Soziale Arbeit als Beziehungsprofession Bindung, Beziehung und Einbettung professionell ermöglichen
:
Silke Birgitta Gahleitner
:
Soziale Arbeit als Beziehungsprofession Bindung, Beziehung und Einbettung professionell ermöglichen
:
Beltz Juventa
:
9783779945444
:
1
:
CHF 38.00
:
:
Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
:
German
:
388
:
Wasserzeichen/DRM
:
PC/MAC/eReader/Tablet
:
PDF
In der Sozialen Arbeit wird zwar nicht bezweifelt, dass die Qualität der jeweiligen Hilfe unmittelbar an das Gelingen einer professionellen Beziehung gekoppelt ist. Wie man sie professionell ermöglicht, darüber bestehen jedoch nach wie vor viele Unklarheiten. Die Autorin zeigt überzeugend auf, dass das Gelingen von Hilfe eine authentische, emotional tragfähige, von Nähe geprägte und dennoch reflexiv und fachlich durchdrungene Diagnostik und Beziehungsführung erfordert. In der Sozialen Arbeit wird zwar nicht bezweifelt, dass die Qualität der jeweiligen Hilfe unmittelbar an das Gelingen einer professionellen Beziehung gekoppelt ist. Wie man sie professionell ermöglicht, darüber bestehen jedoch nach wie vor viele Unklarheiten. Drei Studien der Autorin zeigen überzeugend auf, dass das Gelingen von Hilfe eine authentische, emotional tragfähige, von Nähe geprägte und dennoch reflexiv und fachlich durchdrungene Diagnostik und Beziehungsführung erfordert. Es zeigt sich darüber hinaus, dass Hilfe besonders dann gelingt, wenn beziehungserschütterte KlientInnen die Möglichkeit zu persönlichen Beziehungsdimensionen und -momenten erhalten, die als Alternativerfahrungen zu früheren Beziehungserschütterungen den Weg zurück in soziale Zusammenhänge bahnen. Die Ergebnisse werden in einem Entwurf verknüpft, der die Entwicklung von der 'schützenden Inselerfahrung' zum 'persönlich geprägten Netzwerk' prozessorientiert veranschaulicht.
Silke Birgitta Gahleitner, Prof. Dr. phil. habil., Studium der Sozialen Arbeit, Promotion in Klinischer Psychologie, Habilitation in den Erziehungswissenschaften, langjährig als Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin tätig. Seit 2006 Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit im Arbeitsbereich Psychosoziale Diagnostik und Intervention an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.
Inhalt
6
Vorbemerkung und Danksagung
10
Einführung
11
Kapitel 1: Theoretische Grundlagen
18
1.1 Psychosoziale Arbeit im ‚hard to reach‘-Bereich: Von der Tradition und Notwendigkeit biopsychosozialer Perspektiven in der Sozialen Arbeit
18
1.2 Theoretische Perspektiven professioneller Beziehungsgestaltung für psychosoziale Arbeitsfelder
35
1.3 Theoretische Grundlagen professioneller Beziehungsgestaltung in zugehörigen Bezugstheorien
80
1.4 Fazit: Die theoretischen Perspektiven der Beziehungsgestaltung für psychosoziale Arbeitsfelder unterliegen einer disziplinären Versäulung
138
Kapitel 2: Ergebnisse aus drei Sekundäranalysen
143
2.1 Fragestellung und Methodik der Sekundäranalyse
143
2.2 Ergebnisdarstellung der ausgewählten Projekte
159
2.3 Fazit: „Weil dann so ’ne persönliche Ebene hergestellt ist“ – AdressatInnenstimmen aus den drei Sekundäranalysenim Diskurs
229
Kapitel 3: Persönliche Beziehung ‚inside‘? – Vertrauen schaffen und Einbettung unterstützen im ‚hard to reach‘-Bereich
235
3.1 Verbindungsdiskurse ‚bottom up‘: Bindungsaspekte in helfenden Beziehungen und Supportprozessen
237
3.2 Verbindungsdiskurse ‚top down‘: Soziale und institutionelle Kontextfaktoren in helfenden Beziehungen
255
3.3 ‚Persönliche Beziehungen’ als ‚Essential‘ auf allen Ebenen der professionellen Beziehungsgestaltung
274
3.4 Die Dimension ‚Vertrauen‘ als Mikro-, Meso- und Makrokonzept
281
3.5 Fazit: Voraussetzungen für eine professionelle Beziehungsgestaltung in psychosozialen Arbeitsfeldern
287
Ausblick
310
Literatur
315
Abbildungs-, Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis
388