: Daniela Titz
: Das Vindikationslegat Reformbedürftigkeit und Reformfähigkeit des deutschen Erbrechts
: Mohr Siebeck
: 9783161553097
: Studien zum Privatrecht
: 1
: CHF 96.30
:
: Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht
: German
: 459
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In einer Vielzahl von Verfügungen von Todes wegen kommt der Wunsch zum Ausdruck, einzelne Gegenstände bestimmten Personen zu hinterlassen. Daniela Titz beantwortet dazu folgende Fragen: Sollte zur umfangreicheren Verwirklichung der Interessen des Erblassers der Versuch der Integration eines Vindikationslegates in das Recht des BGB unternommen werden? Ist das deutsche Erbrecht reformbedürftig oder kann den Interessen des Erblassers bereits mit den derzeitigen inhaltlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten von Verfügungen von Todes wegen zum Durchbruch verholfen werden? Im Anschluss hieran steht die Reformfähigkeit im Fokus, insbesondere die Entwicklung eines Gesetzesentwurfs zur Einführung eines Vindikationslegates und die Frage nach dessen Vereinbarkeit mit den Grundwertungen des deutschen Erbrechts. Die Autorin bezieht hierbei auch rechtshistorische und rechtsvergleichende Elemente mit ein.

Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg; 2014 Erste Juristische Prüfung; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Augsburg; 2016 Promotion; Rechtsreferendarin im Oberlandesgerichtsbezirk München.
Cover1
Vorwort6
Inhaltsübersicht8
Inhaltsverzeichnis10
Abkürzungsverzeichnis20
Kapitel 1: Einführung24
§ 1 Einleitende Gedanken24
§ 2 Die methodische Vorgehensweise und der Gang der Untersuchung27
I. Die Forschungsziele der einzelnen Kapitel29
A. Die Grundsätze des nationalen Erbrechts29
B. Die Reformbedürftigkeit des nationalen Erbrechts29
C. Die Reformfähigkeit des nationalen Erbrechts31
II. Die Begrenzung des Untersuchungsgegenstandes33
Kapitel 2: Grundsätze des nationalen Erbrechts36
§ 3 Die Testierfreiheit37
I. Der Grundsatz der Testierfreiheit37
II. Die verfassungsrechtliche Verankerung38
III. Die rechtlichen Grenzen der Testierfreiheit39
§ 4 Die Grundsätze des Vonselbsterwerbs und der Universalsukzession40
I. Der Grundsatz des Vonselbsterwerbs41
II. Der Grundsatz der Universalsukzession42
A. Gesamtes Vermögen42
B. Übergang auf eine oder mehrere andere Personen (Erben)42
C. Keine Erbeinsetzung auf einzelne Gegenstände oder Vermögensgruppen43
D. Ausnahmen vom Grundsatz der Universalsukzession43
1. Sondererbfolge44
a) Anerbenrecht44
b) Vererbung von Anteilen an Personengesellschaften46
2. Erbrechtsunabhängige Sonderrechtsnachfolge von Todes wegen48
§ 5 Das Verhältnis zwischen der Testierfreiheit und den Grundsätzen des Vonselbsterwerbs und der Universalsukzession51
Kapitel 3: Reformbedürftigkeit des nationalen Erbrechts54
§ 6 Verfügungen von Todes wegen56
I. Vorteile der Verfügungen von Todes wegen aus Sicht des Erblassers56
II. Nachteile der Verfügungen von Todes wegen aus Sicht des Erblassers57
III. Vorteile und Nachteile aus Sicht der übrigen Beteiligten60
A. Erben60
B. Nachlassgläubiger61
IV. Die inhaltliche Ausgestaltung einer Verfügung von Todes wegen62
A. Die Erbeinsetzung63
1. Mehrere Erben – Die Erbengemeinschaft63
2. Der Alleinerbe67
3. Das Vorausvermächtnis und die Teilungsanordnung67
a) Allgemeines67
b) Die Teilungsanordnung68
c) Das Vorausvermächtnis69
d) Kombination aus Teilungsanordnung und Vorausvermächtnis71
e) Zusammenfassung72
B. Die Einsetzung als Vermächtnisnehmer73
1. Allgemeines73
2. Das Damnationslegat in seiner geschichtlichen Entwicklung im deutschen Recht74
a) Die Entwicklung bis zum Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches74
aa) Erste Kommission74
bb) Zweite Kommission77
cc) Reichstagsvorlage und Inkrafttreten des BGB79
b) Das Bürgerliche Gesetzbuch während der Zeit des Nationalsozialismus80
3. Ausnahmen von der lediglich schuldrechtlichen Vermächtniswirkung80
a) Landesrechtliche Regelungen (Art. 139 EGBGB)80
b) Vermächtnis einer Forderung gegen den Beschwerten (§ 2175 BGB)81
c) Vorausvermächtnis für den alleinigen Vorerben (§ 2110 Abs. 2 BGB)84
4. Sicherungsmaßnahmen im geltenden Recht87
a) Die postmortale Vollmacht88
b) Vormerkungsfähigkeit des Vermächtnisanspruchs90
c) Ernennung eines Testamentsvollstreckers (§§ 2197 ff. BGB)92
d) Schuldrechtliche Unterlassungsverpflichtung des Erblassers93
e) Schuldrechtliche Unterlassungsverpflichtung des Erblassers in Verbindung mit der Einräumung eines aufschiebend bedingten Übertragungsanspruchs94
f) Antrag auf Anordnung der Nachlassverwaltung95
g) Einstweilige Verfügung96
h) Zusammenfassung96
C. Unterschiede zwischen Erbenstellung und Vermächtnisnehmerstellung96
§ 7 Rechtsgeschäfte unter Lebenden99
§ 8 Rechtsgeschäfte unter Lebenden auf den Todesfall100
I. Die Abgrenzung zwischen lebzeitigen Rechtsgeschäften und Verfügungen von Todes wegen101
A. Unentgeltliche Rechtsgeschäfte unter Lebenden auf den Todesfall101
B. Verträge zugunsten Dritter auf den Todesfall (§ 331 BGB)102
II. Die Problematik der Rechtsgeschäfte unter Lebenden auf den Todesfall103
§ 9 Gesamtergebnis105
I. Verfügungen von Todes wegen105
II. Rech