: Daniela Schenk
: Alpenfrauen Fall zwei für die unwiderstehliche April Pallas
: Ulrike Helmer Verlag
: 9783897419797
: 1
: CHF 11.70
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 330
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Privatdetektivin April Pallas ist eine enorm coole Socke und nie um einen Schokoriegel verlegen. In Wahrheit hat sie aber nicht viel mehr als ihr Motorrad im Griff (vorausgesetzt, dass sie es nicht wieder zu betanken vergisst). Diesmal knattert sie damit ins Simmental, wo sie zu vier toten Frauen ermitteln soll, die angeblich bei Unfällen starben. Alle waren Mitglieder des Frauenvereins Alpenrose ... April tritt dem Verein bei und stellt sich als Journalistin vor, die ein Buch über Hexen und Kräuterkundige schreibt. Statt auf Hexen stößt sie jedoch auf einen einheimischen Skihelden, der ganz vorn im Weltcup mitmischt, und auf ziemlich viel Arbeit. Zum Glück erhält sie Unterstützung durch ihre alte Freundin Rösli, die nicht nur Sennerin und Bergbäuerin ist, sondern auch Computer hacken kann. Ein Polizist namens Bär ist außerdem mit von der Partie, ebenso Zoro, Consuela und - eine gewisse Lou. Mit einem erstaunlich pinkfarbenen Notizbuch bewaffnet, nimmt sich April, die stets in alle und noch mehr Richtungen ermittelt, des Falles an. Wie sie ihn löst und was sich der kampferprobten ?Brucie Lee? dabei so in den Weg stellt, bietet einiges an Überraschungen.

Die Berner Autorin und Buchhändlerin wünschte sich als Kind eine Knarre, doch die Eltern waren Pazifisten. Nun schreibt sie ihre Revolverheldinnenträume, auch wenn die ?hard-boiled? Detektivin April Pallas lieber andere Waffen wählt. 'Alpenfrauen' ist Daniela Schenks siebter Roman. Dem Debüt 'Julia und Satine' folgten u.a. 'Diejenige welche' und 'Brennnesseljahre' (alle HELMER).

Ich spüre es im Urin


Jack’s Brasserie gehörte zum FünfsternehotelSchweizerhof. Das hoch aufragende Gebäude war Teil einer Häuserreihe, lag am Rand der Altstadt und in Nähe des Berner Hauptbahnhofes. Sein großer, goldener Eingang ließ erkennen, dass hier das Preis-Leistungs-Verhältnis zugunsten des Preises ausfiel, indem man mit allerhand Schnickschnack das Angebot besser aussehen ließ, als es wirklich war. Die Brasserie war im Jugendstil gehalten, kugelförmige Lampen mit goldenen Haltern beleuchteten die weiß eingedeckten Plätze.

April, Rösli und die Mandantin setzten sich an einen runden Tisch und wurden gleich von einem Ober belagert, der zusammen mit zwei Kellnerinnen startbereit an der Theke gestanden hatte. Nachdem ihre Bestellung aufgenommen war, stellten die Frauen sich gegenseitig vor. Rösli und Verena Leibundgut kannten sich vom FrauenvereinAlpenrose, wo Rösli Computerkurse gab. Die Erscheinungen der beiden waren grundverschieden: Die Bäuerin passte hervo