinz Harry auf den Plan trat. Mit ihrer Ausstrahlung stahl sie in der AnwaltsserieSuits in jeder ihrer Szenen den anderen die Show, und als Verfechterin von Gender-Gleichstellung war sie den meisten Leuten längst ein Begriff. Von daher war ich nicht überrascht, als ich hörte, sie sei mit dem Enkel der Queen liiert. Als die Beziehung der beiden dann offiziell wurde, war ich in meiner Eigenschaft als Biograf einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Meine Frau Carolyn kommt aus Kalifornien. Deshalb verbringen wir jedes Jahr eine gewisse Zeit in ihrer Heimatstadt Pasadena, und das ist zufällig auch die Heimat von Meghan Markle. Viele ihrer ehemaligen Schulkameradinnen, Freundinnen, Freunde und Lehrer wohnen noch dort. Und da fast jeder jeden kennt, wurde ich eines Tages von einem meiner Nachbarn angesprochen. Ich solle mich doch mal mit dem und dem Ladenbesitzer in der Stadt unterhalten, sagte er. Der könne mir gewiss die eine oder andere Anekdote erzählen.

Eigentlich ist in der heutigen Welt kaum noch Platz für Märchen, doch hier haben wir es mit der märchenhaften Geschichte eines Mädchens zu tun, das es geschafft hat. Und nicht nur das. Wenn Meghan am19. Mai2018 in Windsor Castle zum Altar der St George’s Chapel schreitet, wird sie Geschichte schreiben.

Bei der letzten bedeutenden Hochzeit eines Royals dieser Generation wird mit Prinz Harrys strahlender Braut zum ersten Mal eine Geschiedene mit teils afroamerikanischen Wurzeln in die britische Königsfamilie einheiraten. Dieser Bund fürs Leben hat sogar den Segen Ihrer Majestät, der Queen, und wird der Monarchie zu mehr Volksnähe und damit zu einer umso wichtigeren Rolle in unserer heute so schnelllebigen Welt verhelfen.

Und wer weiß? Wenn die800 geladenen Gäste bei der Traumhochzeit in den Gesang des Chors mit einstimmen, hört man vielleicht von draußen aus Richtung Frogmore ein leises Rumoren – wenn sich der einstige Herzog von Windsor im Grab umdreht. EdwardVIII. hatte nämlich1936 auf den Thron verzichten müssen, um die zweimal geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten.

Edwards große Liebe durfte nicht Königin werden, weil sie geschieden war. Wäre sie verwitwet gewesen, hätte der Ehe nichts im Wege gestanden. Nur ein einziges Mal wurde Wallis Zugang zu Windsor Castle gewährt, und das war, als sie im April1986 in der St George’s Chapel zu Grabe getragen wurde.

Prinzessin Margaret, die jüngere Schwester der Queen, stand in den1950er-Jahren vor dem gleichen Dilemma wie ihr Onkel Edward zuvor. Sie gab der Pflichterfüllung den Vorrang und verzichtete darauf, den geschiedenen Fliegeroberst Peter Townsend zu heiraten.

Die Hochzeit des jüngeren Sohnes von Prinz Charles und Diana, der verstorbenen Prinzessin von Wales, zeigt nicht zuletzt, wie sehr sich das britische Königshaus – und die gesamte Nation – unt