: Jane Waters, Diana Hamilton, Sally Wentworth
: Romana Exklusiv Band 274
: Cora Verlag
: 9783733743543
: Romana Exklusiv
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

HERZKL PFEN UNTER GRIECHISCHER SONNE von WENTWORTH, SALLY
Alys traut ihren Augen kaum: Wie ein sonnendurchfluteter Traum tritt er aus dem Schatten des Theaters von Delphi ins Licht. Trevor, ihre erste große Liebe. Noch immer bringt er ihr Herz zum Klopfen. Doch ein weiteres Mal will sie es ihm nicht schenken. Dafür ist zu viel passiert ...
SO KÜSST NUR EIN STOLZER SPANIER von WATERS, JANE
Nach einer heißen Affäre hat Alison nichts mehr von Ramon gehört, aber sie hat ihn nie vergessen. Bei einem unverhofften Wiedersehen in Barcelona stellt sie fest: Ramon ist ihr schärfster Konkurrent. Warum umwirbt er sie trotzdem voller Leidenschaft - und gibt ihr mit seinem Verhalten Rätsel auf?
MIT DIR WIRD EIN MÄRCHEN WAHR von HAMILTON, DIANA
Um nicht wieder eine hübsche Haushälterin an die Ehe zu verlieren, stellt der heißblütige italienische Millionär Andreo Pascali die unscheinbare Mercy ein. Doch dann verwandelt sich das hässliche Entlein völlig unerwartet in einen schönen Schwan, dem er nicht widerstehen kann ...



<p>Die erste Schreibmaschine, an der die Zehnjährige Geschichten schrieb, stammte von ihrem Großvater; später schenkten die Eltern ihr ein brandneues Modell, auf dem sogar kleine Bücher entstanden. Heute verdient Jane Waters als Autorin ihren Lebensunterhalt. Ihren Laptop nimmt sie auf viele Reisen rund um den Globus einfach mit, denn Schreiben geht immer und überall! Sie hat für sich den weltbesten Beruf gefunden, den sie mit niemandem tauschen möchte.</p>

1. KAPITEL

Endlich Sommerferien! Erleichtert schwang sich Alys hinter das Lenkrad ihres Wagens. Sie würde jetzt eine Woche lang ihre Eltern besuchen und sich danach mit einigen Freundinnen im Lake District zu einem Wanderurlaub treffen.

Dies war zumindest ihr Plan – bis zum Telefonat mit ihrer Großtante Louise wenige Tage später. Zufällig hatte Alys das Gespräch angenommen, als die jüngere Schwester ihrer verstorbenen Großmutter in heller Panik anrief. Nachdem sie die noch sehr rüstige Zweiundsiebzigjährige etwas beruhigt hatte, sagte diese, dass sich ihre Freundin gestern den Fuß gebrochen habe.

„Seit zwanzig Jahren machen wir gemeinsam Kreuzfahrten. Nun kann Helen nicht verreisen. Was soll ich bloß tun? Wir wollten am Donnerstag an Bord gehen.“

„Du rufst einfach beim Veranstalter an und stornierst die Buchung“, erklärte Alys geduldig. Wieso erzählte die Tante ihr das alles und nicht ihrer Mutter, die für gewöhnlich ihre Vertraute war? „Bestimmt wird man euch den Großteil der Kosten erstatten, wenn du …“

„Aber ich möchte mein Geld nicht zurück. Ich will an der Mittelmeerkreuzfahrt teilnehmen. Nur kann ich es unmöglich allein.“

Aha, daher wehte also der Wind. „Es tut mir leid, doch ich fahre selbst nächste Woche weg. Ich bin sicher, Mum wird dich begleiten …“

„Nein, das wird sie nicht. Du weißt, dass sie nie ohne deinen Dad verreist. Und wie ich gehört habe, hast du bloß eine lose Absprache mit den Leuten, mit denen du schon letztes Jahr gewandert bist.“

„Nein, wir haben uns fest …“

„Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du in den Lake District möchtest, wenn Griechenland und die Türkei locken“, fuhr Louise fort, als hätte Alys nichts gesagt. „Im Lake District regnet es immer, insbesondere im Sommer.“

„Du musst dir jemand anderes suchen.“ Schnell nutzte sie den Moment, in dem ihre Tante Atem schöpfte. „Es ist sehr lieb von dir, mich einzuladen, nur bin ich bereits fest verabredet.“

„Es gibt niemand anderen. Du musst mitkommen. Ich kann nicht mehr Auto fahren und …“

„Ich hole dich gern ab und bringe dich zum Flughafen.“ Hoffentlich genügte dieses Angebot.

„Ich brauche wegen meiner gelegentlichen Schwindelanfälle ständig jemanden in meiner Nähe. Das weißt du doch. Ich bin erst letzten Monat gestürzt und habe mich verletzt.“

Nein, das hatte sie nicht gewusst. „Dann solltest du vielleicht nicht verreisen. Überhaupt, möchtest du nicht bei deiner Freundin bleiben und dich ein wenig um sie kümmern?“

„Sie ist bei einer Verwandten, die Krankenschwester ist, und deshalb bestens versorgt. Helen benötigt meine Hilfe nicht, aber ich benötige meinen Urlaub.“

Ich auch, dachte Alys verzweifelt. Sie sehnte sich nach der Ruhe und der frischen Luft der herrlichen Gebirgs- und Seenlandschaft. Seit Wochen freute sie sich auf ihre Ferien und wollte sie nicht mit ihrer Tante in einer kleinen Kabine auf einem Schiff mit lauter älteren Leuten verbringen.

„Dann solltest du eine deiner anderen Freundinnen mitnehmen. Es tut mir leid, aber ich komme nicht mit.“

„Alys“, begann ihre Tante in einem Ton, der nic