Praxis Traumapädagogik Perspektiven einer Fachdisziplin und ihrer Herausforderungen in verschiedenen Praxisfeldern
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David Zimmermann, Hans Rosenbrock, Lars Dabbert
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Praxis Traumapädagogik Perspektiven einer Fachdisziplin und ihrer Herausforderungen in verschiedenen Praxisfeldern
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Beltz Juventa
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9783779945611
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Grundlagentexte Soziale Berufe
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1
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CHF 25.30
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Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
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German
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238
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Aktuelle Fragen der Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden praxisnah und gleichwohl theoretisch fundiert aus einer ursächlich pädagogischen Perspektive diskutiert. Der vorliegende Band greift zentrale Aspekte traumapädagogischer Theoriebildung und Praxis auf und diskutiert ihre Bedeutung für ausgewählte Handlungsfelder, etwa die Schule, Bewährungshilfe oder die Arbeit mit Geflüchteten. Verschränkt mit den Schwerpunktthemen (Sicherer Ort, Diagnostik, Methodik, Forschung) bildet die Reflexion von Chancen und Grenzen traumapädagogischer Weiterbildung das Querschnittsthema des Bandes. Ein wertschätzender, aber auch kritischer Blick auf aktuelle Entwicklungen innerhalb der Traumapädagogik und die sozialen Rahmungen ihrer Umsetzung kennzeichnet die Beiträge. Der Band versteht sich somit als Anregung zur Weiterentwicklung einer Fachdisziplin unter Berücksichtigung des sozialen und politischen Kontexts.
David Zimmermann, Prof. Dr. phil., Sonderpädagoge, Professur am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitbegründer und Dozent des Instituts für Traumapädagogik Berlin (ITB). Hans Rosenbrock,Erziehungswissensc aftler, Gestalt- und Suchttherapeut, Mitbegründer und Dozent des Instituts für Traumapädagogik Berlin (ITB), langjährige Praxis in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, Therapie, Weiterbildung und Supervision. Lars Dabbert, Erzieher, Gestalttherapeut (DVG), Mitbegründer und Dozent des Instituts für Traumapädagogik Berlin (ITB), Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, tätig in Supervision sowie in Fort- und Weiterbildungen.
Inhalt
6
Einleitung
10
Teil 1 Der Sichere Ort in pädagogischen Beziehungen und Institutionen
20
Kapitel 1 Ein Sicherer Ort in einer behindernden Welt?
21
Kapitel 2 Können wir uns aushalten?Beziehungstraumatisierungen und der Sichere Ort im pädagogischen Setting
36
Kapitel 3 Die Umsetzung des Sicheren Ortes im „Jugendwohnen Al-Beit“. Eine Jugendhilfeeinrichtung des Paul Gerhardt Werkes
48
Kapitel 4 Traumapädagogik in Einrichtungen der Jugendhilfe. Konzeptionelle Überlegungen aus der Leitungsebene
58
Kapitel 5 Wert-volle Organisationskultur in traumapädagogisch ausgerichteten Einrichtungen
70
Kapitel 6 Eine Frage hätte ich noch … Eine Einladung an Kolleg*innen zum traumapädagogischen Diskurs aus supervisorischer Sicht
83
Teil 2 Traumapädagogische Diagnostik und Methodik
94
Kapitel 7 Traumabezogene Diagnostik. Überlegungen zu einem umstrittenen Aspekt pädagogischer Professionalität
95
Kapitel 8 Traumapädagogisches diagnostisches Fallverstehen
109
Kapitel 9 Zum Verstehen von Grenzerfahrungen. Traumapädagogische Diagnostik in den ambulanten Hilfen zur Erziehung nach dem SGB VIII
123
Kapitel 10 Methodenbereiche und Haltungen in traumapädagogischen Handlungsfeldern
137
Kapitel 11 Trauma-Sensibilität in der sozialen Gruppenarbeit am Beispiel der Bildungsseminare im Freiwilligen Sozialen Jahr
154
Kapitel 12 Große und kleine Notfälle in der Schule. Ideen für Prävention und Intervention bei Dissoziation
167
Teil 3 Impulse traumapädagogischer Forschung für die Praxis
176
Kapitel 13 Die Annäherung an das Fremde. Wie kann Wissenschaft den traumatisch geprägten Lebensgeschichten nahekommen?
177
Kapitel 14 „Und weiß dann auch gar nich, wo ich mit mir hin soll mit mein [sic!] Gefühlen.“ Anhaltspunkte für eine traumapädagogische Beziehungsgestaltung in der Schule aus der Forschung
188
Kapitel 15 Das Leid am Leid. Pädagogische Fachkräfte, professionelle und persönliche Belastungen
207
Diskussion: Traumapädagogische Paradigmen
222
Kapitel 16 … damit traumapädagogische Ideen nicht an der Realität zerschellen. Dreierlei Anregungen für die Weiterbildung
223
Autor*innenverzeichnis
237