: Matthias Becher
: Martin Kintzinger
: Merowinger und Karolinger
: wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
: 9783534714230
: 1
: CHF 14.40
:
: Mittelalter
: German
: 167
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das Frankenreich unter den Merowingern und Karolingern, auf ehemals römischem Territorium entstanden, wuchs in die Rolle der dominierenden Macht im westlichen Europa hinein. Dabei entwickelte es Strukturen, die beispielhaft für benachbarte Regionen werden sollten. Ohne das Vorbild des Frankenreiches wären viele Entwicklungen im Mittelalter kaum vorstellbar: die Christianisierung, die karolingische Kultur, die Ausbildung mittelalterlicher Herrschaftsstrukturen wie das Lehnswesen und die Grundherrschaft, das Kaisertum. Matthias Becher, einer der wichtigsten Historiker der fränkischen Epoche, beschreibt anschaulich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden bedeutenden Dynastien und wie sie mit ihren jeweiligen Mitteln Herrschaft, Kultur und Institutionen des mittelalterlichen Europa schufen.

Matthias Becher ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Bonn.
Front Cover1
Titel3
Impressum4
Inhaltsverzeichnis5
Geschichte kompakt7
I. Die Entstehung des Frankenreiches unter den frühen Merowingern8
1. Spätrömische Voraussetzungen: Die Franken und das Imperium8
2. Chlodwig – primus rex Francorum10
3. Die Franken: Siedlung, Recht, Sozialverfassung16
4. Die Söhne Chlodwigs: Reichsteilung und weitere Expansion20
5. Die Bruderkriege und die Ausbildung der drei Teilreiche23
II. Strukturen des Frankenreiches29
1. Die ideellen Grundlagen königlicher Macht29
2. Die realen Grundlagen königlicher Macht30
3. Der königliche Hof33
4. Die regionale Verwaltung35
5. Die Kirche38
6. Das Mönchtum41
III. Von den Merowingern zu den Karolingern45
1. Reichseinheit und Eigenleben der Teilreiche45
2. Der Aufstieg Pippins des Mittleren53
3. Karl Martell58
4. Bonifatius und die angelsächsische Mission64
5. Der Dynastiewechsel von 75169
6. Pippin als König: Beschützer des Papstes und Eroberer Aquitaniens74
IV. Karl der Große: Das Frankenreich auf dem Höhepunkt seiner Macht77
1. Der junge König77
2. Die Bewährungsprobe: Dreißig Jahre Krieg mit den Sachsen81
3. Verwandtenstreit: Karl der Große und Tassilo III. von Bayern86
4. Karl als Kaiser89
5. Regelung der Nachfolge und Karls Tod93
V. Herrschaft und Verwaltung unter den Karolingern96
1. Der Königshof96
2. Die Amtsträger im Reich98
3. Schriftliche Normsetzung und Bildung als Herrschaftsinstrumente100
4. Das Kaisertum und die Reform des Reiches102
VI. Ludwig der Fromme: Von der Einheit zum Bruderkrieg107
1. Die Anfänge Ludwigs des Frommen und die Ordinatio imperii107
2. Die Aufstände der älteren Söhne112
3. Das Ende Ludwigs des Frommen116
4. Bruderkrieg und Reichsteilung119
VII. Die wachsende Eigenständigkeit der fränkischen Teilreiche124
1. Gefährdungen von außen: Normannen und Sarazenen124
2. Das Mittelreich unter Lothar I. und seinen Söhnen: Zwischen Einheit und Aufteilung126
3. Das Westfrankenreich unter Karl dem Kahlen: Ein erfolgreicher Überlebenskampf131
4. Das Ostfrankenreich unter Ludwig dem Deutschen und seinen Söhnen136
5. Karl III. der Dicke und das Ende des karolingischen Imperiums141
VIII. Das Ostfrankenreich nach 887: Zwischen gesamtfränkischer Tradition und Neuanfang147
1. Arnulf von Kärnten und Ludwig das Kind147
2. Ein Nachspiel: Konrad I. – der letzte ostfränkische Karolinger?151
IX. Rückblick und Ausblick: Das Frankenreich unter den Merowingern und Karolingern155
Stammtafeln der Merowinger und Karolinger157
Literatur159
Personenregister165
Back Cover168