: Diana Hübner
: Finde mich!
: Books on Demand
: 9783744877503
: 1
: CHF 6.20
:
: Spannung
: German
: 228
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Seit mehr als zwei Jahren hatten es sich Dana und Gabriel wirklich verdient, einmal auszuspannen und Urlaub zu machen. Ihr Leben bestand zum Großteil aus Arbeit. Zugegeben, beide konnten sich glücklich schätzen, in einer der renommiertesten Firmen in London zu arbeiten, doch wenn beide einen langen Arbeitstag hinter sich hatten, kam dabei nicht nur ihr treuer Hund Buddy zu kurz, sondern auch ihre Familienplanung. Doch die geplante Reise wurde eine Odyssee aus Erkenntnis und Erwachen, nervlicher Zerreißprobe und Leid, ein Balanceakt zwischen Leben und Tod.

Diana Hübner wurde 1974 in Südthüringen geboren und lebt noch immer mit ihrer Familie in ihrem kleinen Heimatdorf in der Nähe des Rennsteiges. Hauptberuflich ist sie Polizeibeamtin, Ehefrau und Mutter dreier Kinder. Seit ihrer Jugend schreibt sie Geschichten, Gedichte und kleine Theaterstücke und hat sich nunmehr mit ihren Romanen einen Kindheitstraum erfüllt. Nach den bereits veröffentlichten Romanen -Traumleuchten- und -Seelentrost- aus dem Jahr 2014, -Un(d)endlich ich- und -Tor zur Vergangenheit- aus 2015 ist- Finde mich!- nun das aktuelle Werk der Autorin.

5


Er konnte sie hören. Überall! Diese entsetzlichen Hunde! Das Gebell war ohrenbetäubend und zerrte an seinen Nerven.

Es war noch nicht einmal richtig Tag. Seine Augen, sein ganzer Körper war noch müde von den Anstrengungen der letzten Nacht.

Diese Frau war zwar zierlich, doch er hatte sie einen beschwerlichen Weg lang tragen müssen, um in sein kleines Reich zu kommen. Anschließend musste er zurückgehen, um alle Spuren zu verwischen. Er hatte nicht viel Zeit, lange würde es nicht dauern, bis sie nach ihr suchen würden.

Den dämlichen Köter musste er auch noch loswerden.

Er hatte sich hartnäckig gewehrt, an dem Gift zu verrecken, welches er in das Fleisch getan hatte.

Aber die Schläge hatten ihm den Rest gegeben, keinen Laut gab er mehr von sich, als er im Gebüsch lag.

Dass es mit diesem elenden Vieh so lange dauern würde, hatte er nicht einberechnet, aber egal.

Sein Plan würde aufgehen.

Niemand würde ihn finden, nicht bevor er es selbst bestimmte, nicht bevor Dana und vor allem Gabriel bekommen hatten, was sie lange verdient hatten!

Es hatte nicht einmal so lange gedauert, wie er es vermutet hatte.

Sie war allein im Wald unterwegs gewesen, wie wunderbar!

Eigentlich war alles besser und schneller verlaufen, als er es angenommen hatte, das konnte nur ein gutes Zeichen sein!

Es hatte ihn so viel Mühe und Zeit g